Kommt besser in Schwung: Matthias Lehmann.
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Kommt besser in Schwung: Matthias Lehmann.
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Matthias Lehmann und Sebastian Rode prägen zurzeit das Eintracht-Spiel. Mit ihrer Leistungssteigerung haben beide "Sechser" den Ausfall von Pirmin Schwegler kompensiert - zur Freude von Trainer Veh. Mit Videokolumne "Volltreffer".
Am Donnerstag wird der erste Winter-Neuzugang der Eintracht dann endlich in Frankfurt eintreffen − ziemlich genau zwei Monate, nachdem der Deal perfekt gemacht wurde.
Mohammed Abu, vom englischen Kooperationspartner Manchester City ausgeliehen und bis vor kurzem noch mit Ghana beim Afrika-Cup am Ball, kommt mit einiger Verspätung nach Frankfurt, er war bereits in der vergangenen Woche erwartet worden, doch „es gab noch ein paar Probleme mit dem Visum“, berichtet Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner.
Am Freitag soll der 20-Jährige ins Training einsteigen. Das ist für ihn schön, für die Mannschaft jedoch völlig belanglos.
"Sechser" als Luxusproblem
Abu wird erst einmal keine Rolle spielen, seine Stellenbeschreibung weist ihn als defensiven Mittelfeldspieler aus. Genau dort ist die Eintracht hochwertig besetzt, genau dort hat sie mittlerweile sogar fast schon ein Luxusproblem.
Klassenbuch: Eintracht führt FSV vor
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Gut dabei - Sebastian Rode: Imposante Leistung, unglaubliches Laufpensum, klaute den FSV-Profis die Bälle mit spielerischer Leichtigkeit, kurbelte das Angriffsspiel an. Mit den meisten Ballkontakten (92) aller Spieler.
Gut dabei - Erwin Hoffer: Zu schnell für die hüftsteife Bornheimer Abwehr, immer einen Schritt flinker und auch cleverer. Bereitete zwei Treffer vor, führte bei seinem eigenen Tor zum 5:1 FSV-Stopper Gledson vor. Hat nun sechs Saisontreffer auf seinem Konto.
Gut dabei - Alexander Meier: Sehr präsent, sprühte vor Spielfreude, versuchte die riskanten, entscheidenden Bälle, auch wenn dieses Mal nicht alle Pässe ankamen. Stand einmal richtig, machte das 3:0. Seinen elfter Treffer.
Gut dabei - Matthias Lehmann: Das vielleicht beste Spiel im Eintracht-Dress. Machte das Spiel schnell, mit zwei, drei sehr guten Pässen. Bereitete das dritte Tor mustergültig vor, da ließ er Gledson locker stehen.
Gut dabei - Oka Nikolov: Kaum gefordert, selten geprüft, aber einmal, nach 22 Minuten, da war er hellwach, als er den frei stehenden Micanski abkochte und die größte FSV-Chance gekonnt zunichte machte.
Ganz okay - Sebastian Jung: Hielt Gaus locker in Schach und dem groß aufspielenden Matmour den Rücken frei. Offensiv nicht so spektakulär, aber mit den meisten Flanken (fünf).
Ganz okay - Benjamin Köhler: Leitete das 2:0 mit einem klugen Pass ein, zog gekonnt die Fäden, ohne das Spiel wirklich zu dominieren. Im Zweikampf mit Huber klarer Sieger.
Ganz okay - Heiko Butscher: Machte seine Seite dicht, ließ nichts anbrennen. Nach vorne dieses Mal nicht so effektiv und schwungvoll. Aber das ist nicht seine Hauptaufgabe.
Ganz okay - Bamba Anderson: Der bessere der beiden Innenverteidiger, lief einige Bälle ab. Warum aber spielt er so viele Rückpässe zum Torwart?
So lala - Gordon Schildenfeld: Nach seinen zwei starken Partien gegen Braunschweig und in Düsseldorf mit einem Rückfall in überwunden geglaubte Zeiten. Unkonzentriert, ungeordnet, mit Stellungsfehlern. Hüpfte einmal völlig unmotiviert unter dem Ball hindurch. Fing sich im Laufe des Spiels gegen harmlose FSV-Angreifer. Und doch: Das geht deutlich besser.
