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Energiewende
Nachrichten zur Energiewende

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Die Ausstiegskommission legt einen Finanzierungskompromiss vor, dem sich niemand mehr verschließen kann. Die vier großen Stromkonzerne sollen 23,3 Millionen Euro in einen staatlichen Fonds einzahlen. Der Staat soll die Verantwortung für die Lagerung des Mülls übernehmen und dies aus dem Fonds bezahlen. Mehr...

Dampf steigt aus dem Atomkraftwerk Tihange im belgischen Huy, nicht allzu weit entfernt von der deutschen Grenze.

Die Bundesregierung fordert das benachbarte Belgien offiziell auf, zwei Atomkraftwerke aus Sicherheitsgründen vorübergehend abzuschalten. Die dortige Atombehörde AFCN weist die Bitte aus Berlin brüsk zurück. Mehr...

Innerhalb von zwölf Monaten wurden Windenergie-Anlagen installiert, die ungefähr drei Atommeiler überflüssig machen.

Bundesenergieminister Sigmar Gabriel ist drauf und dran, dem Ausbau des Windstroms schweren Schaden zuzufügen – ausgerechnet jetzt, wo die Technologie preiswert geworden ist. Eine Analyse. Mehr...

„Auch wir müssen das Stromnetz in Schleswig-Holstein ausbauen, auf einer Länge von 450 Kilometern, mit bis zu 70 Meter hohen Masten.“

Robert Habeck, Umweltminister und stellvertretender Ministerpräsident in Schleswig-Holstein, spricht im Interview über die Energiewende und welcher Anstrengungen es dafür bedarf. Mehr...

Atomkraftgegner blockieren die Zufahrt zum Kernkraftwerk Neckarwestheim. (Archiv)

Die Kommission zur Finanzierung des Atomausstiegs präsentiert ein Finanzierungsmodell für die Abwicklung des Nuklearsektors. Die Hälfte der Rückstellungen von Eon & Co. soll in einen staatlichen Fonds zur Endlagerung fließen.  Mehr...

Ein weites Feld: Blick auf das vergangene Woche eröffnete Solarkraftwerk Noor im Süden von Marokko, nahe der Stadt Ouarzazate.

Öl und Gas sind billiger geworden, doch die Erneuerbaren Energien hält das nicht auf - Dank China sind die Investitionen in Wind-und Solaranlagen auf einem neuen Rekordhoch. Nur Europa hinkt hinterher.  Mehr...

Von Susanne Götze und Susanne Schwarz |
Turm und Rotornabe der Windräder bestehen aus Stahl.

Die Energiebilanz der Windkraftanlagen vom Bau bis zum Schrottplatz ist positiv. Die meiste Energie und die meisten Emissionen entfallen auf die Herstellung der Anlage, der Betrieb macht nur einen verschwindend geringen Anteil an der Gesamtbilanz aus. Mehr...

Die Sanierung des Daches kann vom Staat gefördert werden.

In der Haushaltskasse sind die Kosten für  Heizung, Warmwasser und Strom kein geringer Posten. Dabei gibt eine Reihe von Möglichkeiten, Energie zu sparen und damit die  Ausgaben zu senken. Fragen dazu beantworteten  Experten unseren Leserinnen und Lesern bei der FR-Telefonaktion. Mehr...

Heimatlose Eisbären am Rande des Klimagipfels in Paris.

Die ambitionierten Ziele des Klimagipfels liegen bereits in weiter Ferne. Die Bundesregierung deckelt den Ökostrom-Ausbau sogar. Der Klima-Ehrgeiz der „Retter von Paris“ hat stark gelitten. Mehr...

Die Regierung tue zu wenig für den Ausbau der Energieproduktion aus erneuerbaren Quellen, findet MVV-Chef Müller.

Georg Müller, Chef von MVV Energie, macht sich schon seit Jahren stark für die Energiewende. Im Interview mit der Frankfurter Rundschau fordert er jetzt von der Bundesregierung, die Ausbauziele für Energie aus erneuerbaren Quellen nach oben zu setzen. Mehr...

Beim Thema Windkraftanlagen verbeißen sich gerade mehrere Interessengruppen ineinander.

Ein Volksbegehren in Brandenburg wendet sich gegen den Ausbau der Windkraftanlagen, ein Appell der Nord-Bundesländer spricht sich hingegen für den Ausbau der Windkraft aus.  Mehr...

