Sieht noch viel Freiraum: Eintracht-Trainer Armin Veh.
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Sieht noch viel Freiraum: Eintracht-Trainer Armin Veh.
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Eintracht-Trainer Veh will unbedingt neue Spieler. Die Bosse Bender und Bruchhagen verweisen auf die Finanznot und stemmen sich offensichtlich gegen die Forderungen des Trainers.
Frankfurt –
Am Donnerstag hat Eintracht Frankfurt mitgeteilt, dass die Geschäftsstelle der Fußball AG im Stadion ab sofort bis einschließlich Neujahr geschlossen bleibt. Telefonische und schriftliche Anfragen sowie E-Mails blieben in dieser Periode unbeantwortet.
Wer allerdings daraus ableitet, dass die Frankfurter Funktionsträger auch die Hände in den Schoß legen, der irrt.
Heribert Bruchhagen reagiert fast angefasst auf Nachfragen, ob auch er sich über die Feiertage wirklich Urlaub gönne. Zwei Tage über Silvester auf der Nordseeinsel Juist wird der Vorstandsvorsitzende ausspannen, ansonsten seien eigentlich ständig Termine, Telefonate und Gespräche anberaumt. Denn: Die Situation über den Jahreswechsel ist angespannt. Vor allem finanziell.
Heribert Bruchhagen - unaufgeregter Fußballfunktionär
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Heribert Bruchhagen - unaufgeregter Fußballfunktionär
Der unaufgeregte Ostwestfale hat die einst chaotische Eintracht unter Vorgänger Ohms in ruhigere Gefilde geführt.
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Dennoch überrascht seine Verlängerung: Nach dem Abstieg in die Zweite Bundesliga und der Installation eines Sportdirektors im Sommer 2011 schien Bruchhagens Abgang vorgezeichnet.
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Die Macht im Vorstand muss Bruchhagen sich aber demnächst teilen. Axel Hellmann wird an der Seite Bruchhagens die nächsten Jahre mitgestalten.
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Für Bruchhagen ist die Eintracht seine fünfte Station als Fußballfunktionär. Bruchhagen wechselte von der DFL zur Eintracht, wo er als Stellvertretender Geschäftsführer Spielbetrieb arbeitete.
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Als Manager hatte Bruchhagen zuvor Arminia Bielefeld (1998 - 2001) - hier bei der Vorstellung von Ansgar Brinkmann im Jahr 2001 - vorgestanden.
Davor arbeitete Bruchhagen beim Hamburger SV (1992 - 1995) und Schalke 04 (1988 - 1992). Das Foto zeigt ihn mit Schalke Mannschaftsbetreuer Charly Neumann und Präsident Günter Eichberg.
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Vor seiner Funktionskarriere kickte Bruchhagen bei der DJK Gütersloh und beim FC Gütersloh, wo er zwischen 1982 und 1988 auch als Trainer arbeitete. Die Freude am Fußballspiel ist Bruchhagen nicht vergangenn. Das Foto zeigt ihn in einem Spiel der Eintracht-Traditionself aus dem Jahre 2010.
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Unter Legenden: Heribert Bruchhagen (stehend 2.v.re.)
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Kritik musste der unaufgeregte Westfale wiederholt ertragen. Im Bild protestieren Bielefelder Fußballfans gegen ihren damaligen Manager Bruchhagen.
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Auch bei der Eintracht gab es aus dem Lager der Anhänger Kritik an Bruchhagen.
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Seine unaufgeregte, sehr nüchterne Einschätzung sowie sein langes Festhalten an Ex-Trainer Friedhelm Funkel wurden unter anderem kritisiert.
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Friedhelm Funkel war dabei der Trainer, der unter Bruchhagen am längsten arbeitete. Für das Festhalten an Funkel-Nachfolger Michael Skibbe wurde Bruchhagen ebenfalls kritisiert.
