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01. Februar 2016

Transfers: Eintracht schlägt doch noch zu

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Von der Spree an den Main: Offensivspieler Ben-Hatira.  Foto: imago

Der Frankfurter Bundesligist holt auf den letzten Drücker die Berliner Änis Ben-Hatira und Yanni Regäsel.

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In den zurückliegenden Tagen haben die Verantwortlichen der Frankfurter Eintracht durch die Bank weg beteuert, dass nichts mehr passieren werde auf dem Transfermarkt. Die Aktivitäten, hieß es allenthalben, seien abgeschlossen. Drei Neue (Marco Fabian, Szabolcs Huszti, Kaan Ayhan) sowie zwei Abgänge (Joel Gerezgiher und David Kinsombi) – mehr werde sich nicht tun. Weit gefehlt.

Die Sportliche Leitung hat routiniert geblufft, im Verborgenen tüftelte sie an zwei Transfers, die der hessische Bundesligist gestern Nachmittag finalisierte – die Pressemitteilung verschickte die Eintracht zwölf Minuten vor dem offiziellen Ende des winterlichen Transferfensters um 18 Uhr. Die neusten Männer in schwarz-rot: Änis Ben-Hatira und Yanni Regäsel. Beide kommen vom Ligakonkurrenten Hertha BSC.

Ben-Hatira unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2016. Der 27-Jährige kommt quasi zum Nulltarif an den Main. Der Offensivspieler löste seinen Vertrag bei Hertha BSC zuvor auf; er spielte unter Trainer Pal Dardai keine Rolle, der Ungar hatte den Deutsch-Tunesier aufs Abstellgleis geschoben.

Und noch ein Neuer aus Berlin: Regäsel kommt zur Eintracht.  Foto: imago/Metodi Popow

In dieser Saison machte Ben-Hatira kein einziges Spiel. Nach FR-Informationen streicht der 81-fache Bundesligaspieler (für den Hamburger SV und Berlin) in Frankfurt ein äußerst überschaubares Grundgehalt ein; Ben-Hatira ging es wohl eher darum, sich wieder auf der Bundesligabühne präsentieren zu können. Für die Eintracht ist das Risiko, zumindest in finanzieller Hinsicht, gering. Er erhält die Trikotnummer 17. Sportdirektor Bruno Hübner kommentierte: „Ich kenne Änis aus meiner Duisburger Zeit, Armin Veh aus seiner Hamburger Zeit. Er ist erfahren und variabel einsetzbar, am liebsten spielt er auf der linken Seite. Mit ihm haben wir eine weitere, gute Alternative für unser Offensivspiel.“

Der vordergründig weniger beachtete, aber perspektivisch gesehen deutlich wichtigere Transfer ist jedoch der des 20 Jahre alten Yanni Regäsel. Der talentierte Berliner, bis 2019 gebunden, soll die große Baustelle auf der rechten Abwehrseite schließen. Nicht sofort, aber irgendwann. Diese Position ist seit dem Weggang von Sebastian Jung nach Wolfsburg vor anderthalb Jahren vakant. Weder Makoto Hasebe noch Aleksandar Ignjovski oder Timothy Chandler konnten diese Lücke ausfüllen, gerade in dieser Spielzeit ist das rechte Glied der Viererkette ein großes Problem.

Tür für Jung nicht zu

„Die Verpflichtung war eigentlich für die nächste Saison geplant. Nun hat sich die Gelegenheit ergeben, diesen Transfer vorzuziehen. Damit hat Yanni genügend Zeit, sich hier einzuleben und sich zu integrieren“, sagte Manager Hübner.

In der Tat grätschte die Eintracht den Berlinern in die Parade und kam mit dem Spieler bereits vor einigen Wochen überein. Auffällig: Seitdem machte Regäsel für die Hertha kein Spiel mehr, obwohl er in der Hinrunde sechs Einsätze zu verzeichnen hatte und meist gute Leistungen brachte. Regäsel, der die Nummer zwei erhält, ist eher eine perspektivische Verpflichtung. Eine Rückholaktion von Sebastian Jung im Sommer ist deshalb nicht definitiv vom Tisch. Vieles wird von Armin Vehs Urteil abhängen, ob er Regäsel den Sprung zutraut.


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