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Eintracht Frankfurt
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16. März 2016

Eintracht Frankfurt: Vor der roten Ampel

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Kann wieder mit der Mannschaft trainieren: Marc Stendera, hier mit Coach Niko Kovac.  Foto: bild pressehaus

Eintracht Frankfurt übt neuen Angriffsschwung und fängt bei A wie Anfang mit dem Fußballer-ABC an.

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Hradecky – Regäsel, Russ, Zambrano, Djakpa – Stendera, Reinartz, Medojevic – Aigner, Ben-Hatira – Seferovic: Ist das die Frankfurter Mannschaft, die am Samstag im Schicksalsspiel gegen Hannover 96 (18.30 Uhr) endlich den ersten Sieg seit acht Spielen schafft? Ist das die Elf, die die Aufholjagd einläutet? Sind das die Spieler, die dem wie paralysiert am Boden liegenden Klub neuen Odem einhauchen? Diese Formation zumindest schickte Trainer Niko Kovac am Dienstagvormittag im Training gegen eine B-Elf auf den Rasen, in der sich die bisherigen Stammkräfte Hasebe, Fabian, Abraham, Huszti und Oczipka wiederfanden.

Natürlich ist es noch zu früh, über eine mögliche Aufstellung zu spekulieren. Aber die Gebrüder Kovac richten in dieser Woche ihr Hauptaugenmerk auf die Offensive. „Wir haben ein Heimspiel, wir müssen was nach vorne machen“, sagt Niko Kovac. Also trainierte er intensiv das Anlaufen der Stürmer, testete das Umschaltspiel und legte viel Wert auf Ballzirkulation und Ballbesitz. „Da brauchen wir mehr Sicherheit, wir müssen spielerisch besser werden.“ Das Ganze gepaart mit Zweikampfschulung, Aggressivität und Laufbereitschaft. „Wir müssen“, sagt der Fußballlehrer, „das Fußball-ABC noch mal durchgehen.“

An den Basics arbeiten

Er will das keinesfalls als Affront gegen seinen Vorgänger verstanden wissen, im Gegenteil: Auch bei seinen Hospitanzen bei Borussia Dortmund und Bayern München gehörte dies zum täglichen Trainingsalltag. „Pep macht das genauso“, sagt Kovac. „Wir müssen an den Basics arbeiten, müssen Automatismen reinbekommen.“ Das solle so in Fleisch und Blut übergehen, wie bei „einem Autofahrer, der vor die rote Ampel fährt und automatisch bremst“. Nur sollte bei Eintracht Frankfurt die Ampel langsam mal auf grün springen.

Für den Abstiegsgipfel am Samstag gibt es für Niko Kovac nur ein Ziel: einen Sieg. „Da interessiert es mich nicht, wie wir gewinnen, sondern nur, dass wir gewinnen.“ Ein Selbstläufer, so viel kann er schon versprechen, werde diese Partie gegen den Letzten, den der frühere Frankfurter Trainer Thomas Schaaf anleitet, nicht werden, eher erwartet Niko Kovac „einen Abnutzungskampf“. Die Hannoveraner würden sich sicher „nicht einfach so ergeben“, zuletzt habe ihnen nur „das Quäntchen Glück gefehlt“. Er rechnet damit, dass die Nervosität bei seinem Team eine Rolle spielen werde. Geduld werde man zudem mitbringen müssen.

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