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Als Fehlgriff entpuppte sich auch der nächste neue Eintracht Trainer - Christoph Daum, der den Abstieg nicht verhindern konnte
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Willi Reimann war der erste Trainer, mit dem Bruchhagen bei der Eintracht zusammen arbeitete.
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Inklusive Daum-Nachfolger Armin Veh holte Freizeitgolfer Bruchhagen vier neue Trainer zur Eintracht.
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In den Vordergrund spielte Bruchhagen sich nie. Jubelbilder, wie dieses beim Spiel in Berlin mit Aufsichtsratsvorsitzendem Herbert Becker (3.v.re.) und Finanzvorstand Dr. Thomas Pröckl, sind eher selten.
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Stattdessen inszeniert sich Bruchhagen, wenn überhaupt, als Macher im Hintergrund.
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Seine Meinung interessiert: Journalisten umringen Heribert Bruchhagen.
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Bruchhagen gilt als gut vernetzt in der Branche. Ob Uli Hoeneß...
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...der ehemalige Schalke-Manager Rudi Assauer oder ...
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.... mit dem Mainzer Manager Christian Heidel...
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...oder dem ehemaligen Geschäftsführer des FSV Frankfurt Bernd Reisig - Bruchhagen gilt als hoch kompetent.
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Weitere Bilder aus der bisherigen Zeit von Heribert Bruchhagen bei Eintracht Frankfurt
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Musste manch sportliche Schlappe mitansehen: Heribert Bruchhagen
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Hofft auf Glück und Logik in Sachen Transfers: Heribert Bruchhagen.
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Bleibt für zwei weitere Jahre bei Eintracht Frankfurt: Heribert Bruchhagen.
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Seit dem 1. Dezember 2003 ist Heribert Bruchhagen Vorstandsvorsitzender der Eintracht Frankfurt Fußball AG.
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Bruchhagen, seit Dezember 2003 in der Verantwortung bei den Hessen, mag es daher gar nicht, dass Trainer Armin Veh öffentlich neue Spieler verlangt. „Erst muss Bewegung in den Kader. Der Etat ist gänzlich ausgereizt.“
Ergo: Nur wenn überzählige Profis verkauft werden oder von der Gehaltsliste kommen − darunter möglicherweise auch einige erst im Sommer verpflichtete und offensichtlich bei Veh durchgefallene Spieler −, könne auch eingekauft werden.
Transfers bei Eintracht: Wer kommt, wer geht?
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Transfers bei Eintracht: Wer kommt, wer geht?
Soll gehen - Constant Djakpa: Trainer Veh hat keine Verwendung mehr für den Ivorer, der sich in dieser Saison drei Aussetzer leistete, zwei mehrwöchige Sperren aufgebrummt bekam und frühestens am 22. September wieder spielen kann. Auch Sportdirektor Hübner geht auf Distanz: „Mit einem Spieler zusammenzuarbeiten, der nicht kalkulierbar ist, fällt schwer.“ Sein Vertrag hat sich durch den Aufstieg allerdings um zwei Jahre verlängert.
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Neuzugang bei der Eintracht - Kevin Trapp: Für 1,5 Millionen Euro wechselt der Torhüter vom Bundesligaabsteiger Kaiserslautern zu Eintracht Frankfurt. Trapp unterschrieb einen Vierjahresvertrag bei der Eintracht.
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Soll gehen - Martin Amedick: Der Innenverteidiger kam in der Winterpause vom 1. FC Kaiserslautern, entpuppte sich aber als zu langsam. Wie Friend soll auch er die Eintracht verlassen. "Für Amedick gibt es drei, vier Anfragen", sagt Hübner. Allerdings: Amedicks Vertrag gilt bis 2014.
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Neuzugang bei der Eintracht - Stefan Aigner: Der Wechsel des Mittelfeldspieler von 1860 München wurde bereits im März publik. Bei der Eintracht unterschrieb Aigner einen Drei-Jahres-Vertrag.
