Sie werden doch darüber mit ihm gesprochen haben.
Ja, aber nicht mit der Erwartungshaltung, dass er das macht, was ich sage. Ich habe ihm meine Position genannt, klar.
Das Sommertheater kann Ihnen nicht gefallen haben.
Man verpflichtet einen Trainer und hat zu diesem Trainer Vertrauen. Und dieses Vertrauen gilt in Gänze. Im Übrigen werden wir auch in den nächsten Jahren Sommertheater haben, eine Baustelle findet sich immer.
Ioannis Amanatidis hat beleidigt reagiert und öffentlich seinen Unmut geäußert. Sie hielten sich raus. Als Markus Pröll gegen Ex-Trainer Funkel nachtrat, gingen Sie hingegen auf die Barrikaden.
Auf diese Frage habe ich ja nur gewartet. Es lässt sich beides nicht vergleichen. Es ist ein Unterschied, ob einer den scheidenden Trainer kritisiert. Oder ein anderer eine Entscheidung des Trainers nicht nachvollziehen kann, von der er selbst betroffen ist.
Von der schönen Aufbruchstimmung scheint - trotz des Sieges in Offenbach - nicht mehr so viel übrig zu sein.
Welche Aufbruchstimmung denn? Glauben Sie, dass sich etwas ändert, nur weil ein Trainer Ihnen erzählt hat, wir fassen vorne an und setzen voll auf Pressing? Nehmen Sie das Spiel in Offenbach. Da habe ich von Pressing nichts gesehen, gar nichts. Nicht, weil die Spieler es nicht wollen, sondern weil es im Fußball schwer ist. Und man kann das nicht herbeireden. Da muss man Geduld haben, das dauert. Daran arbeitet der Trainer und wir alle unterstützen ihn.
Aber Sie haben selbst gesagt, dass Sie sich eine andere Spielweise wünschen.
Ja, wir haben nicht attraktiv gespielt. Der vorhersehbare Fußball war da. Aber das kam nicht durch den Trainer, sondern durch den Spielertypus. Glauben Sie ernsthaft, ein langjähriger Spieler kann jetzt sein Spiel komplett ändern? Nein. Aber die Spieler müssen kognitiv lernen. Sie müssen intensiv geschult werden, das geht nur durch langfristige Trainingsarbeit. Dann kann sich etwas ändern. Das ist ein Prozess.
Aber wie soll sich kurzfristig etwas ändern?
Ich erhoffe mir, dass es uns bei den Heimspielen gelingt, den Gegner aus dem Konzept zu bringen. Die Spitzenmannschaften kamen hier im Laufe des Spiels immer zu dem Eindruck, dass sie hier locker würden gewinnen können. Und so kam es auch meistens. Wir haben denen hier zu viel Mut gemacht. Ich wünsche mir zu Hause eine gewisse Unvorhersehbarkeit im Spiel, eine unkonventionelle, spannendere Spielweise.
Interview: Ingo Durstewitz, Thomas Kilchenstein, Jan Christian Müller
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| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Greuther Fürth | 73:27 | 70 | ||
| 2 | Eintracht Frankfurt | 76:33 | 68 | ||
| 3 | Fortuna Düsseldorf | 64:35 | 62 | ||
| 4 | FC St. Pauli | 59:34 | 62 | ||
| 5 | SC Paderborn | 51:42 | 61 | ||
| 6 | 1860 München | 62:46 | 57 | ||
| 7 | Union Berlin | 55:58 | 48 | ||
| 8 | Braunschweig | 37:35 | 45 | ||
| 9 | Dynamo Dresden | 50:52 | 45 | ||
| 10 | MSV Duisburg | 42:47 | 39 | ||
| 11 | VfL Bochum | 41:55 | 37 | ||
| 12 | FC Ingolstadt | 43:58 | 37 | ||
| 13 | FSV Frankfurt | 43:59 | 35 | ||
| 14 | Energie Cottbus | 30:49 | 35 | ||
| 15 | Erzgebirge Aue | 31:55 | 35 | ||
| 16 | Karlsruher SC | 34:60 | 33 | ||
| 17 | Alemannia Aachen | 30:47 | 31 | ||
| 18 | Hansa Rostock | 34:63 | 27 | ||
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