Schwächelnd - Kein Eintrag.
Sonderlob - Sonny Kittel: Klasse Einstand beim zweiten Saisoneinsatz: Stand gerade mal zwei Minuten auf dem Feld, da erzielte er mit rechts sein erstes Tor als Profi. Das hat er cool gemacht.
Zu spät gekommen - Mohamadou Idrissou
Zu spät gekommen - Rob Friend.
Primus - Karim Matmour: Was für ein Auftritt: Drei Tore selbst gemacht, dreimal aus kürzester Distanz zur Stelle. Einmal bereitete er noch mustergültig vor. Hut ab. Viel besser geht es nicht. Hat sich unverzichtbar gemacht.
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Denn die beiden sogenannten Sechser, Matthias Lehmann und Sebastian Rode, verrichten ihre Arbeit in der Schaltzentrale mit so viel Inbrunst und Passion, dass zurzeit nicht nur für den unbeleckten Abu kein Platz ist − auch der Chefstratege im Mittelfeld, Pirmin Schwegler, wird sich wohl in Geduld üben müssen, ehe er wieder seinen angestammten Platz vor der Abwehr einnehmen wird.
Das ist nicht weiter tragisch und auch nachvollziehbar, Schwegler hat nach seinem Zehenbruch vor fünf Wochen im Trainingslager in Doha bislang erst einmal mit der Mannschaft trainiert, bis zum nächsten Punktspiel am Sonntag in Paderborn werden maximal noch vier, fünf Einheiten hinzukommen.
Schwegler wird noch ein bisschen Zeit benötigen, ehe er wieder eine ernsthafte Alternative ist.
Und sein Fehlen hat die Eintracht bisher weit weniger hart getroffen als gemeinhin angenommen. Nicht wenige waren der Meinung, dass sich die Frankfurter ohne ihren Kapitän durch die Liga lavieren, irgendwie durchmogeln müssten.
Eintracht nimmt den FSV auseinander
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Eintracht nimmt den FSV auseinander
Die Trainer im Gespräch: Armin Veh (li.) und Benno Möhlmann.
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Das 1:0: Karim Matmour (re.) kickt den Ball an Torwart Patric Klandt vorbei ins Netz.
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Karim Matmour (l.) im Zweikampf mit FSV-Torwart Patric Klandt.
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Karim Matmour (li.) jubelt nach seinem Tor zum 1:0.
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Armin Veh freut sich über das 2:0.
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Eintracht Frankfurts Fans mit ihrem Banner: "Boris Rhein will keine Sau!"
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Alexander Meier freut sich über sein Tor zum 3:0.
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Auch Erwin Hoffer darf beim Jubeln mitmachen.
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Karim Matmour (re.) und Nils Teixeira im Kopfballduell.
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Der dreifache Torschütze Karim Matmour durfte besonders oft jubeln.
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Es folgen weitere Bilder vom Spiel ...
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"Wir müssen damit rechnen, dass wir eventuell über zwei Relegationsspiele die Klasse halten" - FSV-Trainer Benno Möhlmann.
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Alexander Meier (Eintracht) setzt sich durch, Björn Schlicke (FSV) verliert den Zweikampf.
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Am Boden: Der FSV unterliegt im Derby gegen die Eintracht.
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Hört gar nicht mehr auf zu grinsen Karim Matmour (2. v.li.)
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Kollektiver Jubel der Eintracht.
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Das Gegenteil ist der Fall. Das liegt nicht nur, aber auch an der doppelten Vertretung Schweglers.
Sebastian Rode und Matthias Lehmann schultern die Aufgabe gemeinsam, und sie harmonieren prächtig. Beide sind ungeheuer laufstark, kein Weg ist ihnen zu weit, sie sind giftig, gallig, aggressiv und spritzig. „Der Übermacht im defensiven Mittelfeld mit Rode und Lehmann hatten wir nichts entgegenzusetzen“, haderte FSV-Sportchef Uwe Stöver nach der 1:6-Vorführung am vergangenen Samstag.