Du musst ja jetzt für zwei essen! Diesen Ratschlag hören Schwangere oft. Auch wenn er gut gemeint ist, der Satz stimmt nicht. In den ersten Monaten braucht der Körper einer Schwangeren nicht mehr Kalorien. Erst ab dem vierten Monat brauchen werdende Mütter etwas mehr Energie, jedoch keinesfalls die doppelte Portion. Ein Scheibe Vollkornbrot mehr zum Frühstück und ein zusätzlicher Apfel am Nachmittag reichen völlig aus.
Auch eine Zusatzversorgung mit Vitaminen oder Mineralstoffen ist nicht notwendig, wenn man sich in der Schwangerschaft gesund und ausgewogen ernährt. Einzige Ausnahme: Folsäure. Denn der Bedarf an Folsäure, sie schützt Neugeborene vor einem offenen Rücken, ist in der Schwangerschaft stark erhöht. Zwar steigt auch der Bedarf an blutbildendem Eisen an. Zusätzliches Eisen einnehmen müssen jedoch nur Schwangere, deren Blutwert bei den Vorsorgeuntersuchungen einen Mangel erkennen lässt. Zudem raten Experten, Jodsalz zu verwenden, da auch der Bedarf an Jod bei Schwangeren und Stillenden erhöht ist.
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Groß ist die Verunsicherung bei den werdenden Müttern vor allem darüber, was sie nicht essen dürfen. Dass Alkohol tabu ist, versteht sich zwar eigentlich von selbst. Doch daneben gibt es einige Lebensmittel, die ebenfalls nicht auf dem Teller landen sollten.
Folsäure
Vor allem in der Schwangerschaft sollte man auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung achten, damit es der werdenden Mutter und dem Baby gut geht. Zusätzlich zu gesunden Lebensmitteln brauchen auch Schwangere wenig. Nur Folsäure sollten sie einnehmen. Am besten bereits, wenn eine Schwangerschaft geplant ist. Denn der Bedarf an Folat, das Neugeborene vor einem offenen Rücken schützt, ist bei Schwangeren um mindestens 50 Prozent erhöht.
Was Schwangere lieber nicht essen und trinken sollten, welche Alternativen es gibt und welche Nahrungsmittel gut für Mama und Baby sind, lesen Sie in der Bilderstrecke.
(ef)
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