Kumpel der Bergleute: IG BCE-Chef Michael Vassiliadis.

Die Arbeitnehmer-Vertreter streiten über das weitere Vorgehen in der Energiepolitik. Die Energie-Gewerkschaft IG BCE und der Gewerkschafts-Dachverband DGB ringen um die Meinungsführerschaft beim Thema Kohle-Ausstieg.  Mehr...

Die „Brave Tern“, ein Schiff zur Errichtung von Windkraftanlagen auf hoher See, im Hafen von Bremerhaven.

Der forcierte Bau von Offshore-Anlagen kommt die Stromkunden teuer zu stehen. Wenn die neuen Pläne der Bundesregierung umgesetzt werden, kommen auf die Bürger zusätzliche Belastungen zu. Mehr...

2016 will das RWE-Management die Zukunftsgeschäfte erneuerbare Energien, Netze und Vertrieb in einer neuen Tochter bündeln. Foto: Oliver Berg/Archiv

Der Aufsichtsrat des Energiekonzerns RWE billigt die Aufspaltung des Unternehmens einstimmig. Das zukunftsträchtige Geschäft mit Erneuerbaren Energien, Netzen sowie Energievertrieb soll in eine börsennotierte neue Tochtergesellschaft ausgelagert werden. Mehr...

Von Peter Pauls, Bernd Rupprecht und Jörg Wagner |
Bei  erneuerbaren Energien, so hofft RWE-Chef Peter Terium, könnte das Ergebnis im Durchschnitt im zweistelligen Prozentbereich zulegen.

RWE-Konzernchef Peter Terium spricht im Interview mit der Frankfurter Rundschau über den drastischen Umbau des Stromversorgers und über die Folgen der Energiewende für seinen Konzern und die gesamte Branche. Mehr...

CO2-Ausstoß sollte weltweit bepreist werden, meint Deutschlands Umweltministerin Barbara Hendricks.

Der CO2-Ausstoß ist – trotz 21 Weltklimagipfeln – mit rund 36 Milliarden Tonnen pro Jahr auf Rekordniveau angelangt. Die Idee einer Steuer lebt wieder auf. Zertifikate setzen nicht genug Anreize. Mehr...

Auch dieses Stück Braunkohle aus dem deutschen Tagebau „Nochten“, Oberlausitz, könnte den Treibhauseffekt verstärken, wenn es verbrannt wird.

Die Energie aus der Braunkohle soll in Deutschland bald Geschichte sein. Diese spektakuläre Wende ist ein starkes Signal vor der Welt-Klimakonferenz, die in wenigen Tagen in Paris beginnt. Mehr...

Braunkohle lässt sich relativ preiswert abbauen.

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace legt eine Studie zur Braunkohle vor. Demnach sind die Kosten für den Brennstoff längst nicht so gering, wie die Braunkohlewirtschaft seit vielen Jahren behauptet. Mehr...

Das Privileg der Kanzlerin: Angela Merkel wird im Kanzleramt vernommen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) widerspricht Hessens Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU) im Streit über möglichen Schadenersatz für Biblis-Abschaltung. Mehr...

„Die deutsche Autoindustrie konnte sich bislang immer darauf verlassen, dass die Politik ihre schützende Hand über sie hält“, sagt Faulstich.

Regierungsberater Martin Faulstich spricht im FR-Interview über den VW-Skandal, Elektroautos und den Sinn von Stromkonzernen. Der Ingenieur erklärt: Die Zukunft im Verkehrssektor gehöre weder dem Diesel-, noch dem Benzinmotor, sondern dem Elektroantrieb.  Mehr...

Das AKW Grohnde wurde 1985 in Betrieb genommen.

Die Betreiber sollen für die Kosten des AKW-Rückbaus haften. Einen entsprechenden Gesetzentwurf hat das Kabinett heute gebilligt. Eine Expertenkommission soll die Finanzierung des Ausstiegs prüfen. Mehr...

Greenpeace-Demonstration für den Kohleausstieg in Brandenburg. Nun will die Umweltschutzorganisation selbst das Kohlegeschäft des schwedischen Staatskonzerns Vattenfall übernehmen.

Der schwedische Staatskonzern Vattenfall will sein Braunkohlegeschäft in Ostdeutschland abstoßen. Dazu gehören Kraftwerke und Tagbaubetriebe. Mit der Umweltschutzorganisation Greenpeace hat sich nun ein überraschender Kaufinteressent gemeldet. Mehr...

