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Eintracht Frankfurt
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02. März 2016

Niederlage in Berlin: Eintracht taumelt am Abgrund

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Flugshow: Herthas Torschütze Mitchell Weiser wird von den Frankfurtern Marc Stendera (rechts) und Abraham bearbeitet.  Foto: AFP

Die Hessen verlieren erwartungsgemäß auch in Berlin und rutschen erstmals auf den Relegationsrang. Nach dem Abpfiff ertönen „Veh-raus"-Rufe.

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Langsam wird es zappenduster für Eintracht Frankfurt. Nach der nicht ganz unerwarteten 0:2 (0:0)-Niederlage bei Hertha BSC und den Siegen der unmittelbaren Konkurrenz von Werder Bremen und der TSG Hoffenheim sind die Hessen erstmals in dieser Saison auf den Relegationsplatz abgerutscht. Der Vorsprung auf den Tabellen-17., der TSG Hoffenheim, ist auf zwei mickrige Punkte geschmolzen.

In dieser Verfassung ist Eintracht Frankfurt nicht bundesligatauglich. Wenn sich nichts Gravierendes ändert, wird der Klub im Sommer den Gang in die zweite Liga antreten müssen, zum fünften Mal und genau 20 Jahre nach dem allerersten Abstieg. Auch für Trainer Armin Veh wird die Luft nun sehr dünn. Er macht sich vor allen Dingen durch seine Personalentscheidungen angreifbar. Kein Mensch versteht mehr, weshalb er etwa den völlig überforderten und nicht bundesligatauglichen Szabolcs Huszti immer wieder aufstellt. Es kommt zudem auch kein Impuls von außen mehr, es spielt fast immer dieselbe Elf. Da regiert nur noch das Prinzip Hoffnung. Doch das ist meistens auf Sand gebaut. Nach dem Abpfiff gellten „Armin raus“-Rufe durchs Oval.

„Die Angst geht um“, sagte Marco Russ. „Auch bei uns Spielern.“ Jeder könne sehen, dass die Mannschaft verängstigt sei. „Es geht nur zusammen, es bringt jetzt nichts, auf die Mannschaft einzuhämmern.“ Trainer Veh sah indes „ein Spiel auf Augenhöhe. Der Druck ist größer geworden, aber wir dürfen nicht verkrampfen.“

Keiner hat eine Idee

Schwerfällig und ohne Tempo schleppten sich die Hessen über das Feld. Da war keiner, der eine Idee hätte, der für etwas Esprit hätte sorgen können. Dazu entwickelten die Frankfurter mittlerweile so viel Torgefahr wie ein süßer Plüschhase. Seit fünf Stunden haben die Hessen nicht mehr getroffen, in diesem Jahr haben sie von sieben Spielen nur eines gewonnen. Von 24 Spielen blieben sie zehnmal ohne eigenes Tor. Das erinnert frappierend an die Saison 2011, als sie acht Spiele lang kein einzigen Treffer landete. Diese Mannschaft ist in dieser Verfassung dem Abstieg geweiht.

Dazu kommt: Hertha BSC, das den ersten Heimsieg in 2016 feierte, hatte gestern auch nicht gerade die Sterne vom Himmel gespielt. Den Berlinern reichte eine mäßige Leistung, um ohne großes Aufhebens zum Erfolg zu kommen. Selbst Hertha-Manager Michael Preetz sprach hinterher davon, dass „wir nicht gut gespielt haben. Es war eine zähe Angelegenheit.“

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