Umweltminister Norbert Röttgen geht im FR-Interview auf Konfrontationskurs zu den Kernkraft-Fans in Union und FDP. Der CDU-Minister wirft seinen Widersachern rückschrittliches Denken und mangelnde Argumente vor.
Norbert Röttgen widerspricht seinen Parteifreunden Roland Koch und Stefan Mappus, die einen schnellen Ausstieg aus der Atomenergie ablehnen.
Foto: Anreas Arnold
Norbert Röttgen widerspricht seinen Parteifreunden Roland Koch und Stefan Mappus, die einen schnellen Ausstieg aus der Atomenergie ablehnen.
Foto: Anreas Arnold
Herr Röttgen, mit Jürgen Trittin und Sigmar Gabriel verbindet Sie ?
Nicht viel. Sie sind meine Amtsvorgänger. Ich habe einen anderen Ansatz.
Norbert Röttgen widerspricht seinen Parteifreunden Roland Koch und Stefan Mappus, die einen schnellen Ausstieg aus der Atomenergie ablehnen.
Foto: Andreas Arnold
Norbert Röttgen widerspricht seinen Parteifreunden Roland Koch und Stefan Mappus, die einen schnellen Ausstieg aus der Atomenergie ablehnen.
Foto: Andreas Arnold
Beim Atomausstieg setzen Sie den Trittin-Gabriel-Kurs fort, sagen manche.
Das stimmt nicht. Ich verfolge ein Einstiegskonzept, kein Ausstiegskonzept. Es geht darum, nahezu vollständig auf erneuerbare Energien umzustellen. Es geht um den Einstieg in eine bessere Technologie als die Kernkraft.
Deutsche Kernkraftwerke und Atomlager
Bildergalerie ( 20 Bilder )
Deutsche Kernkraftwerke und Atomlager
Steht am häufigsten still: Brunsbüttel - Das Kraftwerk hat wegen Störfällen die längsten Stillstandzeiten von allen Kraftwerken in Deutschland. 1978 entwich radioaktiver Dampf in die Atmosphäre. 2001 zerstörte eine Knallgas-Explosion ein Rohr in der Nähe des Reaktordruckbehälters. Ein Sicherheitsventil verhindert einen schweren Zwischenfall. Geplant war die Stilllegung für 2012 - nun darf es bis etwa 2020 weiterbetrieben werden. Pro Jahr werden hier 12 Störfälle gemeldet. Die Regierung beschließt im Zuge der Reaktorkatastrophe, dass Brunsbüttel zusammen mit sechs weiteren AKWs vorläufig vom Netz zugenommen werden soll. Dazu gehören die AKWs Neckarwestheim I, Isar I, Philippsburg I, Unterweser, Grafenrheinfeld und Krümmel.
Foto: dpa
Musterschüler: Trotz Massendemonstrationen in den siebziger und achtziger Jahren kann das AKW Brokdorf heute als Vorbild für deutsche Atommeilern gelten. Schwerere Störfälle wurden nicht bekannt. Seit 1986 in Betrieb, durfte der Meiler ursprünglich bis 2019 am Netz bleiben. Nun arbeitet Brokdorf bis 2033 - trotz der fast neun Störfälle pro Jahr.
Foto: dpa
Diskussion über Leukämieerkrankungen: Das AKW Krümmel, fünfzig Kilometer von Hamburg entfernt, hat eine lange Historie schwerer Störungen. 1987 werden nach Knallgasexplosionen Beschädigungen an wichtigen Sicherheitsventilen festgestellt. 1989 beginnt die Diskussion um Häufung von Leukämieerkrankungen in der Umgebung des Kraftwerks. 1993 wird Krümmel für mehr als ein Jahr abgeschaltet, nachdem Risse in sicherheitsrelevanten Anlageteilen entdeckt wurden. 2007 brennt eine Trafostation. Die Laufzeit sollte ursprünglich 2019 enden - nun bleibt es bis 2033 am Netz. Pro Jahr werden mehr als elf Störfälle gemeldet.
