Der Energieexperte Felix Matthes erklärt im Gespräch mit der FR, warum die Anti-AKW-Bewegung unter Schwarz-Gelb eine Renaissance vollzieht. Er warnt davor, dass ein gesellschaftlicher Großkonflikt wieder aufbricht.
Protest gegen die Atomkraft.
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Protest gegen die Atomkraft.
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Herr Matthes, hat das Wochenende eine Renaissance der Anti-AKW-Bewegung gebracht?
Ja, es war ein starkes Signal. Die Vielzahl der Teilnehmer zeigt: Mit den Plänen für Laufzeitverlängerungen wird ohne Not so richtig Öl in einen halbwegs befriedeten gesellschaftlichen Großkonflikt gegossen. Als ob wir nicht ausreichend andere Probleme hätten.
Felix Matthes, Energieexperte beim Öko-Institut, meint, der Atomausstieg werde sich bis 2027 hinziehen.
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Felix Matthes, Energieexperte beim Öko-Institut, meint, der Atomausstieg werde sich bis 2027 hinziehen.
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Die Atomgegner kämpfen für das Festhalten am Atomausstieg, der 2000 von Rot-Grün und den Stromkonzernen verabredet wurde. Wäre er denn machbar - ohne den Klimaschutz zu gefährden und Strompreisexplosion?
Es gibt eine Vielzahl von Analysen dazu. Die zeigen eindeutig, dass bezahlbarer Klimaschutz ohne Kernkraft funktioniert. Letztlich gehen ja offensichtlich auch CDU und FDP davon aus, sonst wäre die Etikettierung der Kernenergie als "Brückentechnologie" verlogen.
Deutsche Kernkraftwerke und Atomlager
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Deutsche Kernkraftwerke und Atomlager
Steht am häufigsten still: Brunsbüttel - Das Kraftwerk hat wegen Störfällen die längsten Stillstandzeiten von allen Kraftwerken in Deutschland. 1978 entwich radioaktiver Dampf in die Atmosphäre. 2001 zerstörte eine Knallgas-Explosion ein Rohr in der Nähe des Reaktordruckbehälters. Ein Sicherheitsventil verhindert einen schweren Zwischenfall. Geplant war die Stilllegung für 2012 - nun darf es bis etwa 2020 weiterbetrieben werden. Pro Jahr werden hier 12 Störfälle gemeldet. Die Regierung beschließt im Zuge der Reaktorkatastrophe, dass Brunsbüttel zusammen mit sechs weiteren AKWs vorläufig vom Netz zugenommen werden soll. Dazu gehören die AKWs Neckarwestheim I, Isar I, Philippsburg I, Unterweser, Grafenrheinfeld und Krümmel.
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Musterschüler: Trotz Massendemonstrationen in den siebziger und achtziger Jahren kann das AKW Brokdorf heute als Vorbild für deutsche Atommeilern gelten. Schwerere Störfälle wurden nicht bekannt. Seit 1986 in Betrieb, durfte der Meiler ursprünglich bis 2019 am Netz bleiben. Nun arbeitet Brokdorf bis 2033 - trotz der fast neun Störfälle pro Jahr.
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Diskussion über Leukämieerkrankungen: Das AKW Krümmel, fünfzig Kilometer von Hamburg entfernt, hat eine lange Historie schwerer Störungen. 1987 werden nach Knallgasexplosionen Beschädigungen an wichtigen Sicherheitsventilen festgestellt. 1989 beginnt die Diskussion um Häufung von Leukämieerkrankungen in der Umgebung des Kraftwerks. 1993 wird Krümmel für mehr als ein Jahr abgeschaltet, nachdem Risse in sicherheitsrelevanten Anlageteilen entdeckt wurden. 2007 brennt eine Trafostation. Die Laufzeit sollte ursprünglich 2019 enden - nun bleibt es bis 2033 am Netz. Pro Jahr werden mehr als elf Störfälle gemeldet.
