Frankfurt. Das nächste Auswärtsspiel von Eintracht Frankfurt ist am Ostersamstag beim FC Bayern München. Da kann sich die Bayern-Gemeinde schon mal warm anziehen - die Anhänger der Frankfurter dürfen wieder Krach machen. Gestern hob der Eintracht-Vorstand die Sanktionen auf, die gegen die Fans nach den Vorfällen in Karlsruhe ergriffen worden waren. Seit diesem Spiel, bei dem Leuchtraketen aufs Spielfeld geflogen kamen und das die Eintracht 40 000 Euro Strafe kostete, durften die Fans keine großen Fahnen und Megaphone mit zu Auswärtsspielen nehmen. Zudem mussten beim Kauf eines Tickets die Personalien angegeben werden. Nach Aussage der Eintracht habe Vorstandsmitglied Klaus Lötzbeier in mehreren Gesprächen mit den beteiligten Fangruppen eine gegenseitige Vertrauensbasis erzielt. Darüber hinaus hätten die Fangruppen zugesagt, auf Pyrotechnik und Feuerwerkskörper zu verzichten.
Unterdessen konnte sich am Donnerstag beim ausgedehnten und zuweilen fröhlichem Schusstraining Markus Pröll wieder lang machen. Der Schlussmann hatte Anfang der Woche wegen leichter Probleme am Sprunggelenk pausieren müssen. Sein Konkurrent um den einen Platz im Eintracht-Kasten, Oka Nikolov, muss sich derweil noch immer mit individuellem Training fithalten. Wegen seines Muskelfaserrisses ist ein torwartspezifisches Training noch nicht möglich.
Spätestens in der kommenden Woche soll sich der 35-Jährige aber wieder richtig querlegen können. Und dann dürfte auch der Konkurrenzkampf um den Platz im Tor neu entbrennen. Denn zurzeit ist völlig offen, wer im Heimspiel am kommenden Samstag gegen Energie Cottbus das Frankfurter Allerheiligste schützt. Eigentlich müsste Nikolov im Tor stehen, die momentane Nummer eins. Womöglich aber gerät ihm die knapp zweiwöchige Verletzungsunterbrechung zum Nachteil. Trainer Friedhelm Funkel auf jeden Fall will sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht dazu äußern, auf wen seine Wahl fällt. Er hat ja auch noch ein paar Tage Zeit.
Diese Zeit bis zum Cottbus-Spiel benötigt ganz sicher auch noch Stürmer Nikos Liberopoulos, der - seinen gebrochenen kleinen Fußzeh mit einem Spezialschuh schützend - auf dem Übungsplatz weiterhin nur laufen darf. Der Ball kam für ihn bislang noch nicht ins Spiel. Immerhin hat der 33-jährige Grieche beim Joggen nur "ganz leichte Schmerzen" verspürt. Ein Einsatz gegen Cottbus, zumindest als Joker, erscheint realistisch.
Kollege Ioannis Amanatidis hat die ersten beiden Trainingstage seit seiner Knorpel-OP weitgehend schadlos überstanden. Das lädierte Knie, sagte er am Donnerstag, zeige keine Reaktion. kil
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| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Greuther Fürth | 73:27 | 70 | ||
| 2 | Eintracht Frankfurt | 76:33 | 68 | ||
| 3 | Fortuna Düsseldorf | 64:35 | 62 | ||
| 4 | FC St. Pauli | 59:34 | 62 | ||
| 5 | SC Paderborn | 51:42 | 61 | ||
| 6 | 1860 München | 62:46 | 57 | ||
| 7 | Union Berlin | 55:58 | 48 | ||
| 8 | Braunschweig | 37:35 | 45 | ||
| 9 | Dynamo Dresden | 50:52 | 45 | ||
| 10 | MSV Duisburg | 42:47 | 39 | ||
| 11 | VfL Bochum | 41:55 | 37 | ||
| 12 | FC Ingolstadt | 43:58 | 37 | ||
| 13 | FSV Frankfurt | 43:59 | 35 | ||
| 14 | Energie Cottbus | 30:49 | 35 | ||
| 15 | Erzgebirge Aue | 31:55 | 35 | ||
| 16 | Karlsruher SC | 34:60 | 33 | ||
| 17 | Alemannia Aachen | 30:47 | 31 | ||
| 18 | Hansa Rostock | 34:63 | 27 | ||
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