Der neue Sportdirektor der Eintracht, Bruno Hübner, hat klare Vorstellungen, wie er den Verein gestalten will - auch hinsichtlich des Trainerpostens. Als heißer Kandidat gilt mittlerweile Franco Foda, der mit Sturm Graz just österreichischer Meister geworden ist.
Hat gut lachen. Er hat seinen Traumjob: Bruno Hübner.
Foto: dpa
Hat gut lachen. Er hat seinen Traumjob: Bruno Hübner.
Foto: dpa
Der neue Manager der Frankfurter Eintracht, zugleich so etwas wie der erste von zwei Hoffnungsträgern, möchte den Bundesliga-Absteiger gern unter der Bezeichnung Sportdirektor vertreten. Diesen Wunsch hatte Bruno Hübner bei seiner Vertragsunterzeichnung geäußert. Und als der elegant gewandete Sportdirektor am Donnerstag erstmals vor die versammelte Presse trat, gab der in Mainz-Kastel geborene Hesse gleich im ersten Satz ein Liebesbekenntnis ab: „Eintracht Frankfurt ist für mich eine Herzensangelegenheit, ich habe keine Sekunde überlegen müssen.“
Dann erzählte der 50-Jährige noch von Grabowski und Hölzenbein, die er vergöttert habe, von dem jüngsten Eintracht-Abstieg, der ihm sehr wehgetan habe, und von seinen drei fußballverrückten Söhnen, die sich tierisch mit ihm gefreut hätten, dass er nun endlich bei seinem Lieblingsverein untergekommen sein. Da menschelte es ein bisschen bei der nur noch zweitklassigen Eintracht, die zur Vorstellung des neuen starken Mannes auf der Kommandobrücke in die Turnhalle des Landessportbundes eingeladen hatte. Sie war mäßig besetzt.
Statistik
Blog G - mitreden!
Video
Live!
Spielplan
Mehr
Wo steht die Eintracht? Ergebnisse, Heim-, Auswärts- und Kreuztabelle sowie weitere Statistik zur 2. Fußball-Bundesliga.
Anmerkungen zum Verein des Herzens - subjektiv, unqualifiziert, völlig unreflektiert. Reden Sie mit! Im Blog-G.
Verfolgen Sie die Eintracht im Live-Ticker zur 2. Fußball-Bundesliga. Und wenn Sie möchten, andere Begegnungen gleich mit. Auch auf dem Handy unter mobil.fr-online.de/liveticker. In Twitter berichtet unsere Sportredaktion aktuell unter FR_Sport.
Wer sind die nächsten Gegner? Der Spielplan der Eintracht.
Lesen Sie viele weitere Berichte - gesammelt in unserer Eintracht-Rubrik auf FR-Online.de
Als Eintracht Frankfurt zuletzt einen neuen Verantwortlichen präsentiert hatte, war der Presseraum im Stadion aus allen Nähten geplatzt. Es gab Vorträge über das dritte Bein − und bald darauf den Abstieg. Christoph Daum ist freilich Vergangenheit in Frankfurt, mit Bruno Hübner und dem noch zu findenden neuen Trainer, dem zweiten Hoffnungsträger, läutet die Eintracht die Zukunft ein. Und die soll in genau einem Jahr wieder in der Bundesliga spielen.
Hübner, der in Frankfurt alle sportlichen Entscheidungen treffen und auch die Verhandlungen mit Spielern von Vorstandschef Heribert Bruchhagen übernehmen wird, machte bei seiner ersten Präsentation eine gute Figur. Da stellte sich einer vor, der anpacken, der sich mit Volldampf an die Arbeit machen will. Hübner sieht sich dabei nah am Team. „Ich bin zu 80, 90 Prozent bei der Mannschaft“, sagte er, auch im Training. Natürlich drängt die Trainerfrage, die logischerweise vorrangig behandeln wird. „Es gibt ganz feste Überlegungen“, sagte der neue Sportdirektor.
