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Eintracht Frankfurt
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27. Februar 2016

Eintracht Frankfurt: Veh geht Kritik nahe

 Von 
Eintracht-Trainer Armin Veh und sein Kapitän Alex Meier.  Foto: Heiko Rhode

Eintracht Frankfurt trifft am 23. Spieltag der Fußball-Bundesliga auf den FC Schalke 04. Trainer Armin Veh wird nichts Gravierendes ändern, und die Fans findet er trotz allem immer noch „geil“.

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Frankfurt: Hradecky - Hasebe, Abraham, Zambrano, Oczipka - Russ, Stendera - Aigner, Meier, Fabian - Seferovic.

Schalke: Fährmann - Caicara, Matip, Neustädter, Kolasinac - Geis, Höjbjerg - Sané, Belhanda, Schöpf - Huntelaar.

Schiedsrichter: Brych (München).

Der Eintracht fehlen: Flum, Anderson, Castaignos, Reinartz (Reha).

Am Thema Fans kam der Frankfurter Trainer Armin Veh bei der turnusmäßigen Pressekonferenz vor dem Spiel am Sonntag (19.30 Uhr) gegen Schalke 04 nicht vorbei. 42.500 Tickets sind erst verkauft worden, das ist gegen einen zugkräftigen Gegner wie Schalke nicht berauschend, allerdings haben die Knappen wegen der späten Anstoßzeit nur die Hälfte (3000) des ihnen zustehenden Kontingents abgerufen.

Dennoch wurde ein Zusammenhang mit der despektierlichen Vehschen Aussage („Dann sollen sie zu Hause bleiben“) von letzter Woche hergestellt. Armin Veh hat seine Äußerung aber so verteidigt: „Ich sage schon seit Jahren, dass Eintracht Frankfurt geile Fans hat. Auch wenn sie mich nicht mehr mögen, das werde ich noch in zehn Jahren sagen. Aber auch ich habe Emotionen, da bin ich gar nicht weit weg von den Fans.“ Er überlege nicht immer, wenn er etwas sage: „Da bin ich nicht dreimal chemisch gereinigt.“

Zudem gehe ihm die momentan schwierige Situation der Eintracht und die permanente Kritik an seiner Person schon nahe: „Ich bin ja kein eiskalter Engel.“ Auch wenn er über einige Erfahrung in diesen Dingen verfüge, blieben derlei Vorbehalte nicht in den Kleidern stecken. Insofern habe es ihn gefreut, dass sich jetzt Kapitän Alex Meier in verschiedenen Medien, auch im Interview in der FR, hinter ihn gestellt hat. „Auch wenn das normalerweise der Anfang vom Ende ist, wenn sich Spieler für den Trainer aussprechen.“

Er könne und wolle aber nicht seine Kraft auf Nebenschauplätzen vergeuden, wie etwa die vom Boulevard aufgebrachte Spekulation, wonach er am Ende der Saison vorzeitig gehen müsse. „Ich muss Dinge, die ich nicht angestoßen habe, nicht kommentieren. Ich verwende meine ganze Energie und Leidenschaft darauf, unten rauszukommen. Das Schlimmste für mich wäre, die Eintracht auf dem Stand abzugeben, an dem ich sie übernommen hatte.“ Das war einst in der zweiten Liga.

Nicht auf den Gegner gucken

Ob das Schalker Ausscheiden in der Europa League am Donnerstag zu Hause gegen Donezk der Eintracht in die Karten spiele, ist Veh dann noch gefragt worden. Man wolle nicht so sehr auf den Gegner gucken, sondern sich auf die eigene Leistung fokussieren, antwortete er , aber: „Eine Niederlage ist nie hilfreich.“

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Gravierende Änderungen in seinem Team sind nicht zu erwarten: „Die Rückrunde war ja nicht so katastrophal, dass wir schon grundsätzlich etwas ändern müssten“, sagte der Fußballlehrer. Dennoch wird es personelle Umstellungen geben, Stürmer Haris Seferovic wird in die Startelf zurückkehren, der in dieser Woche krank das Bett hütende Yanni Regäsel, der gestern nur laufen konnte, wird seinen Platz wohl an Makoto Hasebe verlieren. Szabolcs Huszti, zuletzt schwächelnd, wird auf die Ersatzbank rücken, ansonsten vertraut Veh der Mannschaft, die gegen den HSV in der zweiten Hälfte halbwegs ordentlich gespielt hat.

„Wir brauchen trotz der schwierigen Situation eine gewisse Lockerheit, Fußball ist ein Spiel, es muss auch Spaß machen, und wir müssen Esprit reinbekommen.“ Und Selbstvertrauen müsse da sein, „ohne Selbstvertrauen verkrampfst du“. Im Training unter der Woche habe sich das ganz gut angelassen, „aber der Gegner spielt auch eine Rolle“.

Sollte den Frankfurtern tatsächlich ein Tor gelingen, wäre es das 2500. in der Bundesliga-Historie der Eintracht. Könnte ja ein zusätzlicher Anreiz sein.

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