Zum Ende des Trainingslagers, im Spiel gegen die U18-Auswahl der Aspire Academy, sind Gordon Schildenfeld zwei Leichtsinnsfehler unterlaufen. Das war nicht weiter schlimm, die kleinen Patzer konnte der schwache Gegner nicht nutzen, aber Schildenfeld hat sich doch mächtig geärgert.
Solche Sachen sollten ihm nicht unterlaufen, sagt er. Solche Leichtsinnsfehler sind ihm zuletzt auch in der zweiten Liga unterlaufen, dummerweise hat das der Gegner bestraft: Gegen 1860 München etwa trat der kroatische Nationalspieler ein respektables Luftloch, prompt setzte es die erste Saison-Niederlage.
Meister in Österreich
Nein, so richtig zufrieden mit sich ist Gordon Schildenfeld nicht, „ein Spiel bin ich gut, zweimal bin ich schlecht.“
Das ist er von sich nicht gewohnt, für derartige schwankende Leistungen hat der 26-Jährige selbst keine Erklärung. „Im letzten Jahr war ich viel besser als jetzt“, sagt er. Im letzten Jahr spielte der Kroate mit den österreichischen Wurzeln noch bei Sturm Graz, er spielte sogar außergewöhnlich erfolgreich.
Sturm Graz wurde mit Trainer Franco Foda Meister in Österreich, völlig überraschend. Schildenfeld wechselte trotzdem für die Ablösesumme von einer Million Euro für drei Jahre nach Frankfurt, „weil es in Graz nicht besser werden konnte“. Deshalb sei der Wechsel für ihn auch kein Rückschritt. Und doch bekam der Stopper Schwierigkeiten in der zweiten Liga.
Er scheut das Risiko
Tatsächlich wirkt Schildenfeld wie einer, der immer noch nicht ganz angekommen ist. Wie einer, dem das Tempo selbst in Liga zwei zu hoch ist. Er ist ja selbst nicht der Schnellste. Manchmal spielt er so, als ob es noch die Position eines Liberos gebe, den Weg in die Offensive sucht er selten. Dabei könnte er dank seiner Kopfballstärke bei seiner Größe von 1,92 Metern durchaus bei Standards für Gefahr sorgen.
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Doch Gordon Schildenfeld tut nur das, was er beherrscht. „Ich weiß, was ich kann“, sagt er. „Ich gehe nur nach vorne, wenn ich mich gut fühle.“
Er mag es nicht, ein Risiko einzugehen, schließlich ist er letzter Mann, er weiß um seine Verantwortung. Deshalb geht er immer auf Nummer sicher, den einfachen Querpass wird er immer dem schwierigen Ball vorziehen. „Normalerweise bin ich viel ruhiger“, sagt er.
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| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Greuther Fürth | 73:27 | 70 | ||
| 2 | Eintracht Frankfurt | 76:33 | 68 | ||
| 3 | Fortuna Düsseldorf | 64:35 | 62 | ||
| 4 | FC St. Pauli | 59:34 | 62 | ||
| 5 | SC Paderborn | 51:42 | 61 | ||
| 6 | 1860 München | 62:46 | 57 | ||
| 7 | Union Berlin | 55:58 | 48 | ||
| 8 | Braunschweig | 37:35 | 45 | ||
| 9 | Dynamo Dresden | 50:52 | 45 | ||
| 10 | MSV Duisburg | 42:47 | 39 | ||
| 11 | VfL Bochum | 41:55 | 37 | ||
| 12 | FC Ingolstadt | 43:58 | 37 | ||
| 13 | FSV Frankfurt | 43:59 | 35 | ||
| 14 | Energie Cottbus | 30:49 | 35 | ||
| 15 | Erzgebirge Aue | 31:55 | 35 | ||
| 16 | Karlsruher SC | 34:60 | 33 | ||
| 17 | Alemannia Aachen | 30:47 | 31 | ||
| 18 | Hansa Rostock | 34:63 | 27 | ||
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