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Frisch von der Eintracht: Der letzte Mann

Beim letzten Mal in Stuttgart stand Eintracht-Keeper Markus Pröll in der Schießbude, 0:2 nach sieben Minuten, der Käse war gegessen. Und morgen? Pröll macht sich auf alles gefasst. Von Thomas Kilchenstein

Flugphase: Markus Pröll und das Objekt der Begierde...
Flugphase: Markus Pröll und das Objekt der Begierde...
Foto: S. Krieger

Solche Spiele lieben Torhüter: Ein, zwei Schüsse, nicht sonderlich gefährlich oder platziert, aber keine Roller, zum Aufwärmen, dann ein paar Flanken abfangen, um Sicherheit zu gewinnen. Wichtig ist vor allem: Ständig etwas zu tun zu haben, ständig am Geschehen teilzuhaben. Es gibt für einen Torwart kaum etwas Schwierigeres, als 90 Minuten beschäftigungslos zu sein und bei dem einen Schuss, der aufs Tor kommt, auf der Hut sein zu müssen.

So gesehen, war das letzte Gastspiel beim VfB Stuttgart für den Torhüter Markus Pröll der reinste GAU. Nach drei Minuten zappelte der Ball zum ersten Mal im Netz, nach sieben Minuten zum zweiten Mal, nach neun Minuten flog die Kugel vom Pfosten zurück ins Feld, nach 18. Minuten stand es 0:3.  

Im Stich gelassen

"Das war von Anfang an Murks", sagte Markus Pröll damals, tief zerknirscht. Er konnte einem auch leid tun, so schamlos wurde er von seinen Abwehrspielern - vor allem von Sotirios Kyrgiakos, aber auch von Patrick Ochs, im Stich gelassen. Die Bälle flogen ihm nur so um die Ohren. Seinen ersten Ball hielt er nach 44 Minuten fest. Zum Glück machte es der VfB im zweiten Abschied gnädiger und schoss nur noch ein Tor.

Und was erwartet den Schlussmann am morgigen Samstag? Markus Pröll, mal wieder die Nummer eins zwischen den Pfosten, ist auf alles gefasst. Unter Mangel an Arbeit wird er mit Sicherheit nicht leiden, auf ihn wird es am Samstag im ausverkauften VfB-Stadion ankommen.  

Bessere Karten

Schon gegen die Bayern vor 14 Tagen ließen sich die Frankfurter früh die Butter vom Brot nehmen und spielten recht teilnahmslos ihren Stiefel herunter.

"So werden wir nicht mehr auftreten", verspricht Pröll, der seine Situation mit einer sehr sicheren Partie gegen Borussia Mönchengladbach deutlich verbessert hat. Im Grunde hat er gegenüber Oka Nikolov jetzt wieder die besseren Karten.  

Der alte Pröll

Zudem trat der 29-Jährige vor Wochenfrist wieder so auf, wie man das von ihm eigentlich gewohnt war. Seine Bilanz in dieser Runde ist zudem auch nicht so schlecht: In zwölf Einsätzen hat er 17 Tore kassiert, er spielte zudem drei Mal zu Null.

Konkurrent Oka Nikolov musste in 18 Einsätzen 28 mal hinter sich greifen und ließ lediglich beim 0:0 in Bielefeld keinen Treffer zu. Aber morgen wäre Pröll schon froh, ein paar haltbare Schüsse zum Aufwärmen zu bekommen.

Autor:  Thomas Kilchenstein
Datum:  24 | 4 | 2009
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2 Eintracht Frankfurt 76:33 68
3 Fortuna Düsseldorf 64:35 62
4 FC St. Pauli 59:34 62
5 SC Paderborn 51:42 61
6 1860 München 62:46 57
7 Union Berlin 55:58 48
8 Braunschweig 37:35 45
9 Dynamo Dresden 50:52 45
10 MSV Duisburg 42:47 39
11 VfL Bochum 41:55 37
12 FC Ingolstadt 43:58 37
13 FSV Frankfurt 43:59 35
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