Namen wollte er keine nennen. Es ist kein Geheimnis, dass er Claus-Dieter Wollitz schätzt. Und Friedhelm Funkel, über dessen Rückkehr die Eintracht zumindest nachdenkt. Gehandelt werden zudem Jörn Andersen und Franco Foda, mit Sturm Graz just österreichischer Meister geworden. Foda dementiert Gespräche. Doch der Grazer Sportdirektor Oliver Kreuzer erwartet nach FR-Informationen, dass sich die Eintracht bald meldet. Der Ex-Bayern-Profi glaubt zu wissen, dass sein Trainer beim deutschen Zweitligisten der Topkandidat ist.
„Zweite Liga muss man leben“
Der Neue hat klare Vorstellungen, wie er die Eintracht gestalten will. Er möchte lieber feilen als hobeln, will sagen: Den radikalen Umbau, von vielen gefordert, soll es nicht geben. „Ich sehe keinen kompletten Umbruch“, sagte der frühere Manager des SV Wehen. „Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie sogar erstklassig sein kann.“ Und doch unterschätzt er die psychologischen Folgen des Abstiegs nach desaströser Halbserie nicht. „Diese Rückrunde muss raus aus den Köpfen. Und ich warne eindringlich: Die zweite Liga ist eine andere Liga, die muss man leben, die muss in die Köpfe rein, die muss man annehmen.“
Eintracht-Abschlusszeugnis der Pleite-Saison 2010/2011
Bildergalerie ( 29 Bilder )
Eintracht-Abschlusszeugnis der Pleite-Saison 2010/2011
Zweite Reihe - Sebastian Rode (11 Einsätze/2 Tore): Der Rohdiamant, gar „ein Juwel“ (Daum). Er ging vorneweg, als sich die anderen verdrückt hatten. Mit 20 Jahren. Ein Energiebündel, ein Antreiber, der keine Furcht kennt. Noch dazu ein intelligenter Bursche. Ihm gehört die Zukunft, er muss ein Eckpfeiler im neuen Gebilde werden.
Foto: dapd
Hinterbänkler - Sebastian Jung (33/0): Wurde mit der allgemeinen Verunsicherung ein bisschen weggespült. Lange nicht mehr so souverän wie sonst, auch ihm rutschte das Herz häufiger mal in die Hose. Aber immer noch besser als viele, viele andere im Team. Wird mit Werder Bremen in Verbindung gebracht. Wird die Eintracht ihn halten können?
Foto: dpa
Hinterbänkler - Ralf Fährmann (15/0): Verlor einige Spiele (gegen Stuttgart, in Schalke, in Hoffenheim) ganz alleine. Stabilisierte sich aber, als er mehr Spielpraxis bekam. Zeigte zuletzt fast schon herausragende Leistungen. Die Eintracht will ihm ein Angebot für die zweite Liga machen. Aber es ist zweifelhaft, dass er es annehmen wird.
Foto: dpa
Hinterbänkler - Marco Russ (31/1): Er versuchte es zumindest, er stemmte sich gegen das Unheil, manches Mal schändlich alleine gelassen. Hat sich zum Wortführer entwickelt. Muss der neue Abwehrchef werden.
Foto: dpa
Hinterbänkler - Maik Franz (23/0): Der Einpeitscher fehlte verletzt, gerade in der entscheidenden Phase. Das war ein Schlag ins Kontor. Hätte der Mannschaft mit seiner impulsiven Art helfen können. Musste tatenlos zusehen. Dieses Mal auch kein Tor, in der vergangenen Runde waren ihm sechs Treffer gelungen. Stieg wieder ab, wie schon mit Karlsruhe. Wird gehen, wohl nach Berlin.
Foto: dpa
Hinterbänkler - Benjamin Köhler (30/2): Konnte einem fast schon leidtun, wurde immer dahin geschoben, wo er gebraucht wurde. Lange Zeit linker Verteidiger, das ist nicht seine Position. Spielte es aber klaglos, und oft auch nicht so schlecht. Zu Unrecht immer wieder der Buhmann bei den Fans.