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Kandidat für die Stilllegung: Das niedersächsische Atomkraftwerk Unterweser, Baujahr 1978, sollte 2012 vom Netz gehen. Nun bleibt es bis 2020 aktiv. Ein schwerer Störfall ereignete sich 1998, als der Reaktor nach einer Reparatur mit gesperrten Sicherheitsventilen an einer Hauptdampfleitung in Betrieb ging. Pro Jahr werden 10,5 Störfälle gemeldet.
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1988 erbaut, sollte das AKW Emsland noch bis 2020 laufen. Nun soll es bis 2034 Strom liefern. Bislang sind keine ernsthaften Störfälle bekannt geworden.
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AKW Grohnde - Nur ein Jahr nach seiner Inbetriebnahme stellte sich 1985 bei einer Revision heraus, dass das Notkühlsystem des AKWs Grohnde nicht einsatzfähig war, weil eine der vier Pumpen Gas statt Wasser enthielt. Trotzdem sollte es bis 2018 laufen - nun sogar bis 2032.
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Streitfall Biblis A: Der hessische Meiler, der seit 1974 in Betrieb ist, sollte 2010 stillgelegt werden. Doch Schwarz-Gelb verlängerte die Laufzeit bis etwa 2018. Das Problem hier: Einen Schutz vor Kleinflugzeug-Abstürzen gibt es nicht.
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Laufzeit bis 2013: Biblis B - Auch der zweite hessische Meiler, seit 1976 in Betrieb, sollte 2010 vom Netz gehen. Doch auch hier wurde die Laufzeit bis 2018 verlängert. Die Reststromübertragung macht eine Laufzeit bis 2013 wahrscheinlich. 1995 trat radioaktiver Wasserdampf durch einen Riss aus; 1997 fielen zwei der vier Nebenkühlwasserpumpen aus.
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Eines von fünf bayrischen Atomkraftwerken: Grafenrheinfeld ist bislang störungsfrei geblieben. Die rechnerische Laufzeit endet im Jahr 2014. Nun allerdings bleibt es bis etwa 2028 am Netz - trotz des Verdachts auf einen Riss nahe des Reaktorkerns.
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Das AKW Philippsburg sollte bis 2012 (Philippsburg I) bzw. 2014 (Philippsburg II) Strom liefern. Nun wurde die Laufzeit bis 2020 (I) und 2032 (II) verlängert. Seit 1979/1981 sind die Reaktoren I und II in Betrieb. 1981 kam es in Philippsburg I zu einem mehr als einjährigen Stillstand wegen des Austauschs mangelhafter Rohrleitungen. 2002 und 2004 wurde radioaktiv verseuchtes Wasser freigesetzt. Als Konsequenz aus der Reaktorkatastrophe in Japan wurde das AKW Philippsburg I am 17.3.2011vorläufig abgeschaltet.
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Auslaufmodell Neckarwestheim I? Rechnerisch sollte der Meiler 2009 vom Netz gehen. Mit dem Mittel der Reststromübertragung konnte Neckarwestheim I noch bis zum Herbst 2010 weiterbetrieben werden. Dann sollte das AKW bis 2018 weiter laufen - trotz Erdbebengefahr und mehr als elf Störfällen pro Jahr. Jetzt hat das Moratorium den Spuk beendet. Das AKW wurde ebenfalls vorläufig vom Netz genommen.
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Stuttgarter Stromlieferant: Im Jahr 1988 erbaut, sollte Neckarwestheim II bis 2021 Strom produzieren - nun wird es erst 2036 vom Netz gehen. 2004 kam es zu einem Störfall, als eine geringe Menge Radioaktivität in den Neckar gelangte. Heilbronn liegt zehn, Stuttgart 25 Kilometer vom AKW entfernt.
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Erhöhtes Krebsrisiko: Die Atomkraftwerke Gundremmingen B und C aus den Jahren 1984/85sollten 2016 bzw. 2017 vom Netz genommen werden. Nun bleiben sie bis 2030 am Netz. Ernsthafte Störfälle sind bislang nicht bekannt geworden. In einem Umkreis von 15 Kilometern um das Kraftwerk lässt sich allerdings ein erhöhtes Aufkommen von Krebserkrankungen bei Kindern feststellen.