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Soll gehen - Ricardo Clark: Der amerikanische Nationalspieler hat sich bei der Eintracht nicht durchsetzen können. Im Winter wurde Clark nach Stabaek IF ausgeliehen. Der 29-jährige hat bei der Eintracht noch einen Vertrag bis 2013.
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Soll gehen - Georgios Tzavellas: Siehe Clark. Tzavellas wurde an den AS Monaco ausgeliehen. Der Grieche hat sich dort zum Stammspieler gemausert, dennoch wird die Eintracht wohl versuchen ihn los zu werden. Auch Tzavellas steht noch bis 2013 unter Vertrag.
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Soll gehen - Rob Friend: Durch den Aufstieg hat sich der Vertrag des zuvor ausgeliehen Stürmers automatisch um zwei Jahre verlängert. Nur: In der gesamten Saison hat Friend kaum gespielt. Sportdirektor Hübner hat bereits deutlich gemacht, dass die Eintracht Friend los werden möchte.
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Ist bereits weg -Thomas Kessler: Reiht sich ein in die Liste der Herausforderer, die sich nicht gegen Oka Nikolov durchsetzen konnten. Spätestens mit der Verpflichtung von Kevin Trapp (FCK) ist klar, dass die Eintracht die Kaufoption für Kessler nicht wahrnehmen wird.
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Ist bereits weg - Marcel Titsch-Rivero wechselt in die 3. Liga zum 1.FC Heidenheim
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Ist bereits weg - Habib Bellaid
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Ist bereits weg - Ümit Korkmaz
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Ist bereits weg - Marcos Alvarez
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Ist bereits weg - Dominik Schmidt
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Neuzugang bei der Eintracht - Stefano Celozzi: Der 23-Jährige kommt vom VfB Stuttgart. Celozzi, der einen deutschen und einen italienischen Pass besitzt, unterschrieb für zwei Jahre bei der Eintracht. Er kann auf beiden defensiven Außenpositionen eingesetzt werden, ist schnell und hat bislang 57 Bundesligaspiele (für den KSC und VfB Stuttgart) und zehn Begegnungen im Europapokal absolviert.
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Bruchhagen möchte partout nicht als Getriebener in einem Ping-Pong-Spielchen mit den Medien dastehen. Er kennt die Gepflogenheiten in diesem Geschäft nur zu gut, und der 63-Jährige erinnert sich noch gut daran, wie er sich einst vom medial bestens vernetzten früheren Trainer Michael Skibbe dazu treiben ließ, Theofanis Gekas und Halil Altintop zu verpflichten.
„Das hat uns damals zusätzliche drei Millionen Euro gekostet, und wir sind dann trotzdem mit diesen Akteuren abgestiegen.“
Dickes Minus als Belastung
Finanzchef Thomas Pröckl hatte bereits im August das Minus in dieser Zweitliga-Saison, in der der Etat von einst 67 Millionen auf rund 40 Millionen Euro sinkt, auf Minimum fünf Millionen Euro beziffert. Offenbar ist die Summe weit höher.
Eintracht-Zwischenzeugnis 2011
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Eintracht-Zwischenzeugnis 2011
Musterschüler: Pirmin Schwegler (17 Einsätze/0 Tore/ 5 Vorlagen): Kapitän, Stratege, rechte Hand des Trainers. Führungsspieler. Hielt fast als einziger ein konstant hohes Niveau, der wichtigste Spieler der Eintracht. Dreh- und Angelpunkt, bestimmt Tempo und Rhythmus der Mannschaft. Agiert in dieser Runde deutlich defensiver, stellt sich in den Dienst der Mannschaft, muss Löcher stopfen. Fällt deshalb für die Offensive weitgehend aus. Überqualifiziert.