Foto: dpa
Kandidat für die Stilllegung: Das niedersächsische Atomkraftwerk Unterweser, Baujahr 1978, sollte 2012 vom Netz gehen. Nun bleibt es bis 2020 aktiv. Ein schwerer Störfall ereignete sich 1998, als der Reaktor nach einer Reparatur mit gesperrten Sicherheitsventilen an einer Hauptdampfleitung in Betrieb ging. Pro Jahr werden 10,5 Störfälle gemeldet.
Foto: dpa
1988 erbaut, sollte das AKW Emsland noch bis 2020 laufen. Nun soll es bis 2034 Strom liefern. Bislang sind keine ernsthaften Störfälle bekannt geworden.
Foto: dpa
AKW Grohnde - Nur ein Jahr nach seiner Inbetriebnahme stellte sich 1985 bei einer Revision heraus, dass das Notkühlsystem des AKWs Grohnde nicht einsatzfähig war, weil eine der vier Pumpen Gas statt Wasser enthielt. Trotzdem sollte es bis 2018 laufen - nun sogar bis 2032.
Foto: dpa
Streitfall Biblis A: Der hessische Meiler, der seit 1974 in Betrieb ist, sollte 2010 stillgelegt werden. Doch Schwarz-Gelb verlängerte die Laufzeit bis etwa 2018. Das Problem hier: Einen Schutz vor Kleinflugzeug-Abstürzen gibt es nicht.
Foto: Foto: dpa
Laufzeit bis 2013: Biblis B - Auch der zweite hessische Meiler, seit 1976 in Betrieb, sollte 2010 vom Netz gehen. Doch auch hier wurde die Laufzeit bis 2018 verlängert. Die Reststromübertragung macht eine Laufzeit bis 2013 wahrscheinlich. 1995 trat radioaktiver Wasserdampf durch einen Riss aus; 1997 fielen zwei der vier Nebenkühlwasserpumpen aus.
Foto: ddp
Eines von fünf bayrischen Atomkraftwerken: Grafenrheinfeld ist bislang störungsfrei geblieben. Die rechnerische Laufzeit endet im Jahr 2014. Nun allerdings bleibt es bis etwa 2028 am Netz - trotz des Verdachts auf einen Riss nahe des Reaktorkerns.
Foto: ddp
Das AKW Philippsburg sollte bis 2012 (Philippsburg I) bzw. 2014 (Philippsburg II) Strom liefern. Nun wurde die Laufzeit bis 2020 (I) und 2032 (II) verlängert. Seit 1979/1981 sind die Reaktoren I und II in Betrieb. 1981 kam es in Philippsburg I zu einem mehr als einjährigen Stillstand wegen des Austauschs mangelhafter Rohrleitungen. 2002 und 2004 wurde radioaktiv verseuchtes Wasser freigesetzt. Als Konsequenz aus der Reaktorkatastrophe in Japan wurde das AKW Philippsburg I am 17.3.2011vorläufig abgeschaltet.
Foto: ddp
Auslaufmodell Neckarwestheim I? Rechnerisch sollte der Meiler 2009 vom Netz gehen. Mit dem Mittel der Reststromübertragung konnte Neckarwestheim I noch bis zum Herbst 2010 weiterbetrieben werden. Dann sollte das AKW bis 2018 weiter laufen - trotz Erdbebengefahr und mehr als elf Störfällen pro Jahr. Jetzt hat das Moratorium den Spuk beendet. Das AKW wurde ebenfalls vorläufig vom Netz genommen.
Foto: ddp
Stuttgarter Stromlieferant: Im Jahr 1988 erbaut, sollte Neckarwestheim II bis 2021 Strom produzieren - nun wird es erst 2036 vom Netz gehen. 2004 kam es zu einem Störfall, als eine geringe Menge Radioaktivität in den Neckar gelangte. Heilbronn liegt zehn, Stuttgart 25 Kilometer vom AKW entfernt.
