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18. März 2016

Interview Robert Kovac: "Wenn die Angst mitspielt, ist es schwer"

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„Am Ende trifft der Cheftrainer die Entscheidung“, sagt Assistent Robert Kovac. Er kann damit gut leben.  Foto: Stefan Krieger

Eintracht-Assistenztrainer Robert Kovac über die Angst, Fehler zu machen, seinen Bruder und Chef Niko und seine Erinnerungen an Klassestürmer wie Giovane Elber oder Filippo Inzaghi.

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Es ist nicht ungewöhnlich, dass das Bruderpaar Robert und Niko Kovac gemeinsame Sache macht. In der Bundesliga waren sie schon als Profis zusammen in Leverkusen und bei den Bayern, auch die kroatische Nationalmannschaft leiteten die beiden im Gespann an. Die Rollenverteilung ist dabei klar: Der größere Bruder Niko, 44, ist der Chef, der zweieinhalb Jahre jüngere Robert assistiert ihm. „Damit habe ich kein Problem“, sagt Robert Kovac im FR-Interview.

Der in Berlin geborene und aufgewachsene „Robbie“ erweist sich als zugänglicher und höflicher Gesprächspartner – wie sein Bruder auch. Die beiden Kroaten haben eine gute Kinderstube genossen.

Robert Kovac hat nicht lange überlegen müssen, als ihn sein Bruder anrief und fragte, ob er mit ihm zur Eintracht kommen wolle. Die Familie hat der 41-Jährige erst einmal in Kroatien zurückgelassen. Seit sieben Jahren lebt sie dort in Zagreb. Der Vertrag in Frankfurt läuft bis 2017 – aber nur bei Klassenerhalt.

Herr Kovac, wie kommt es eigentlich zu der Rollenverteilung? Sind Sie der geborene Assistent und ihr Bruder der geborene Cheftrainer?
Das hat sich so ergeben. Mein Bruder hat ja schon längere Zeit bei der zweiten Mannschaft von Red Bull Salzburg gearbeitet und dort Erfahrungen gesammelt. Und dann hat er das Angebot bekommen, Cheftrainer der kroatischen U21-Nationalmannschaft zu werden. Ich hatte damals gerade angefangen, meinen Trainerschein zu machen. Dann hat sich das so weiter entwickelt, das war ein Prozess. Wir haben dann gemeinsam die A-Nationalmannschaft übernommen. Und als das Kapitel beendet war, kam jetzt der Anruf von der Eintracht. Er hat mich gefragt, ob ich mit an Bord bin. Und ich habe ,ja‘ gesagt (lacht). Ich fühle mich zurzeit ganz wohl mit dieser Rollenverteilung, wir ergänzen uns gut. 

Was muss man können, um eine Nationalelf oder eine Bundesligamannschaft zu trainieren?
Erfahrung ist das eine, aber man muss vor allem Fußball verstehen. Man muss eine Vision und eine Vorstellung haben von dem, was man machen und vermitteln will. Natürlich muss man auch eine Mannschaft führen können. Der Trainerjob an sich ist ja viel komplexer geworden. Man muss viele Felder abdecken, Medien, Sponsoren, Fans; im Verein mit den Spielern, dem Manager. Man hat so viele Aufgaben zu erledigen, das schafft einer alleine gar nicht mehr. 

Ist das in der Bundesliga noch mal ein anderes Kaliber als bei einer Landesauswahl, die nur alle paar Wochen oder Monate mal zusammen kommt?
Da kommt mehr auf einen zu, klar. Als Verbandstrainer hat man viel mit den Beratern zu tun, sie wollen wissen, wo ihre Spieler stehen und ob sie nominiert werden oder nicht. Und in der Bundesliga arbeitet man tagtäglich mit den Spielern. Da trainiert man auf längere Sicht, sieht sie jeden Tag, lernt sie kennen, hat eine andere Kontrolle. Man kann auch besser gegensteuern. Je länger man mit den Jungs zusammen ist, desto mehr lernt man neue Seiten kennen. Man kann einen Spieler nicht nach fünf Tagen kennen, das geht nicht.

Lesen Sie bitte weiter auf der nächsten Seite.

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