Gut dabei
Markus Pröll: Hielt, was zu halten war - und noch ein bisschen mehr. Etwa den Strafstoß von Cicero. Er bleibt aber der Pechvogel des Teams. Musste mit einem gestauchten Knöchel raus.
Ganz okay
Benjamin Köhler: Er forderte den Ball und verteilte ihn. Bezeichnend: Erzielte das einzige Tor, gab die meisten Torschüsse ab (vier). Seine Eckstöße sind verbesserungswürdig.
Martin Fenin: Anfangs hing er böse in der Luft. War später an fast allen gefährlichen Aktionen beteiligt. Bereitete das 1:2 mit einem - verunglückten - Volleyschuss vor. Konnte aber an seine Gala von vor einem Jahr nicht anknüpfen. Das konnte niemand erwarten.
Jan Zimmermann: Wirkte sehr abgeklärt. Mehr lässt sich nicht sagen, weil kaum mehr ein Ball aufs Eintracht-Tor flog.
Leonard Kweuke: Brachte frischen Wind und offenbarte in seinen ersten 30 Bundesligaminuten alles, was er schon angedeutet hatte: Torgefahr, Brecherqualitäten, aber auch merkwürdige Stolperer und Stockfehler.
So la la
Patrick Ochs: Dieses Mal nicht ganz so beherzt und losgelöst wie sonst. Hielt seine Seite dicht, beschränkte sich auf wenige Vorstöße, mit einem leitete er allerdings den Anschlusstreffer ein.
Nikola Petkovic: Trainer Funkel fasste es perfekt zusammen: "Mit Höhen und Tiefen." Bog so manche scharfe Flanke nach Innen. Dann wieder mit vielen Abspielfehlern. Insgesamt mit einer ausbaufähigen Leistung.
Marco Russ: Der bessere der beiden Innenverteidiger, mühte sich redlich, um die Hertha-Angreifer in den Griff zu bekommen. Das gelang erst später ganz gut.
Schwächelnd
Nikos Liberopoulos: Seltsam matt. Irgendwie war er nicht auf Betriebstemperatur. Versuchte sich in der letzten halben Stunde als Ballverteiler hinter den Spitzen. Das machte er auch schon besser.
Alexander Meier: Im ersten Abschnitt quasi unsichtbar auf dem Platz. Das sah aus, man erinnert sich dunkel, wie früher in manchen Spielen vor der Verletzungspause. Dann wieder blitzte sein Können auf, aber viel zu selten.
Michael Fink: Der selbst ernannte Führungsspieler hätte selbst Führung gebraucht. Fahrig in den Abspielen, zögerlich in den Zweikämpfen. Diese Leistung wird seinem eigenen Anspruch nicht gerecht - und verbessert seine Verhandlungsposition im Poker um einen neuen Vertrag nicht.
Chris: War nie der erhoffte Abwehrchef. Fast immer zweiter Sieger im Zweikampf, wackelte bedenklich. Wirkte unsicher. Das mag nach der Verletzungspause normal sein, er muss sich dennoch steigern. Und zwar schnell.
Markus Steinhöfer: Ohne Bindung, ohne Feuer, ohne Linie. Erschreckend schwach. Ließ sich vor dem 0:2 von Pantelic wie ein Jugendspieler düpieren.
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| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Greuther Fürth | 73:27 | 70 | ||
| 2 | Eintracht Frankfurt | 76:33 | 68 | ||
| 3 | Fortuna Düsseldorf | 64:35 | 62 | ||
| 4 | FC St. Pauli | 59:34 | 62 | ||
| 5 | SC Paderborn | 51:42 | 61 | ||
| 6 | 1860 München | 62:46 | 57 | ||
| 7 | Union Berlin | 55:58 | 48 | ||
| 8 | Braunschweig | 37:35 | 45 | ||
| 9 | Dynamo Dresden | 50:52 | 45 | ||
| 10 | MSV Duisburg | 42:47 | 39 | ||
| 11 | VfL Bochum | 41:55 | 37 | ||
| 12 | FC Ingolstadt | 43:58 | 37 | ||
| 13 | FSV Frankfurt | 43:59 | 35 | ||
| 14 | Energie Cottbus | 30:49 | 35 | ||
| 15 | Erzgebirge Aue | 31:55 | 35 | ||
| 16 | Karlsruher SC | 34:60 | 33 | ||
| 17 | Alemannia Aachen | 30:47 | 31 | ||
| 18 | Hansa Rostock | 34:63 | 27 | ||
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