Foto: dpa
Hinterbänkler - Oka Nikolov (20/0): Ordentlich Hinserie, in der Rückrunde schwächelte er, etwa in Nürnberg (0:3), ehe er aus dem Tor verbannt wurde. Wird in der zweiten Liga wohl wieder gebraucht − muss mit 37 dann aber auch nicht mehr unbedingt erste Wahl sein.
Foto: dpa
Sitzenbleiber - Pirmin Schwegler (32/1): Tiefer Fall des Schweizer Nationalspielers. In der Hinserie Musterschüler, dann kündigte er an, seinen Vertrag nicht vorzeitig zu verlängern − und stürzte brutal ab. Versteckte sich, spielte nur noch Alibi. An der Verantwortung, die er sich aufbürdete, quasi zerbrochen.
Foto: dpa
Sitzenbleiber - Patrick Ochs (29/2): Siehe Schwegler. Das Gesicht der Krise. Flirtete permanent mit Felix Magath (erst Schalke, dann Wolfsburg), das warf ihn aus der Bahn. Nicht mehr wiederzuerkennen, spielte seine Stärken, Dynamik und Schnelligkeit, nicht aus, zauderte und zögerte. Verlässt das sinkende Schiff gen Wolfsburg.
Foto: dpa
Sitzenbleiber - Alexander Meier (24/2): Wo ist der alte Alex Meier geblieben? Der, der zehn Tore erzielte und etliche vorbereitete. Stand völlig neben sich, schwerfällig, träge, ohne Inspiration und Kreativität. Wird in der zweiten Liga aber gebraucht.
Foto: dpa
Sitzenbleiber - Georgios Tzavellas (25/1): Nervende Theatralik, ständiges Gemecker, musste mit seinem Berater deshalb zweimal bei Boss Bruchhagen antanzen − genutzt hat es nichts. Noch schlimmer: Seine Spielweise, nur Langholz auf Gekas. Immerhin mit einem Bundesligarekordtor aus 73 Metern.
Foto: dpa
Sitzenbleiber - Martin Fenin (24/1): Konnte kaum auf sich aufmerksam machen, mit ganz, ganz wenigen guten Spielen. Vielleicht ist die zweite Liga seine Kragenweite.
Foto: dpa
Sitzenbleiber - Caio (27/1): Wurde immer schwächer, spulte sein Pensum, nahezu teilnahmslos wirkend, herunter, als ginge ihn das alles nichts an. Lethargisch, träge, schlapp. Wurde den Anforderungen der Bundesliga nie gerecht.
Foto: dpa
Sitzenbleiber - Theofanis Gekas (34/16): Machte alle Spiele, traf anfangs nach Belieben. Später fast gar nicht mehr. Versiebte dutzendweise Großchancen. Wenn er nicht traf, spielte die Eintracht mit einem Mann weniger. Lief nicht, kämpfte nicht, machte nicht mit. Die Mitspieler lästerten hinter vorgehaltener Hand schon lange über den Eigenbrötler. Stieg zum zweiten Mal binnen eines Jahres ab. Hat eine Ausstiegsklausel im Vertrag, wird sich wohl erneut verändern.
Foto: dpa
Sitzenbleiber - Halil Altintop (34/0): Machte alle Spiele, schoss als Offensiver kein einziges Tor. Schlechter geht es kaum. Spielte nur zurück oder quer, völlig von der Rolle. Soll mal in Kaiserslautern 20 Tore geschossen haben. War vielleicht doch sein Bruder.
Foto: dpa
Zu viele Fehlstunden - Ioannis Amanatidis (19/0): Spielte in der Rückrunde so gut wie keine Rolle, kaltgestellt. Erst von Skibbe, dann von Daum. Will in der zweiten Liga bleiben. Ob der Stürmer, dem durch schwere Verletzungen ein Teil seiner Athletik abhandengekommen ist, auch bleiben darf?
Foto: dpa
Zu viele Fehlstunden - Marcel Heller (10/0): Nicht einmal Mitläufer. Wenn er mal ran durfte, enttäuschte er. Hat einfach nicht die Klasse für die Bundesliga. Wird weiterziehen.