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Zweite Reihe: Alexander Meier. (18/8/6): Schnellstarter. War zu Beginn der Runde sofort da, schoss entscheidende Tore, lieferte die Vorlagen. Vor dem Tor eiskalt, der torgefährlichste Mittelfeldspieler, Trainer Armin Veh schätzt den Langen ungemein, wollte ihn schon früher zu sich holen. Meier ist auch der Mann für die weiten Wege. Zuletzt hing er ein wenig durch. Wohl und Wehe der Eintracht hängen von seiner Torgefahr ab. Traf zuletzt am 23. Oktober − das sagt viel.
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Zweite Reihe: Sebastian Rode (19/1/3): Der Terrier. Hat sich zur Stammkraft gemausert, zuständig für Gift und Galle. Hat ein Löwenherz, auch spielerisch ordentlich. Läuft, so lange die maladen Knie ihn tragen. Müsste etwas ruhiger werden, mehr Struktur in sein Spiel bringen.
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Zweite Reihe: Mohamadou Idrissou (11/7/3): So einer fehlte der Eintracht: Selbstbewusst, mutig, aggressiv. Erzielte in seinen ersten drei Spielen fünf Tore, das erste sogar als linker Verteidiger. Ist bei Trainer Veh gesetzt, er spielt immer, selbst wenn er bisweilen Probleme mit dem Ball hat und eigentlich operiert werden müsste. Das geschah gestern in Bad-Soden. Den Eingriff hat er gut überstanden, am Freitag kommt er aus der Klinik.
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Zweite Reihe: Oka Nikolov. (16/0/0): In der Ruhe liegt die Kraft. Spielt eine solide Saison. Setzte sich früh und fast mühelos gegen seine Rivalen Kessler durch, macht kaum Fehler. Er tut der Mannschaft gut.
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Zweite Reihe: Benjamin Köhler. (18/5/5): So torgefährlich war der kleine Techniker lange nicht mehr − doch zuletzt hinkte auch er seiner Frühform weit hinterher. Das merkte man der ganzen Mannschaft an. In guten Zeiten ein halber Spielmacher. Vielleicht braucht er ein bisschen Druck von hinten, vielleicht fehlt ihm die Konkurrenz.
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Hinterbänkler: Sebastian Jung. Kommt einfach nicht in die Gänge. Er wirkt gehemmt, zurückhaltend. Wo ist seine Dynamik geblieben, sein Mut? Marschiert viel zu selten nach vorn, dazu ist sein Abschluss deutlich verbesserungswürdig. Stagniert in seiner Entwicklung. Kann froh sein, noch konkurrenzlos zu sein da hinten rechts.
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Hinterbänkler: Bamba Anderson. Licht und Schatten. Kopfball- und zweikampfstark, aber immer auch ein kleines Sicherheitsrisiko. Seine Pässe nach vorne könnten deutlich besser kommen, es sieht etwas unrund aus, wenn er am Ball ist. Ist im gegnerischen Strafraum völlig ungefährlich. Sah nur einmal die Gelbe Karte, bemerkenswert fair für einen Abwehrspieler. Auch er wurde gestern operiert, am Knie. Durfte das Krankenhaus schon wieder verlassen.
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Hinterbänkler: Karim Matmour. (17/3/2): Zwischen Baum und Borke. Kommt meist als Edeljoker ins Spiel. Da ist er sehr effektiv, seine drei Tore in letzter Minute bescherten der Eintracht fünf Punkte. Ist schnell im Spiel, aber selten von Anfang an dabei. Zuletzt vom Pech verfolgt: Erst der Cut am Auge nach einem Trainingsunfall, dann die blutende Platzwunde am Kopf im letzten Spiel in Hamburg. Die Pause kommt da gerade recht.
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Hinterbänkler: Theofanis Gekas (14/7/0): An ihm scheiden sich die Geister. Immerhin wieder sieben Tore, aber ein Teamplayer und Ballschlepper wird er nicht mehr. Wenn er wenigstens ein bisschen laufen würde. Muss zum Jagen getragen werden, das nervt Trainer Veh. Weiterhin gilt der Satz: Gekas spielt keinen Fußball, Gekas schießt Tore. Zukunft in Frankfurt: offen.
