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Eintracht Frankfurt
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10. März 2016

Eintracht-Krise: Crash-Kurs unter Zeitdruck

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Schaut im Training genau hin: Niko Kovac, der neue Eintracht-Trainer.  Foto: Heiko Rhode

Frankfurts neuer Trainer Niko Kovac lässt keinen Zweifel daran, wie er die Eintracht aus der Krise holen will: durch Arbeit und eine klare Ansprache.

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So viele Zuschauer, wie vor fünf Jahren beim ersten Training des großen Zampanos Christoph Daum waren an diesem Mittwochvormittag nicht in den Stadtwald geströmt, um der Morgenarbeit des neuen Coaches Niko Kovac beizuwohnen. Und der Hessische Rundfunk übertrug auch nicht live vom Trainingsplatz. Das mag damit zusammenhängen, dass Niko Kovac schon am Dienstagnachmittag seine allererste Einheit mit den Profis von Eintracht Frankfurt erfolgreich hinter sich gebracht hatte. Aber es waren dennoch deutlich mehr Kiebitze als sonst hinter die WM-Arena gepilgert, um genau zu beobachten, wie die Gebrüder Niko und Robert Kovac die schwächelnde Eintracht wieder auf Vordermann zu bringen gedenken. Und die knapp 500 Zuschauer, darunter auffällig viele Landsleute des Trainergespanns, erfuhren es sogleich, wie der neue Hoffnungsträger seine Herkulesaufgabe anzugehen gedenkt: Mit viel Arbeit.

Es wird viel geredet

Niko Kovac hat deutlich die Zügel angezogen. Schon am Tag zuvor hatte er die Mannschaft, die schon eine knackige Einheit am Morgen in den Knochen hatte, hart rangenommen, auch gestern morgen verlangte er einiges von dem ins Trudeln geratenen Team: „Wir wollen alle Momente des Fußballs abarbeiten“, sagte der 45 Jahre alte Coach nach der mehr als 90 Minuten währenden Einheit, die mit einigen langen, kräfteraubenden Sprints abgeschlossen wurde. Vor der Einheit hatte er die Mannschaft in der Kabine mit Videos auf den nächsten Gegner Borussia Mönchengladbach eingeschworen, er hat viel erklärt und gesprochen. „Die Jungs müssen verstehen, dass wir einen Plan haben“, sagte Kovac, der die Mannschaft erst 30 Minuten nach dem angesetzten Trainingsbeginn auf den Rasen geschickt hat.

Auffällig ist, dass Niko Kovac viel und intensiv mit der Mannschaft redet. Er hat eine klare Ausrichtung, eine klare Ansprache, redet Tacheles und kommt auf den Punkt. „Ich habe schon als Spieler auf dem Platz viel kommuniziert“, sagt Kovac selbst. Seine Ansprache kommt offenbar bei den Spielern auch an. „Er versucht, viel mit uns zu reden. Das ist so seine Art“, sagte Mittelfeldspieler Marc Stendera, der wegen eines Muskelfaserrisses am gestrigen Mittwoch nur ein leichtes Lauftraining absolvieren konnte und für die Partie am Samstag in Mönchengladbach definitiv nicht zur Verfügung stehen wird.

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