Foto: ddp
Erhöhtes Krebsrisiko: Die Atomkraftwerke Gundremmingen B und C aus den Jahren 1984/85sollten 2016 bzw. 2017 vom Netz genommen werden. Nun bleiben sie bis 2030 am Netz. Ernsthafte Störfälle sind bislang nicht bekannt geworden. In einem Umkreis von 15 Kilometern um das Kraftwerk lässt sich allerdings ein erhöhtes Aufkommen von Krebserkrankungen bei Kindern feststellen.
Foto: dpa
Die Stilllegung von Isar I war für 2011, nun für 2019 geplant: Zehn Kilometer von Landshut und siebzig von München entfernt liegt das Kraftwerk Isar I und II. Während Isar II störungsfrei blieb, ist Isar I ein Sorgenkind: 1981 wurde der Meiler ein Jahr wegen Austauschs mangelhafter Rohrleitungen stillgelegt; 1988 beschädigten Knallgasexplosionen wichtige Ventile; 1991 erfolgt die Schnellabschaltung nach dem Ausfall von vier Umwälzpumpen. Isar 2 sollte 2020 stillgelegt werden - nun läuft es weiter bis 2034.
Foto: ddp
Endlagerfrage: Wohin mit dem ganzen Atommüll? - Wenn sich die Bundesregierung auf ein oder mehrere Atom-Endlager einigen kann, besteht immer noch das Transportproblem für den strahlenden Müll. Anders als derzeit üblich per Castortransport ist diese logistische Leistung wohl nicht denkbar.
Foto: dpa
Endlager von 2014 an: Schacht Konrad - Das ehemalige Erzlager soll 2014 den Betrieb als Endlager für Atommüll aufnehmen. Geplant ist, 90 Prozent des gesamten Volumens der radioaktiven Abfälle in Deutschland zu lagern.
Foto: dpa
Stillgelegt: Morsleben, in Sachsen-Anhalt liegend, war von 1981 bis 1998 als "Endlager" für schwach- und mittelradioaktive Abfälle in Betrieb. Im Zuge der derzeitigen Stilllegung werden rund vier Millionen Kubikmeter Salzbeton über Rohrleitungen in das Lager gepumpt.
Foto: ddp
Wird als Endlager geprüft: Gorleben - Der niedersächsische Salzstock wird derzeit für den Zweck der Endlagerung von wärmeentwickelnden radioaktiven Abfällen, also abgebrannte Brennelemente aus Kernkraftwerken und Rückständen aus der Wiederaufarbeitung, untersucht. Frühestens 2035 soll der Betrieb aufgenommen werden.
Foto: dpa
Wie Endlagerung scheitern kann: Asse II - Die Schachtanlage bei Wolfenbüttel ist als Atommüll-Endlager völlig ungeeignet: Grundwasser läuft ein, radioaktive Behälter schlagen leck, eine Evakuierung ist erforderlich. Die Behörden versuchen derzeit, eine Kontamination des Lebensraumes um Asse II zu verhindern.
Atomkraft trägt rund ein Viertel zum Energiebedarf in Deutschland bei. Doch der radioaktive Abfall muss irgendwo untergebracht werden. FR-online zeigt die Meiler und Endlager in Deutschland, welche Störfälle es gab und wo endgelagert werden soll. Hier ein Castorbehälter, mit einer Wärmekamera fotografiert.
Foto:
dpa
Fotostrecken Wirtschaft
Fotostrecken Wirtschaft
Fotostrecken Wirtschaft
Wirtschaft
Wirtschaft
Fotostrecken Wirtschaft
Faktenblatt zur Stromerzeugung
Bildergalerie ( 11 Bilder )
Faktenblatt zur Stromerzeugung
Die Vertreter der Erneuerbaren sagen: Wir schaffen bis zum Jahr 2020 sogar noch mehr, nämlich 47 Prozent. Die Grafik zeigt, welche alternative Quellen dabei zum Einsatz kommen sollen.
