Gut dabei
Oka Nikolov: Ordentliche Vorstellung. Kratzte einen Freistoß von Skela von der Linie. Verhinderte so den frühen Knockout. Auch sonst sehr aufmerksam, rettete noch ein-, zweimal in hoher Not. Aber: Faustete, wie schon gegen Leverkusen, erneut einen Schuss in die Mitte.
Patrick Ochs: Wo nimmt der Junge nur die Kraft her? Unermüdlicher Antreiber, unerschöpfliche Power. Ist er schon der heimliche Anführer der Mannschaft? Sein Einsatz ist vorbildlich. Im ersten Abschnitt aber mit einigen Abspielfehlern - und hinten mit einigen Problemen. Das ist man gar nicht mehr gewohnt.
Markus Steinhöfer: Sehr engagiert, sehr wuselig. Oft am Ball, wenn es gefährlich wurde für Cottbus. Gute Flanken, stark beim ruhenden Ball. Einer seiner Freistöße führte zum Siegtreffer. Der war perfekt getreten, scharf und mit Effet zum Tor hin. Die sind kaum zu verteidigen. Aber: Lässt sich im Defensivzweikampf zu leicht düpieren.
Michael Fink: Auf dem Vormarsch. Spulte viele Kilometer runter und gewinnt so langsam seine Passsicherheit zurück. Mit einem brachialen Gewaltschuss ebnete er der Eintracht den Weg zurück ins Spiel.
Ganz okay
Martin Fenin: Die Denkpause hat ihm gut getan. Sorgte nach seiner Einwechslung für Schwung, das sah alles wieder strukturierter aus, nicht mehr so vogelwild. Eiskalt beim 2:2.
Junichi Inamoto: Der Stabilisator, der Dauerläufer. Viel unterwegs, pausenlos am Attackieren. Da bleibt wenig Zeit für die Offensive. Brach in der letzten Sekunde förmlich zusammen: Der Oberschenkel hielt der Belastung nicht stand. Einsatz gegen Bayern fraglich.
Marco Russ: Wackelte durch die konfuse Anfangsphase, da passte gar nichts. Biss sich aber ins Spiel zurück und ließ hinten nichts mehr anbrennen.
So la la
Caio: Sein Können blitzte dann und wann auf, da war seine Klasse zu erkennen. Allerdings im ersten Abschnitt mit vielen leichten Ballverlusten. Tauchte viel zu oft ab, manchmal wirkt er teilnahmslos, ja fast schon apathisch.
Nikos Liberopoulos: Das war die mit Abstand schwächste Partie im Eintracht-Jersey, völlig konfus und fahrig, konnte kaum einen Ball festmachen. Das ist normalerweise seine Stärke. Scheiterte einmal kläglich an Tremmel. Aber: War zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort und erzielte den Siegtreffer in Tor- jägermanier.
Christoph Spycher: Er muss sich steigern, er sollte der Mannschaft Halt geben. Aber er hat zu viel mit sich zu tun. Schlimme Fehlpässe im ersten Abschnitt, nach dem Wechsel aber mit vielver-sprechenden Aktionen.
Schwächelnd
Ümit Korkmaz: Rennt wild und ungestüm drauflos, will mit dem Kopf durch die Wand. Die gibt aber nicht nach. Ihm fehlt nach der langen Verletzungspause die Explosivität, die er für sein Spiel braucht. Bereitete aber das 2:2 gedankenschnell vor. Immerhin.
Aaron Galindo: Was war denn das? Taumelte wie angeschlagener Boxer im Ring durch die Abwehrreihe, stürzte von einer Verlegenheit in die nächste. Rutschte vor dem Cottbuser 1:0 einfach weg. Das war typisch. Permanentes Sicherheitsrisiko.
Kreso Ljubicic: Man muss es so hart sagen: überfordert. Konnte dem Spiel auf links keine Impulse verleihen, lief nur nebenher, war nie mittendrin. Das ist zu erklären: Es war sein erstes Bundesligaspiel von Beginn an.
Zu spät gekommen
Juvhel Tsoumou.
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| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Greuther Fürth | 73:27 | 70 | ||
| 2 | Eintracht Frankfurt | 76:33 | 68 | ||
| 3 | Fortuna Düsseldorf | 64:35 | 62 | ||
| 4 | FC St. Pauli | 59:34 | 62 | ||
| 5 | SC Paderborn | 51:42 | 61 | ||
| 6 | 1860 München | 62:46 | 57 | ||
| 7 | Union Berlin | 55:58 | 48 | ||
| 8 | Braunschweig | 37:35 | 45 | ||
| 9 | Dynamo Dresden | 50:52 | 45 | ||
| 10 | MSV Duisburg | 42:47 | 39 | ||
| 11 | VfL Bochum | 41:55 | 37 | ||
| 12 | FC Ingolstadt | 43:58 | 37 | ||
| 13 | FSV Frankfurt | 43:59 | 35 | ||
| 14 | Energie Cottbus | 30:49 | 35 | ||
| 15 | Erzgebirge Aue | 31:55 | 35 | ||
| 16 | Karlsruher SC | 34:60 | 33 | ||
| 17 | Alemannia Aachen | 30:47 | 31 | ||
| 18 | Hansa Rostock | 34:63 | 27 | ||
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