Mächtig Emissionen: das Braunkohlekraftwerk Neurath von RWE.

Die Monopolkommission kritisiert Sigmar Gabriels Braunkohle-Kompromiss. Sie sehen keinen klimaschonender Effekt. Die fünfköpfige Monopolkommission berät die Bundesregierung in Fragen der Wettbewerbspolitik und der Regulierung. Mehr...

Der RWE-Konzern kämpft mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Das belastet auch die Kommunen, die Anteilen an dem Energieriesen halten.

Kann RWE angesichts gefährlich geschrumpfter Gewinne auf Hilfe vom Staat hoffen? Der NRW-Wirtschaftsminister sagt Nein. An der Börse reichte aber allein die Debatte für einen Kurssprung nach oben. Mehr...

Energiewende selbstgemacht: Viele Bürger betreiben ihr eigenes kleines Kraftwerk.

Der Chef des Bündnisses Bürgerenergie, Thomas Banning, warnt im Interview mit der FR vor einem politisch gewollten Sterben kleiner Ökostrom-Anbieter. Mehr...

Kritiker werfen der Internationalen Energieagentur vor, die Potenziale von Windkraft und Solarenergie systematisch zu niedrig anzusetzen.

Forscher werfen der Internationalen Energieagentur vor, das Potenzial von Ökostrom kleinzurechnen. Die falschen Voraussagen führten auch heute noch zu hohen Investitionen in Kohl, Öl, Gas und Atom. Mehr...

Genossenschaften wollen die Stromerzeugung im Dorf lassen: Solaranlage auf dem Kirchendach in Schönau (Schwarzwald).

Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) plant einen weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien. Doch eine damit verbundene Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bevorzugt die Energiekonzerne, kritisiert das Bündnis Bürgerenergie und wehrt sich. Mehr...

AKW Grohnde in Niedersachsen. Geht ein Konzern pleite, ist das Geld weg.

Bis 2022 geht das letzte Kernkraftwerk vom Netz, dann müssen die Betreiber den Abriss und die Lagerung des Atommülls bezahlen. Ob sie das tatsächlich tun, ist eine andere Frage. Mehr...

Eon-Kernkraftwerk Isar.

Der Energiekonzern Eon gibt dem Druck aus der Politik nach und lagert seine heimischen Atomkraftwerke doch nicht wie geplant in eine neue Gesellschaft aus.  Mehr...

Von Finn Mayer-Kuckuk |
Shouhei Nomura, 79 Jahre, auf dem Weg zum Protestcamp beim AKW Sendai von Kyushu Electric Powers in der japanischen  Präfektur Kagoshima.

Tokio will Bewohner in die Dörfer der Provinz Fukushima zurückschicken. Doch Umweltorganisationen warnen vor zu hohen Grenzwerten - nach wie vor schlägt der Geigerzähler aus. Mehr...

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Spezial

Schafft Deutschland die Energiewende - und die Atomkraft ab? Bringen die alternativen Quellen genug Leistung? Und schaffen die Netze die Verteilung? Das Spezial.

Beziehen Sie schon Ökostrom?

Der Atomausstieg soll 2022 Realität werden. Aber schon heute gibt es die Möglichkeit, Ökostrom zu beziehen? Sind Sie schon umgestiegen?

Ja, ich beziehe Ökostrom.
Weiß nicht, ich beziehe grundsätzlich den günstigsten Strom.
Weiß nicht, ist mir auch egal.
Nein, ich halte Ökostrom für den falschen Weg.
Der Atomausstieg
Nachgefragt

Schon 1946 wurde das erste Mal darüber nachgedacht, welches Symbol für die neue Energieform steht. Wir haben nachgefragt.

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Spezial
Kindermund tut Wahrheit kund (FR vom 22. November 2011)

Zeichen für den Klimawandel: Erderwärmung, saure Meere, Treibhauseffekt, Ozonloch, Wetterkapriolen und Naturkatastrophen.

Atommüll-Endlager
Schacht Konrad - Das ehemalige Erzlager soll 2019 den Betrieb als Endlager für Atommüll aufnehmen. Geplant ist, 90 Prozent des gesamten Volumens der radioaktiven Abfälle in Deutschland zu lagern.

Der Bau des Endlagers für Atommüll wird voraussichtlich erst 2019 fertig. Es drohen Zusatzkosten von bis zu einer Milliarde Euro. Zur Grafik...