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Hinterbänkler: Constant Djakpa (18/1/3): Er bringt einen schier zur Verzweiflung. Oft vogelwild, unstet, ja wirr, selbst die Mitspieler wissen oft nicht, was der fröhliche Ivorer vorhat. Seine Flanken haben eine unglaubliche Streuung, nie weiß man, wo sie landen. Kann sich nicht lange konzentrieren, lässt seine linke Seite in der Defensive zu häufig offen. Macht aber mächtig Wind auf dem linken Flügel. Das ist eine Qualität, die man erst schätzen lernte, als Tzavellas mal randurfte.
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Hinterbänkler: Erwin Hoffer (16/5/2): Eine Wundertüte. Nie weiß man, was passiert. Hat einen Schuss wie ein Pferd, aber ihm fehlt zu oft die Übersicht, die Ruhe, auch die Sicherheit am Ball. Schnell wie der Wind, mannschaftsdienlich, legt auch gerne auf. Zum Stammspieler hat es der passionierte Angler nicht gebracht, dafür sind seine Leistungen zu schwankend. Akzeptiert sein Reservistendasein klaglos.
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Hinterbänkler: Thomas Kessler (4/0): Kam als Herausforderer vom FC St. Pauli, hatte anfangs die Nase vorn − und fiel auf selbige. Wollte zu viel, machte alle nervös, dummerweise auch den Trainer. Der nahm ihn nach nur zwei Spielen aus dem Tor, seitdem herrscht Ruhe. Zuletzt, gegen den Karlsruher SC, erwies er sich als seriöser Nikolov-Vertreter. Musste trotzdem wieder auf die Bank. Das war nicht anders zu erwarten.
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Blauer Brief: Gordon Schildenfeld (19/0/1): Kam vom österreichischen Meister Sturm Graz für eine Million Euro, dort trauert man ihm nach. Interpretiert seine Rolle als Innenverteidiger extrem sparsam. Setzt kaum Impulse im Spiel nach vorn. Erinnert manchmal an einen Libero ältester Schule. Ist nicht der Schnellste, steht auch nicht immer gut und verliert kurioserweise zu viele Kopfballduelle. Bekam zuletzt seine Abwehr nicht dicht. Vertrag bis 2014. Erstliga-Tauglichkeit ungewiss.
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Blauer Brief: Matthias Lehmann (14/0/1): War als Führungsspieler geholt worden, als Leader, als einer, der vorangeht. Ihm hallte ein Ruf wie Donnerhall voraus, er schien für die Aufgabe prädestiniert. Genau der richtige Mann für die schwere Mission Aufstieg, dachten viele. Inzwischen entzaubert, nur noch Ersatz. Schaffte es nicht, an seine Leistungen bei St. Pauli anzuknüpfen. Ist selbst mit seinen Auftritten in Frankfurt unzufrieden. Wird im neuen Jahr einen neuen Anlauf nehmen.
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In die Ecke gestellt: Caio (5/0/0): Eigentlich ein ganz trauriges Kapitel. Der Brasilianer kann im Prinzip so viel, nur zeigt er es nie. Auch der vierte Trainer hat keine Verwendung für ihn. Caio ist gescheitert. Er wird den Verein verlassen, spätestens im Sommer. Er wird eingehen in die Annalen − als eines der teuersten Missverständnisse der Vereinsgeschichte.
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In die Ecke gestellt: Georgios Tzavellas (2/0/0): Hat es sich mit Trainer Veh verscherzt. Brauchte nach seinem Kreuzbandanriss lange, um den Anschluss wiederzufinden. War lange nicht fit, trug einige Kilo zu viel mit sich herum. Von Veh dafür angezählt. Kämpfte sich zurück, patzte schwer in München und ließ sich dann hängen. Seitdem nicht mehr im Kader. Kann gehen. Schon im Winter.
