Sonderlob
Ioannis Amanatidis: Im richtigen Augenblick am rechten Fleck. Der wegen seines maladen Knies erst nach einer Stunde eingewechselte Kapitän stand in der 91. Minute goldrichtig.
Gut dabei
Junichi Inamoto: Rasant und rassig in den Zweikämpfen. Da fegte der Japaner furchtlos dazwischen. Immer nah am Mann. Raubte dem pomadigen da Silva durch seine gesunde Härte die Lust am Spiel.
Patrick Ochs: Der Marathon-Mann auf rechts. Hoch und runter, auf und ab - immer wieder. Sehr präsent, sehr willig. Hebelte die KSC-Abwehr oftmals aus. Aber der letzte Ball, die letzte Flanke, das letzte Zuspiel müsste präziser kommen.
Nikos Liberopoulos: Sehr ballsicher, sehr umsichtig. Was er macht, hat Hand und Fuß. Indes: Knipserqualitäten sind ihm in Frankfurt nicht zu attestieren.
Ganz okay
Chris: Der Brasilianer gab nach Rotsperre sein Comeback - in der zuletzt so wackeligen Innenverteidigung. Das war keine schlechte Idee, Chris stabilisierte die Deckung. Sehr zweikampf- und kopfballstark. Seine Abspiele waren jedoch oftmals ungenau.
So la la
Marco Russ: Auch er räumte da hinten sehr resolut auf. Da gab er sich keine Blöße. Allerdings auch mit manchem hanebüchenen Fehlpass.Und beim 0:1 ließ er sich von Franz überspringen.
Christoph Spycher: Machte seine linke Seite dicht, schaltete sich, so gut es ging, mit nach vorne ein. Aber das Zusammenspiel mit EM-Entdeckung Korkmaz ließ zu wünschen übrig. Das lag aber in erster Linie am Neuzugang.
Oka Nikolov: Anfangs beschäftigungslos, rettete später zweimal hervorragend. Einmal im Glück, als er an einen Eckstoß nicht herankam. Da half Fink für den Torwart aus. Beim 0:1 viel zu zögerlich herausgelaufen.
Michael Fink: Ab und an steckte er den Ball ganz geschickt durch, da ließ er seine spieltechnischen Fähigkeiten aufblitzen. Aber dann wieder mit merkwürdigen Ballverlusten. Frappierend: Sein fehlendes Tempo.
Benjamin Köhler: Machte und tat, versuchte vieles. Aber er verlor oftmals Bälle, die er normalerweise verteidigt. Seine Eckstöße waren ein einziges großes Ärgernis. Aber beim 1:1 zur Stelle.
Schwächelnd
Martin Fenin: Wie immer: Bemüht, viel unterwegs, laufstark. Aber auch so schrecklich harmlos. Keinerlei Torgefahr. Völlig konfus. Die ewige Fallerei mit anschließendem Reklamieren ist ein einziges Ärgernis. Stachelte einmal die Fans mit einer ausladenden Armbewegung an - und wurde dafür prompt ausgepfiffen.
Ümit Korkmaz: Ernüchternder Auftritt. Machte auf der linken Flanke fast alles falsch. Rannte sich oft fest oder kam erst gar nicht in die Dribblings. Da ist Luft nach oben. Sehr viel. Aber das ist nach langer Verletzungspause normal.
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| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Greuther Fürth | 73:27 | 70 | ||
| 2 | Eintracht Frankfurt | 76:33 | 68 | ||
| 3 | Fortuna Düsseldorf | 64:35 | 62 | ||
| 4 | FC St. Pauli | 59:34 | 62 | ||
| 5 | SC Paderborn | 51:42 | 61 | ||
| 6 | 1860 München | 62:46 | 57 | ||
| 7 | Union Berlin | 55:58 | 48 | ||
| 8 | Braunschweig | 37:35 | 45 | ||
| 9 | Dynamo Dresden | 50:52 | 45 | ||
| 10 | MSV Duisburg | 42:47 | 39 | ||
| 11 | VfL Bochum | 41:55 | 37 | ||
| 12 | FC Ingolstadt | 43:58 | 37 | ||
| 13 | FSV Frankfurt | 43:59 | 35 | ||
| 14 | Energie Cottbus | 30:49 | 35 | ||
| 15 | Erzgebirge Aue | 31:55 | 35 | ||
| 16 | Karlsruher SC | 34:60 | 33 | ||
| 17 | Alemannia Aachen | 30:47 | 31 | ||
| 18 | Hansa Rostock | 34:63 | 27 | ||
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