Die „Großen Drei“ der Frauenfußball-Bundesliga, FFC Frankfurt, Turbine Potsdam und VfL Wolfsburg siegen an der Tabellenspitze weiter im Gleichschritt. Am achten Spieltag behaupteten die Frankfurterinnen durch einen 3:1 (2:0)-Sieg beim FCR Duisburg die Spitzenposition vor dem Deutschen Meister Turbine Potsdam, der gegen die SGS Essen auch dank dreier Tore von Antonia Göransson 5:1 (3:0) die Oberhand behielt.
Die Frankfurterinnen, für die die Nationalspielerinnen Kim Kulig (11.) und Simone Laudehr (35.) sowie Sandrine Bretigny (49.) trafen, liegen allerdings nur deshalb einen Zähler vor Turbine, weil das Team von Trainer Bernd Schröter mit einem Match in Rückstand ist.
Beim souveränen 3:1-Sieg beim FCR Duisburg tragen sich Kim Kulig (11. Minute), Simone Laudehr (35.) und Sandrine Bretigny (49.) in die Torschützenliste ein. Der Sieg des 1. FFC hätte noch deutlich höher ausfallen können. Bretigny traf zweimal nur das Torgestänge.
Foto: Huebner/RoemerFaktisch noch besser im Rennen liegt sogar der VfL Wolfsburg, der noch zwei Spiele nachzuholen hat und diesmal mit dem 7:0 (5:0) gegen Bayer Leverkusen für den Kantersieg des Spieltages sorgte. Mit fünf Siegen, einem torlosen Remis und 21:0 Toren liegt der VfL aktuell auf Platz drei. Die Tore für Wolfsburg erzielten dreimal Martina Müller (18., 72. und 83.), Zsanett Jakabfi (23.), zweimal Alexandra Popp (25., 45.) sowie Kapitän Lena Gößling (36., Foulelfmeter).
Aufsteiger VfL Sindelfingen unterlag Bayern München 0:4 (0:1) und bleibt Tabellenletzter. Der zweite Aufsteiger FSV Gütersloh unterlag dem USV Jena 0:1 (0:0), wobei Kathleen Radtke (84.) traf. Der SC Freiburg gewann sein Heimspiel gegen Bad Neuenahr durch einen Treffer von Fiona O'Sullivan (19.) knapp 1:0 (1:0). (dapd)
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