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Die Stilllegung von Isar I war für 2011, nun für 2019 geplant: Zehn Kilometer von Landshut und siebzig von München entfernt liegt das Kraftwerk Isar I und II. Während Isar II störungsfrei blieb, ist Isar I ein Sorgenkind: 1981 wurde der Meiler ein Jahr wegen Austauschs mangelhafter Rohrleitungen stillgelegt; 1988 beschädigten Knallgasexplosionen wichtige Ventile; 1991 erfolgt die Schnellabschaltung nach dem Ausfall von vier Umwälzpumpen. Isar 2 sollte 2020 stillgelegt werden - nun läuft es weiter bis 2034.
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Endlagerfrage: Wohin mit dem ganzen Atommüll? - Wenn sich die Bundesregierung auf ein oder mehrere Atom-Endlager einigen kann, besteht immer noch das Transportproblem für den strahlenden Müll. Anders als derzeit üblich per Castortransport ist diese logistische Leistung wohl nicht denkbar.
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Endlager von 2014 an: Schacht Konrad - Das ehemalige Erzlager soll 2014 den Betrieb als Endlager für Atommüll aufnehmen. Geplant ist, 90 Prozent des gesamten Volumens der radioaktiven Abfälle in Deutschland zu lagern.
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Stillgelegt: Morsleben, in Sachsen-Anhalt liegend, war von 1981 bis 1998 als "Endlager" für schwach- und mittelradioaktive Abfälle in Betrieb. Im Zuge der derzeitigen Stilllegung werden rund vier Millionen Kubikmeter Salzbeton über Rohrleitungen in das Lager gepumpt.
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Wird als Endlager geprüft: Gorleben - Der niedersächsische Salzstock wird derzeit für den Zweck der Endlagerung von wärmeentwickelnden radioaktiven Abfällen, also abgebrannte Brennelemente aus Kernkraftwerken und Rückständen aus der Wiederaufarbeitung, untersucht. Frühestens 2035 soll der Betrieb aufgenommen werden.
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Wie Endlagerung scheitern kann: Asse II - Die Schachtanlage bei Wolfenbüttel ist als Atommüll-Endlager völlig ungeeignet: Grundwasser läuft ein, radioaktive Behälter schlagen leck, eine Evakuierung ist erforderlich. Die Behörden versuchen derzeit, eine Kontamination des Lebensraumes um Asse II zu verhindern.
Atomkraft trägt rund ein Viertel zum Energiebedarf in Deutschland bei. Doch der radioaktive Abfall muss irgendwo untergebracht werden. FR-online zeigt die Meiler und Endlager in Deutschland, welche Störfälle es gab und wo endgelagert werden soll. Hier ein Castorbehälter, mit einer Wärmekamera fotografiert.
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120.000 Menschen gegen Atomenergie
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120.000 Menschen gegen Atomenergie
Die Demonstration mit 120.000 Teilnehmern ist eine größten Anti-Atom-Proteste der vergangenen Jahre.
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Mit der Kette protestieren die Teilnehmer zwei Tage vor dem 24. Jahrestag des Reaktorunglücks von Tschernobyl gegen den Plan der CDU/FDP-Bundesregierung, die Kraftwerkslaufzeiten zu verlängern.
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Nach Angaben der Polizei bildete sich entlang der Strecke schon am frühen Nachmittag eine weitgehend geschlossene Menschenkette, die auch durch Hamburg führte.
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Unter den Demonstranten ist auch die Bundesvorsitzende der Partei Bündnis 90/Die Grünen, Claudia Roth.
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"Wir lassen jetzt nicht mehr locker. Wenn die Bundesregierung an ihrem Atom-Kurs festhält, wird die neue Protest-Bewegung weiter zulegen", sagt Jochen Stay von der Anti-Atom-Organisation "ausgestrahlt".
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"Wenn das Thema nicht so ernst wäre, könnte man von einem Straßenfest sprechen", sagt Jessica Wessel vom Landespolizeiamt Schleswig-Holstein.
