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Eurovision Song Contest
Der Eurovision Song Contest 2014 in Kopenhagen

23. November 2012

Eurovision Song Contest 2013 Malmö: ARD mit neuem Konzept für ESC-Vorentscheid

Lena Meyer-Landrut gewann 2010 die Brainpool-Castingsendung "Unser Star für Oslo" und danach den Eurovision Song Contest.Foto: dapd

Nur noch eine große Live-Show statt langer Raab-Sendereihe, neues Abstimmverfahren: Die ARD krempelt das Konzept für die Suche nach dem deutschen Vertreter beim Eurovision Song Contest um. Unter den Kandidaten sollen Newcomer und auch "namhafte Bands" sein.

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Hamburg/Berlin –  

Die ARD macht sich mit einem neuen Konzept auf die Suche nach dem deutschen Kandidaten für den Eurovision Song Contest (ESC) 2013. Am 14. Februar entscheidet sich bei einer Live-Show in Hannover, wer Deutschland beim ESC im schwedischen Malmö vertritt. Der Vorentscheid wird somit deutlich gestrafft. Wie der NDR am Freitag mitteilte, werden „acht bis zwölf namhafte Acts“ mit eigenen Songs in der TUI-Arena vor rund 11.000 Zuschauern auftreten.
ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber sagte: „Wir wollen mit der Musik direkt zu den Fans - deshalb gehen wir raus aus dem Fernsehstudio in eine große Konzerthalle, in der mehr als zehntausend Menschen Platz finden.“ Die Show „Eurovision Song Contest 2013 - Unser Song für Malmö“ wird live ab 20.15 Uhr im Ersten ausgestrahlt. Die Teilnehmer, die derzeit ausgewählt werden, und die Moderation werden laut NDR zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.
„Wir freuen uns auf ein paar namhafte Bands, setzen aber auch auf Newcomer“, sagte Schreiber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Die Kandidaten sollten „das ganze Spektrum zeitgenössischer deutscher Popmusik“ abbilden.

Brainpool wieder mit an Bord

In den vergangenen drei ESC-Jahren gab es jeweils eine Showreihe. Die ARD hatte dabei mit ProSieben zusammengearbeitet. Mit dabei war auch die Produktionsfirma Brainpool, bei der ProSieben-Moderator Stefan Raab angedockt ist. Anfangs war Raab Hauptzugpferd für die deutsche Teilnahme am ESC. Zuletzt war er noch als Juror bei den Vorentscheid-Sendungen beteiligt.

2013 wird der Vorentscheid nun von der ARD ohne den Privatsender ausgetragen, wie beide Sender bereits im September angekündigt hatten. Die Firma Brainpool ist aber wieder beteiligt.
Wer die Sendung moderiert, steht noch nicht fest. Schreiber deutete aber an, Grand-Prix-Gewinnerin Lena Meyer-Landrut in die Show einzubinden. Er würde sich freuen, „wenn Lena - nicht als Kandidatin und nicht nur als Sängerin - am 14. Februar bei unserer Show in ihrer Heimatstadt auf der Bühne steht“, sagte er im „FAZ“-Interview.

Dreiteiliges Abstimmungsverfahren

Für den Wettbewerb 2013 gibt es ein dreiteiliges Abstimmungsverfahren. Ein Drittel der Stimmen kommt über neun Popwellen und junge Radios der ARD, die ihre Hörer über ihre Favoriten abstimmen lassen. Das Votum des Fernsehpublikums macht ein weiteres Drittel für die Entscheidung aus. Einen ebenso großen Anteil hat eine fünfköpfige Jury, die sich „aus bekannten Unterhaltungs- und Musikexperten zusammensetzen wird“.


Die Kandidaten des Vorentscheids werden derzeit von einem siebenköpfigen Gremium ausgewählt, in dem Plattenlabels, der NDR und Brainpool vertreten sind. Der Kartenvorverkauf für die Show in Hannover beginnt am Freitag (23. November).
Lena Meyer-Landrut war 2010 als Siegerin aus der ARD/ProSieben-Castingshow „Unser Star für Oslo“ hervorgegangen und hatte danach den ESC gewonnen und den Contest nach fast 30 Jahren wieder nach Deutschland geholt. Im Folgejahr war sie automatisch als Kandidatin für den ESC in Düsseldorf gesetzt, die Fernsehzuschauer konnten im Vorentscheid nur den Song wählen. In Düsseldorf hatte Raab an der Seite von Anke Engelke und Judith Rakers das Finale moderiert.

Maue Quote für „Unser Star für Baku“

Den ESC-Vorentscheid „Unser Star für Baku“ 2012, der nur eine schwache Quote erreichte, gewann Roman Lob („Standing Still“). Er kam bei dem Musikwettbewerb in Aserbaidschan auf den achten Platz.
Die Austragung in dem Kaukasusstaat war wegen der politischen Lage in dem Land umstritten gewesen. Siegerin beim 57. Eurovision Song Contest wurde Sängerin Loreen („Euphoria“) für Schweden.

Das Finale des Song Contest 2013 ist am 18. Mai in Malmö. (dapd)

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