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In die Ecke gestellt: Rob Friend (6/1/0): Dumm gelaufen. Auf den letzten Drücker aus Berlin geholt für den Notfall, doch der Stoßstürmer darf nie ran, selbst im Notfall nicht. Hat sich nichts zuschulden kommen lassen, schiebt stets Zusatzschichten, hat getroffen, als er einmal spielen durfte, gleich im ersten Spiel. Seitdem Lückenbüßer. Schiebt Frust.
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In die Ecke gestellt: Ümit Korkmaz (8/1/1): Tritt auf der Stelle, den Durchbruch hat er nie geschafft. Zu hibbelig, zu unstet, viel Einsatz, wenig Ertrag. Der Vertrag läuft im Sommer aus, dann wird er wohl in die österreichische Heimat zurückkehren. Könnte auch jetzt schon gehen.
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In die Ecke gestellt: Ricardo Clark (1/0/0): Altlast. Ohne Chance, nicht mal gut genug für Liga zwei, folglich auch so gut wie nie im Kader. Hat noch einen Vertrag bis 2013. Sucht händeringend einen neuen Verein.
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Gastschüler: Stefan Bell (2/0/0): Mit viel Vorschusslorbeeren bedacht, doch anfangs nicht wettbewerbsfähig. Steigerte sich erheblich, ist nah dran an der Mannschaft, aber selten dabei.
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Gastschüler: Dominik Schmidt (1/0/0): Verspielte mit zu forschem Auftreten gleich viel Kredit. Sollte sich in der U 23 bewähren, was ihm misslang. Chancenlos.
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Gastschüler: Habib Bellaid (0/0/0): Hat mal 2,5 Millionen Euro gekostet, sollte mal eine gute Spieleröffnung haben, soll ein Perspektivspieler gewesen sein, soll den Anschluss geschafft haben. Man weiß es nicht: Er spielt ja nie.
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Gastschüler: (0/0/0): Trainiert ganz gut, spielt aber nie, zumindest nicht bei den Profis. Muss woanders sein Glück versuchen.
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Gastschüler: Marco Alvarez (0/0/0): Spielt auf Bewährung. Darf aber nur in der U23 ran. Dort durchwachsen. Auch er sollte sich einen neuen Klub suchen.
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Gastschüler: Marco Russ (1/0/0): Ihm reichte das erste Saisonspiel zum Aufstieg in die erste Liga, verteidigt ab und zu für viel Geld in Wolfsburg − beim VfL unglücklich.
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Gastschüler: (1/0/0): Tragisch. Suchte gezwungenermaßen sein Glück im Sommer in Cottbus, doch die Krankheit holte ihn ein. Erholt sich in seiner Heimat. Comeback als Profi? Offen.
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Es fehlte entschuldigt: Sonny Kittel (0/0/0): Erster Neuzugang. Hat seinen Kreuzbandriss auskuriert. Im Trainingslager in Katar dabei. Will es wieder wissen.
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Zwischenzeugnis zur Winterpause. Thomas Kilchenstein und Ingo Durstewitz verteilen Noten.
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Aufsichtsratschef Wilhelm Bender sagte nun der Bild-Zeitung: „Wir machen in dieser Saison einen Verlust in der Höhe, dass ich sage: Hoffentlich schlafen die alle schlecht bei der Fußball AG! Weil man Verlust nicht so oft machen kann.“
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Wo steht die Eintracht? Ergebnisse, Heim-, Auswärts- und Kreuztabelle sowie weitere Statistik zur 2. Fußball-Bundesliga.
Anmerkungen zum Verein des Herzens - subjektiv, unqualifiziert, völlig unreflektiert. Reden Sie mit! Im Blog-G.
Verfolgen Sie die Eintracht im Live-Ticker zur 2. Fußball-Bundesliga. Und wenn Sie möchten, andere Begegnungen gleich mit. Auch auf dem Handy unter mobil.fr-online.de/liveticker. In Twitter berichtet unsere Sportredaktion aktuell unter FR_Sport.
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