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Eintracht Frankfurt
Spielberichte und Interviews, News und Hintergründe zu Eintracht Frankfurt

05. Februar 2016

Interview Kaan Ayhan: „Ich wusste natürlich, dass das hier kein Selbstläufer wird“

 Von 
 Foto: Stefan Krieger

Verteidiger Kaan Ayhan über Heimweh, schwere Entscheidungen, witzige Cousins und den kleinen Unterschied zwischen Schalke 04 und Eintracht Frankfurt.

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Kaan Ayhan, 21, kommt zu spät zum verabredeten Interview. Aber er hat vorher angerufen. Staus auf dem Weg vom Westend in die Arena haben ihn aufgehalten. „Frankfurt ist viel größer als Gelsenkirchen“, hat der Deutsch-Türke da wieder gemerkt. Dreimal größer sogar. Das Interview findet dann nach dem Training statt.

In Frankfurt fühlt sich der gebürtige Gelsenkirchener mittlerweile richtig wohl. Es ist das erste Mal für den Innenverteidiger, dass er seine Geburtsstadt verlassen hat. Nicht ganz freiwillig: Aber beim FC Schalke 04 unter Trainer André Breitenreiter steckte der türkische Nationalspieler in einer Sackgasse, er kam nicht voran und nur zu einem Minieinsatz. Bei der Eintracht, so sein Ziel, wollte er endlich wieder mehr Einsätze - „am liebsten würde ich alle 17 Spiele machen“, hat er bei seiner Vorstellung gesagt. Das klang kämpferisch, aber bisher spielte er bei den Hessen auch noch keine Minute. Kaan, ein alter türkischer Name, bedeutet übrigens: „Herrscher, Befehlshaber, Kaiser“.

Herr Ayhan, Sie haben 21 Jahre in Gelsenkirchen gelebt, davon bald 17 Jahren für Schalke 04 gespielt. Jetzt sind Sie gut vier Wochen in Frankfurt. Gab es schon ein bisschen Heimweh?
Das gehört mit zu meinen Beruf. Es gibt Spieler, die haben schneller Heimweh als ich. Mir tut dieser Tapetenwechsel ganz gut, und es ist auch nicht so, dass ich jeden Tag in Gelsenkirchen sein muss. An den freien Tagen versuche ich allerdings schon, meine Familie und Freunde daheim zu besuchen.

Aber Frankfurt ist ja auch nicht so schlecht.
Klar. Frankfurt ist wirklich eine schöne Stadt. Viel größer auch als Gelsenkirchen (lacht). Und bisher fühle ich mich sehr wohl hier. Ich bin Fußballer und dazu gehört halt auch, dass man den Klub wechselt.

Kaan Ayhan im Zweikampf mit Stefan Aigner.  Foto: Stefan Krieger

Dennoch muss es Ihnen doch schwergefallen sein, das Vertraute in Gelsenkirchen zu verlassen?
Am Anfang schon. Aber als die Entscheidung getroffen war, war es auch gut. Ich konzentriere mich jetzt auf Frankfurt. Und es ist beileibe nicht so, dass ich sage: Wäre ich nur bei Schalke geblieben.

Und dann treffen Sie am ersten Arbeitstag in Frankfurt gleich am Flughafen die alten Kollegen aus Schalke, die am Nachbarschalter nach Orlando einchecken.
Ja, das war schon ein schöner Zufall. Aber, wie ich schon sagte: In dem Moment der Entscheidung für Frankfurt war Schalke zumindest für dieses halbe Jahr beiseite gelegt.

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