Foto: FR-Infografik
Das wären die Auswirkungen auf die konventionelle Energieträger.
Foto: FR-Infografik
Klar ist auf jeden Fall: Die Atomkraft soll zurückgefahren werden.
Foto: FR-Infografik
Einige Meiler sind bereits angezählt, wie die voraussichtlichen Restlaufzeiten (vor Laufzeitverlängerung) zeigen.
Foto: FR-Infografik
Das letzte Kernkraftwerk ginge demnach 2022 vom Netz.
Foto: FR-Infografik
Die Alternative Energie lässt sich zunehmend günstiger erzeugen, wie das Beispiel der Photovoltaik-Technik zeigt.
Foto: FR-Infografik
Gleichzeitig werden andere Techniken weiterentwickelt, etwa die Erdwärme.
Foto: FR-Infografik
Entsprechende Erkundungen laufen beispielsweise im Rhein-Main-Gebiet und im südhessischen Ried.
Foto: FR-Infografik
Das Problem von Wind- oder Sonnenstrom ist: Er entsteht nicht immer dann, wenn man ihn braucht. Forscher entwickeln derzeit Methoden, Energie zu speichern.
Foto: FR-Infografik
Eine Vision: ein grünes Stromnetz, Windenergie aus der Nordsee genauso verarbeitet wie Solarkraft aus Afrika.
Foto: FR-Infografik
Deutschlands Strommix soll sich ändern. Ein Rechenspiel geht so: Kommen die Erneuerbaren Energien an einen Anteil von 40 Prozent heran, wäre die Kernenergie verzichtbar.
Foto:
FR-Infografik
Fotostrecken Wirtschaft
Fotostrecken Wirtschaft
Fotostrecken Wirtschaft
Wirtschaft
Wirtschaft
Fotostrecken Wirtschaft
Ihre Amtskollegen aus Hessen, Baden-Württemberg und Bayern, wo Altreaktoren wie Neckarwestheim 1, Biblis A und Isar 1 stehen, sind sehr verärgert über Ihre Politik. Trifft Sie das?
Ich lasse mich nur durch Argumente beeindrucken.
Die Südstaatler werfen Ihnen vor, Sie hielten sich nicht an die Partei- und Koalitionslinie, über AKW-Laufzeiten erst zu reden, wenn das Energiekonzept der Bundesregierung fertig ist.
Das ist ein Argument, aber es stimmt nicht. Im Koalitionsvertrag steht: Die Atomkraft soll nur eine Brückenfunktion haben, bis die erneuerbaren Energien die Versorgung verlässlich und preislich wettbewerbsfähig übernehmen. Genau das verfolge ich. Der Ökostromanteil muss noch von heute 16 auf 40 Prozent ansteigen, dann ist es soweit. Selbst nach den skeptischsten Annahmen ist das 2030 der Fall.
Das jüngste deutsche Atomkraftwerk hätte dann etwa 40 Jahre Laufzeit erreicht, acht mehr als im rot-grünen Atomkonsens festgelegt.
Unsere Kernkraftwerke sind technisch auf 40 Jahre ausgelegt. Danach müssen sie sicherheitstechnisch neu bewertet werden.
Nicht 60 Jahre, wie Ihr Parteifreund und Wirtschaftsexperte Joachim Pfeiffer empfiehlt?
Nein, denn wir wollen die Hauptversorgung durch erneuerbare Energien ja so schnell wie möglich erreichen. Außerdem passen viel Atomstrom und viel Ökostrom als ökonomische Konzepte nicht zusammen.
