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31. Januar 2014

Eintracht Frankfurt: Veh wirft die Rotation an

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In München gegen die Bayern nur Zaungäste: Sebastian Rode (li.), Carlos Zambrano. Foto: Hübner

Eintracht Frankfurt schont gegen Bayern München wichtiges Stammpersonal. Auf vier Positionen wird der Trainer die Mannschaft beim Gastspiel in München gegenüber dem Sieg gegen die Hertha verändern.

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Eintracht Frankfurt schont gegen Bayern München wichtiges Stammpersonal. Auf vier Positionen wird der Trainer die Mannschaft beim Gastspiel in München gegenüber dem Sieg gegen die Hertha verändern.

Während des abschließenden und erhellenden Trainingsspielchen am Donnerstag durften die beiden Frankfurter Stammkräfte Sebastian Rode und Carlos Zambrano nicht mitspielen. Sie schauten sich die Einheit laufend an. Und bekamen damit schon einmal einen kleinen Vorgeschmack auf den kommenden Sonntag: Im Spiel gegen den großen FC Bayern (17.30 Uhr) in Fröttmaning werden die beiden Leistungsträger der Eintracht auch nicht mitspielen dürfen.

Das hat natürlich damit zu tun, dass beide erheblich vorbelastet sind, Zambrano hat schon neun Gelbe Karten, Rode vier, eine weitere und sie fehlten beim ungleich brisanteren Spiel am übernächsten Samstag zu Hause gegen Eintracht Braunschweig. „Das ist mir wichtiger“, sagt Veh, der seine Entscheidung Rode bereits mitgeteilt habe. „Ich hätte gerne gespielt, aber der Trainer hat so entschieden“, sagte Seppl Rode, der damit nicht gegen seinen künftigen Klub zum Einsatz kommen wird. Für Zambrano wird Neuzugang Alexander Madlung verteidigen (und nicht der in Ungnade gefallene Bamba Anderson), für Rode der nach einer abgesessenen Gelbsperre wieder einsatzfähige Johannes Flum. Der Ex-Freiburger vermutet, dass die Bayern mit ihrem permanenten Ballbesitz „den Gegner zermürben und müde im Kopf machen. Da müssen wir hellwach ein.“

Umbau auf vier Positionen

Dazu, auch das zeigte das Trainingsspielchen, werden Stefan Aigner und Takashi Inui, die beide am vergangenen Sonntag gegen Berlin nicht gut spielten, ihren Platz verlieren, Joselu und Tranquillo Barnetta, der einen sehr munteren Eindruck im Training hinterließ, werden statt dessen zum Einsatz kommen. Die Eintracht wird in München also so spielen: Trapp; Jung, Madlung, Russ, Djakpa; Schwegler, Flum; Barnetta, Rosenthal, Meier; Joselu. Armin Veh baut sein Team also auf vier Positionen um, einerseits um vor dem kräfteraubenden Februar mit sieben Spielen am Stück Kräfte zu schonen, andererseits will er keine unnötigen Sperren riskieren.

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Die Eintracht wird also im größeren Stil rotieren, zum ersten Mal in dieser Saison in der Bundesliga. Das macht ja auch durchaus Sinn, man stelle sich nur vor, Zambrano und/oder Rode würden das Braunschweig-Spiel wegen einer Gelbsperre verpassen. Kritik wäre da berechtigt.

Lakic in die Pfalz?

Zumal „wir in München im Normalfall mit hohem Prozentsatz kaum eine Chance haben werden“, wie Veh sagt. Er stellt aber auch keine B-Auswahl. „Die Mannschaft, die spielt, ist okay.“ Zudem Kapitän Pirmin Schwegler, der ebenfalls mit vier Verwarnungen belastet ist, dabei sein wird. Ihm traut der Coach wohl zu, ohne eine Gelbe Karte durch die Partie zu kommen. Ohnehin gäbe es nicht viele Unterschied zwischen erster Elf und den Spielern im zweiten Glied, findet Armin Veh, dem das Spiel der Bayern im letzten Jahr insgesamt besser gefallen hat als das aktuelle. „Mir fehlt etwas.“ Klar, die Bayern hätten viel Ballbesitz, sie kombinierten nach Herzenslust, kontrollierten das Spiel, aber „das Dynamische aus dem letzten Jahr“ unter Jupp Heynckes, das vermisse er ein wenig.

Derweil deuten die Zeichen daraufhin, dass der ins Abseits gestellte Stürmer Srdjan Lakic nun doch beim Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern unterkommt. In der Pfalz ist der Kroate ja einst richtig groß herausgekommen, dort hatte er zwischen 2008 und 2011 seine beste Zeit und einmal gar 16 Tore erzielte.

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