Foto: dpa
Zu viele Fehlstunden - Aleksandar Vasoski (11/0): Nicht mehr der Alte nach zwei schweren Knieoperationen, läuft seitdem unrund. Hat von seiner Schnelligkeit eingebüßt, kaum mehr tauglich für die Bundesliga. Hielt sechseinhalb Jahre lang die Knochen für die Eintracht hin, erhält keinen neuen Vertrag.
Foto: dpa
Zu viele Fehlstunden - Ricardo Clark (11/0): Kam kaum zum Einsatz, oft verletzt, Jochbeinbruch, Faserrisse. Kam nie wirklich ins Rollen. Hat einen Vertrag für die zweite Liga. Ob er auch bleibt?
Foto: dpa
Zu viele Fehlstunden - Chris (7/2): Der Kapitän, der Leitwolf, die Führungskraft, „der Gladiator“ (Skibbe). Mit ihm, diese These sei gewagt, wäre die Eintracht nie und nimmer abgestiegen. Liegt nach einer Bandscheiben-OP auf Eis. Ob er jemals wieder als Profi auflaufen kann, ist ungewiss. Sagte dennoch, er wolle nicht mit in die zweite Liga. Die Eintracht will ihn halten und hofft, dass er gesund wird und gesundbleibt. So geht das schon seit Jahren so. Na ja.
Foto: dpa
Austauschschüler - Sonny Kittel (8/0): Was für ein erstes Profijahr! Oft im Kader, spielte erstmals gegen die Bayern von Anfang an, da wurde ihm die Grenze aufgezeigt, kämpfte sich wieder ran, machte gegen Bremen ein richtig gutes Spiel. Dann riss das Kreuzband im Knie, Saisonende, und dann der Abstieg. Ihm gehört die Zukunft, muss erst wieder gesund werden.
Foto: dpa
Austauschschüler - Kevin Kraus (1/0): Ein Spiel, gegen Hannover, 0:3 verloren, unauffälliger Auftritt. Dürfte in Liga zwei mehr Spielpraxis bekommen.
Foto: JAN HUEBNER
Austauschschüler - Julian Dudda (1/0): Von Christoph Daum urplötzlich aus dem Hut gezauberter A-Jugendspieler, ein Spiel, gegen Köln, 0:2 verloren. Dürfte in Liga zwei mehr Spielpraxis bekommen.
Foto: JAN HUEBNER
Austauschschüler - Marcel Titsch-Rivero (1/0): Er schaffte es in die Bundesliga-Annalen. Mit dem schnellsten Platzverweis in der Geschichte der Liga, am Samstag beim Abstieg in Dortmund. Konnte nichts dafür. Muss das schnell verarbeiten.
Foto: dpa
Schulabbrecher - Ümit Korkmaz (2/0): Steigt vielleicht mit dem VfL Bochum auf. Dann käme er nicht zurück. Hat in Frankfurt zudem eine Ausstiegsklausel.
Foto: dpa
Schulabbrecher - Markus Steinhöfer (4/0): Ist glücklich beim FC Basel, spielt dort um die Meisterschaft. Machte sein letztes Spiel beim 0:4 gegen Hoffenheim, da musste er im zentralen Mittelfeld spielen. Drückte der Eintracht bis zuletzt die Daumen
Foto: dpa
Schulabbrecher - Marcos Alvarez (o/o): Ging im Winter zu den Amateuren von Bayern München. Setzte sich dort nicht durch. Stieg mit ihnen ab.
Foto: dpa
Schulabbrecher - Nikola Petkovic (1/0): Kickte ein halbes Jahr in Dschidda in Saudi-Arabien. Steht am 7. Juni wieder auf der Matte. Hat ja immer noch einen Vertrag in Frankfurt.
Foto: dpa
Musterschüler - Cenk Tosun (13 Einsätze/10 Tore): Aber nicht für die Eintracht, für Gaziantepspor in der Türkei. Und für die war der Stürmer ein Volltreffer, er legte noch fünfmal auf, schoss im Pokal gegen Galatasaray zwei weitere Tore und steigerte seinen Marktwert auf sechs, sieben Millionen Euro. Bei der Eintracht von Ex-Trainer Michael Skibbe vergrault. Die Eintracht ließ ihn für die lächerliche Summe von 550000 Euro ziehen. Das ist nahezu grotesk.
