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Eintracht Frankfurt
Spielberichte und Interviews, News und Hintergründe zu Eintracht Frankfurt

14. Dezember 2012

Eintracht vs. Wolfsburg: „Armin Veh ist ein fantastischer Mensch“

Darf wieder auf seiner Lieblingsposition ran: Marcel Schäfer. Foto: imago

Der gebürtige Aschaffenburger Marcel Schäfer über seine besonderen Bande nach Frankfurt und den oft verkannten Standort Wolfsburg.

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Der gebürtige Aschaffenburger Marcel Schäfer über seine besonderen Bande nach Frankfurt und den oft verkannten Standort Wolfsburg.

Marcel Schäfer, 28, spielt seit 2007 beim VfL Wolfsburg. Der Linksverteidiger, der acht Länderspiele absolvierte, war einer der ersten Transfers von Felix Magath.

Was bedeutet die Partie am letzten Hinrundenspieltag gegen Eintracht Frankfurt für Sie?

Da sind schon Heimatgefühle im Spiel. Meine Familie wohnt noch in Aschaffenburg, von meinen Freunden sind die meisten Fans von Eintracht Frankfurt oder Kickers Offenbach, das hält sich ungefähr die Waage. Und Patrick Ochs ist ein guter Freund von mir geworden – wenn wir frei hatten, sind wir auch schon mal in Frankfurt ausgegangen.

Die Hessen kommen als Vierter am Samstag nach Wolfsburg.

Sie spielen tatsächlich einen sehr guten Ball; ich würde sogar sagen, die machen der ganzen Bundesliga Spaß. Und vor allem meinen Freunden, die Eintracht-Anhänger sind (lacht).

Hatten Sie nie ein Angebot der Eintracht?

Doch schon, als wir mit der C-Jugend von Viktoria Aschaffenburg sehr erfolgreich waren, hatte ich Angebote von 1860 München und Eintracht Frankfurt. Ich bin damals vor allem deshalb zu 1860 gegangen, weil das auch Daniel Baier und Simon Schmitt, meine besten Freunde, gemacht haben.

Sie sind jetzt einer der dienstältesten VfL-Profis: Fühlen Sie sich als echter Wolfsburger?

Inzwischen ja. Das geschieht nicht nach ein, zwei Jahren, aber ich kann mir mittlerweile vorstellen, hier meine Karriere zu beenden. Ich wohne mit meiner Freundin und meinen zwei Söhnen in einem Stadtteil von Wolfsburg und fühle mich wirklich wohl.

Also kommt der Standort immer zu schlecht weg?

Aus meiner Sicht schon. Weite Teile der Öffentlichkeit haben kein richtiges Bild von dieser Stadt, außer dass sie dabei an Autos denken. Dabei ist mein Besuch oft angetan, was Wolfsburg zu bieten hat. Vom Freizeitfaktor wird hier viel gemacht, da wird Wolfsburg oft verkannt. Außerdem haben wir einen Eishockey-Erstligisten, im Fußball einen Bundesliga-Verein bei den Männern und Frauen – das können doch nicht viele Städte von sich sagen.

Sie waren als Linksverteidiger in Wolfsburg lange Zeit gesetzt. Dann kam im vergangenen Winter plötzlich der Schweizer Ricardo Rodriguez, und Marcel Schäfer wurde hin- und hergeschoben.

Felix Magath wollte damals eine Veränderung. Ich habe dann offensiver gespielt, aber am wohlsten fühle ich mich links hinten. Da komme ich her, da kann ich mich am besten für die Mannschaft einbringen.

So sieht es auch Interimstrainer Lorenz Günther Köstner. Seit er das Sagen hat, spielen Sie wieder auf der Position, auf der Sie Nationalspieler wurden.

Es wäre gelogen, wenn ich sage, darüber freue ich mich nicht.

Was zeichnet Köstner aus?

Er gibt uns neue Impulse, er wird von der Mannschaft gut angenommen, er möchte, dass wir den Ball in den eigenen Reihen halten und in den Fuß spielen.

Haben Sie noch Kontakt zu Felix Magath?

Ich habe ihm viel zu verdanken, ohne ihn hätte ich nicht meinen größten Erfolg meiner Karriere, die Meisterschaft 2009, gefeiert. Ich habe ihm nach der Entlassung noch eine SMS geschrieben.

Auf Magaths erste Amtszeit folgte der heutige Eintracht-Trainer Armin Veh. Wie haben Sie ihn damals erlebt?

Als sehr kollegialen Trainer. Es ist damals keine einfache Phase gewesen nach der Meisterschaft, aber Armin Veh ist sich immer selbst treu geblieben. Und was für mich das Wichtigste ist: Er ist ein fantastischer Mensch – das merkt man vor allem, wenn man nicht über Fußball mit ihm spricht.

Das Gespräch führte Frank Hellmann.

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FR-"Waldstadion" vom 13.12.12

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