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400 Beamte waren im nördlichsten Bundesland im Einsatz.
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Mit einer geschlossenen Menschenkette zwischen den Kernkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel protestieren 120.000 Menschen gegen eine Abkehr vom Atomausstieg (24.04.2010).
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Atomkraftgegner umzingeln Biblis
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Atomkraftgegner umzingeln Biblis
Tausende Demonstranten haben am Samstag Deutschlands ältestes Kernkraftwerk im südhessischen Biblis umzingelt. Mit der Aktion erinnerte die Anti-Atomkraft-Bewegung kurz nach dem Wiederanlaufen des Meilers Biblis A an den Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl am 24. April 1986.
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Protest alleine reicht nicht. Was müsste geschehen, um den Ausstieg wie ursprünglich geplant bis 2022 abzuschließen?
Wir gehen davon aus, dass sich auch nach heutiger Rechtslage der Ausstieg bis etwa 2027 hinziehen wird, wenn der Ausbau erneuerbarer Energien wie geplant vonstatten geht. Wegen der langen Stillstände etwa von Biblis, Brunsbüttel und Krümmel gibt es noch viel mehr Reststrommengen als ursprünglich geplant. Und die Zeiten, dass Kernkraftwerke rund um die Uhr betrieben werden, sind in einer Welt mit viel Windenergie schon bald vorbei.
Der Ökostrom boomt, aber beim Umbau des Stromsystems hapert es. Ein Fehler von Rot-Grün und der Großen Koalition?
Diese beiden Regierungen haben große Erfolge beim Ausbau der erneuerbaren Energien erzielt, dem stehen erhebliche Lücken bei der Energieeffizienz und auch beim Umbau der Infrastruktur gegenüber. Gegen den nötigen Ausbau der Stromnetze und die Schaffung der notwendigen Pumpspeicherkraftwerke gibt es heftigen Widerstand. Um Akzeptanz dafür muss man langfristig werben, das muss nun in Angriff genommen werden.
Schwarz-Gelb will bei den Stromkonzernen einen Teil der Milliardengewinne abschöpfen, die bei Laufzeitverlängerungen entstehen, und in die Forschung stecken - ist das nicht sinnvoll?
Die Zusatzmilliarden, die die Stromkonzerne einfahren, wären der einzig wirkliche Effekt von Laufzeitverlängerungen. CO2- Emissionen werden nicht eingespart, weil sie durch den EU-Emissionshandel ohnehin begrenzt sind. Sie sinken durch Laufzeitverlängerungen mitnichten. Ob und in welchem Ausmaß man Zusatzgewinne wirklich abschöpfen kann, ist fraglich. Außerdem kämen die Abschöpfungen zu spät. Für den notwendigen Umbau des Energiesystems braucht man schnell und verlässlich Geld. Die vage Hoffnung auf Abschöpfung von zukünftigen Zusatzprofiten schadet mehr, als dass sie wirklich nützt.
Verstopft ein hoher Atomstromanteil das Netz für Ökostrom, wie Umweltschützer sagen?
In Norddeutschland, wo es viel Windkraft gibt, ist das heute teils schon der Fall. Vor allem aber werden Laufzeitverlängerungen den Umbau der Stromnetze behindern und verzögern. Mit langfristig fatalen Folgen. Wenn man sich die Preisentwicklung an der Strombörse anschaut, bekommt man schon starke Zweifel, ob ein massiver Ausbau der erneuerbaren Energien und eine Vielzahl inflexibler Großkraftwerke zusammenpassen können.
Also besser: Ältere Meiler schneller stilllegen und neue, sicherere, dafür länger laufen lassen?
Das wäre ein logischer Schluss. Und das geht auch im Rahmen des heutigen Atomgesetzes, ohne jede Laufzeitverlängerung. Eines sollte man ja auch nie vergessen: Kernenergie ist eine Hoch-Risiko-Technologie und damit niemals eine robuste Option für ein nachhaltiges Energiesystem.