Acht Pflichtspiele, keine Niederlage. Das ist nicht nur nicht schlecht, das hat bisher kein anderer Bundesligist in Deutschland geschafft. Zuletzt im DFB-Pokal fielen auch die in der Liga noch unbesiegten Hamburger und Leverkusener. Die Eintracht hielt sich schadlos. Trainer Michael Skibbe will dieser netten Serie keine übergroße Bedeutung beimessen. Doch er sagt auch: "Wir trauen uns zu, dass das noch ein bisschen so weitergeht. Für das Selbstvertrauen ist diese Serie auf jeden Fall gut. Das ist schon eine Auszeichnung."
Am Samstag kommt es nun zum Aufeinandertreffen mit dem VfB Stuttgart, wieder in Frankfurt, es ist das dritte Heimspiel in Serie, und die Eintracht unternimmt den vierten Anlauf in der Liga, zu Hause endlich mal einen dreifachen Punktgewinn einzutüten. Bisher war ein Heimsieg lediglich am Mittwoch im Pokal gegen den Zweitligisten aus Aachen gelungen, und das auch gleich sehr spektakulär 6:4. Die Spieler gingen mit sich danach sehr kritisch um, "die Einsicht war groß", berichtete Skibbe, die Einsicht nämlich, dass es mit einem derartigen Defensivverhalten nichts werden kann in der Bundesliga.
Frankfurt: Nikolov - Franz, Chris, Russ, Spycher - Bajramovic - Teber, Schwegler - Caio - Meier, Liberopoulos.
Stuttgart: Lehmann - Celozzi, Tasci, Delpierre, Boka - Khedira, Hitzlsperger - Hilbert, Gebhart - Pogrebnjak, Cacau. Schiedsrichter: Gräfe (Berlin).
Der Eintracht fehlen: Vasoski (Rippenbruch), Amanatidis (Wadenverhärtung), Ochs (Rotsperre), Pröll (Schulter-OP), Fährmann (Trainingsrückstand), Preuß (Reha nach Knie-OP).
Der Gegner dort heißt am Samstag VfB Stuttgart, und den mächtig schwächelnden Stuttgartern will die Eintracht so richtig einen einschenken. "Jeder ist heiß auf das Spiel", und natürlich soll die Post nach vorne abgehen. "Wir werden versuchen, das Spiel zu bestimmen. Denn nur, wer gut und gekonnt nach vorne spielt, kann beim Gegner Verunsicherung erzeugen. Ansonsten verunsichert man sich nur selbst", philosophiert der Fußballlehrer.
Skibbe muss seine Mannschaft umbauen, aber "es ist deshalb kein Leistungsabfall zu befürchten". Aleksandar Vasoski und Ioannis Amanatidis fallen definitiv aus, auch Maik Franz ist nach seiner Rippenprellung noch nicht vollständig hergestellt. "Es kann nix passieren, nur wehtun", bekundet der Trainer. "Alles andere muss Maik abkönnen." Wird er wohl auch, rechts hinten.
Vermutlich wird Chris in die zentrale Abwehr rücken, auch wenn er für Skibbe im Mittelfeld wichtiger ist: "Da fischt er jeden Kopfball, ohne Ausnahme. Er hat noch nicht ein Kopfballduell verloren", sagt Skibbe allen Ernstes. "Die Rebounds im Mittelfeld sind wichtig." Und sogar Mehdi Mahdavikia macht er Hoffnungen, wenn Franz passen muss. "Das ist ein alter Fahrensmann, ich habe ein gutes Gefühl, wenn er ran muss." Ein so gutes, dass er ihn bisher genau einmal in den Kader berief. Einsatzzeit: null Minuten.
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| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Greuther Fürth | 73:27 | 70 | ||
| 2 | Eintracht Frankfurt | 76:33 | 68 | ||
| 3 | Fortuna Düsseldorf | 64:35 | 62 | ||
| 4 | FC St. Pauli | 59:34 | 62 | ||
| 5 | SC Paderborn | 51:42 | 61 | ||
| 6 | 1860 München | 62:46 | 57 | ||
| 7 | Union Berlin | 55:58 | 48 | ||
| 8 | Braunschweig | 37:35 | 45 | ||
| 9 | Dynamo Dresden | 50:52 | 45 | ||
| 10 | MSV Duisburg | 42:47 | 39 | ||
| 11 | VfL Bochum | 41:55 | 37 | ||
| 12 | FC Ingolstadt | 43:58 | 37 | ||
| 13 | FSV Frankfurt | 43:59 | 35 | ||
| 14 | Energie Cottbus | 30:49 | 35 | ||
| 15 | Erzgebirge Aue | 31:55 | 35 | ||
| 16 | Karlsruher SC | 34:60 | 33 | ||
| 17 | Alemannia Aachen | 30:47 | 31 | ||
| 18 | Hansa Rostock | 34:63 | 27 | ||
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