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21. Mai 2013

Eintracht Frankfurt: Veh lehnt Pressechef Forster ab

Oliver Forster kann sich die Abneigung von Trainer Armin Veh und Manager Bruno Hübner nicht erklären.  Foto: getty

Eintracht-Trainer stinksauer über die Personalie Oliver Forster. Der Club hat einen neuen Medienbeauftragten installiert, obwohl sich der Trainer klar gegen ihn ausgesprochen hatte.

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Der neue Medienbeauftragte Oliver Forster hat seinen Job bei Eintracht Frankfurt noch gar nicht angetreten, da droht die Personalie schon zu einem Politikum zu werden. Denn Trainer Armin Veh hat sich intern klipp und klar positioniert: Er lehnt den 45-Jährigen ab, kann sich eine Zusammenarbeit mit ihm nicht vorstellen. Veh will mit dem früheren Sportchef von Radio FFH nicht mal in den Dialog treten. Kein einziges Wort, hat er angekündigt, werde er mit dem neuen Pressechef wechseln, er werde Forster nicht in die Nähe der Mannschaft lassen, der Kabinentrakt werde für den jetzigen TV-Moderator Tabuzone bleiben. Für Veh ist klar, dass Pressesprecherin Ruth Wagner seine Ansprechpartnerin bleibt, sie soll weiter eng mit dem Trainerteam, der Mannschaft und der Sportlichen Leitung zusammenarbeiten.

Knackpunkt: Hallenturnier 2012

Worin aber liegt die heftige Ablehnung begründet? Das Ganze geht aufs Frankfurter Hallenturnier 2012 zurück, das Forster für den Privatsender Sport1 live kommentierte. Damals war die Eintracht mit vielen Reservisten und Amateuren angetreten, und der TV-Mann soll deshalb kein gutes Haar an Veh gelassen haben. Der Coach hat das nicht vergessen, er trägt es Forster nach.

Die große Frage lautet, weshalb der Klub vor diesem Hintergrund Forster überhaupt eingestellt hat. Zumal Veh und Bruno Hübner schon zuvor klar signalisiert haben, sich keine Zusammenarbeit vorstellen zu können. Womöglich sah sich Eintracht-Boss Heribert Bruchhagen unter Zugzwang, weil sein Wunschkandidat kurz zuvor abgesagt hatte. Wie aber lässt sich die vertrackte Situation nun lösen? Veh denkt nicht daran, einzulenken oder die Angelegenheit in einem Vier-Augen-Gespräch zu klären. Er ist stinksauer, dass die Eintracht Forster gegen seinen ausdrücklichen Willen installiert hat. Er geht auf klaren Konfrontationskurs mit Bruchhagen.

Forster ratlos

Für Forster ist das alles höchst unerfreulich. Er weiß gar nicht, wie er bei Veh so in Ungnade fallen konnte. „Ich kann mir das nicht erklären“, sagte er der FR. Offiziell wisse er von den Vorwürfen nichts, ihm sei Vehs ablehnende Haltung nur zugetragen worden. „Ich habe an sich ein gutes Verhältnis zu Veh, habe bei der Meisterschaft 2007 sehr positiv kommentiert. Ich schätze ihn sehr und sehe in ihm einen großen Trainer. Ich habe im Grunde stets positiv über ihn berichtet. Keine Ahnung, woher das kommen soll.“ Sein Vertrag gilt ab 15. Juni und ist unbefristet. (dur./kil.)

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