Ist denn denkbar, dass der rot-grüne Atomkonsens bestehen bleibt, bei dem der letzte Reaktor 2022 vom Netz müsste? Die Ökostrom-Branche sagt ja: Wir können bis 2020 fast die Hälfte des Stromverbrauchs decken.
Das erscheint mir zu optimistisch. Wir dürfen nicht mit Wunschzahlen operieren. Ich bin dafür, konservativ zu rechnen, denn wir brauchen eine verlässliche Stromversorgung.
Die salomonische Mitte zwischen null und acht Jahren Laufzeitverlängerung sind vier Jahre. Richtig?
Ich sage: Die Umstellung auf erneuerbare Energien so schnell wie möglich und so langsam wie nötig. Nicht mehr und nicht weniger.
Sie wollen, dass der CO2-freie Atomstrom durch CO2-freien Ökostrom ersetzt wird. Sollten nicht besser Kohlekraftwerke abgeschaltet werden?
Noch mal: Wir wollen, dass die Erneuerbaren voll übernehmen. Wer den jetzigen Kraftwerks-Mix konserviert, verhindert das. Windkraft und Solarenergie müssen durch flexibel und schnell regelbare fossile Kraftwerke ergänzt werden, nicht durch große Kernkraft-Blöcke.
US-Präsident Obama sieht das anders. Er will neue Atomkraftwerke und mehr Ökostrom. Liegt er falsch?
Die USA haben eine veraltete Energieversorgungsstruktur und werden die Vollumstellung auf Ökostrom nicht so schnell schaffen wie wir. Deutschland ist technologisch bei den erneuerbaren Energien führend, und hier liegen auch die Arbeitsplätze der Zukunft.
Die Jobs in den AKW zählen nicht?
Doch, aber sie laufen unweigerlich aus, weil auch die Stromindustrie keine neuen Kernkraftwerke mehr bauen will. Wir haben heute 30.000 Arbeitsplätze im Kernkraft-Sektor, aber fast schon 300.000 bei Windkraft, Solar- und Biomasse-Energie. Dieser Sektor wird weiter wachsen. Die Erneuerbaren sind beschäftigungsintensiv, es ist heimische Wertschöpfung. Die globale Nachfrage nach diesen Technologien steigt und steigt.
Das klingt jetzt aber wie bei Trittin und Gabriel.
Dadurch wird es nicht falsch.
Es sieht aber doch so aus: Beim Atomausstieg spielt Deutschland das gallische Dorf, während Frankreich, Finnland, Italien und Großbritannien neue AKW bauen oder bauen wollen.
Auch diese Staaten sind gegenüber Deutschland im Stromsektor im Hintertreffen. Sie haben eingesehen, dass sie die Erneuerbaren viel stärker fördern müssen als bisher und dafür ein neues europäisches Verbundnetz gebraucht wird. Ich habe auch Zweifel, ob die Atom-Renaissance in diesen Ländern so kommen wird. Die Kernenergie-Debatte ist dort noch lange nicht zu Ende.
Sie haben Ihre deutschen Länderkollegen mit der Bemerkung verärgert, die Sondergewinne der Konzerne durch eine eventuelle Laufzeitverlängerung seien nicht so leicht abzuschöpfen. Sie sehen also Rechtsprobleme?
Dem Staat Erlöse zu verschaffen, ist noch kein energiepolitisches Konzept. Damit wird der Erwartung der Bürger und der Industrie nach sicherer und preisgünstiger Energiegewinnung nicht entsprochen. Noch ein Aspekt: Es darf nicht einmal der Verdacht aufkommen, dass der Staat in einen Konflikt geraten könnte zwischen dem Interesse, Gewinne zu erzielen, und jenem, Sicherheit zu gewährleisten. Sicherheit kostet Geld! Schließlich kenne ich noch nicht die verfassungsrechtliche Grundlage, auf der es zu Sonderabschöpfungen für den genehmigten Betrieb von Kernkraftwerken kommen könnte.