Foto:
Michael Schick
Sport
Sport
Sport
Fotostrecken Sport
Fotostrecken Sport
Fußball
Eintracht: Auf und Ab in 15 Jahren
Bildergalerie ( 15 Bilder )
Eintracht: Auf und Ab in 15 Jahren
Binz, Roth und Zelic verabschieden sich 1996 in die zweite Liga.
Foto: dpa
Aufstiegseuphorie nach einem 2:2 gegen Mainz am 25. Mai 1998.
Foto: dpa
Eintracht Trainer Reinhold Fanz (r) und Co-Trainer Bernhard Lippert (Januar 1999)
Foto: dpa
Kam 1999 als Nachfolger von Reinhold Fanz: Jörg Berger
Foto: dpa
Der weiße Brasilianer: Ansgar Brinkmann beschwört den Ball (März 1999)
Foto: dpa
Feiern mit Magath: Die Eintracht hält 2000 die Klasse.
Foto: dpa
Willi Reimann musste nach seinem Vergehen in Dortmund in den Container.
Foto: REUTERS
Chen Yang , Patrick Falk , Horst Heldt, Alexander Kutschera, Dirk Heinen und Rolf-Christel Guie-Mien feiern den 3:0-Sieg gegen den HSV am 20. April 2000.
Foto: dpa
Eintracht-Torhüter Dirk Heinen nach dem 4:0-Sieg gegen Wolfsburg am 28. April 2000.
Foto: dpa
Koan Loddar - Fanplakate 2001
Foto: REUTERS
Bekam sein Trikot aus der Fankurve zurückgeworfen: Rolf-Christel Guie-Mien.
Foto: dpa
Neuzugänge im Winter: Tommy Berntsen (l) und Andreas Menger, im Januar 2001.
Foto: dpa
Eintrachtler Pawel Kryszalowicz setzt sich gegen den Rostocker Sven Benken durch.
Foto: dpa/dpaweb
Der Abstieg für Ervin Skela, im Zweikampf mit Stefan Beinlich, folgte 2004.
Foto: dapd
Ohne Worte: Ex-Präsident Matthias Ohms.
Foto:
dpa
Sport
Sport
Sport
Fotostrecken Sport
Fotostrecken Sport
Fußball
Hübner kündigte nur „punktuelle Veränderungen“ des Kaders an. Gern würde er einige Haudegen verpflichten, die die rauen Sitten im Unterhaus kennen: „Es ist wichtig, überdurchschnittliche Zweitligaspieler zu haben, die prädestiniert sind für diese Liga und die anderen darauf vorbereiten können, was auf sie zukommt.“ Den Profis mit gültigem Vertrag stellte Hübner keinen Freifahrtschein aus. Der eine oder andere wird den Klub verlassen müssen. Auch Ümit Korkmaz? Der vom VfL Bochum ausgeliehene Flügelstürmer wird zum Trainingsauftakt am 8. Juni in Frankfurt erwartet. So wie Theofanis Gekas, der Stürmer, der für eine Million Euro den Verein verlassen könnte. Hübner hat eine klare Meinung zum Griechen, der in der Rückrunde so viele Fehlschüsse verzeichnete. „Wenn wir es nicht schaffen, dass zwei bis drei Stürmer 30 Tore schießen, kannst du nicht aufsteigen. Und wenn du einen wie Gekas hast, der diese Tore machen kann, musst du an ihm festhalten. Alles andere wäre fahrlässig.“
Bei Ioannis Amanatidis hörte sich das anders an. Auf den Hinweis, dass der 29-Jährige ja auch mal viele Tore geschossen habe, entgegnet der Sportdirektor: „Das ist schon lange her, zuletzt hat er sich mehr mit Worten gewehrt.“ Ein klares Signal. Auch in der Torwartfrage hat er sich positioniert: „Ein Torwart muss uns zwischen vier und sieben Punkten bringen.“ Hört sich nicht nach einer Jobgarantie für Oka Nikolov an.
Video zum Thema