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1. FFC Frankfurt
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02. November 2012

1. FFC Frankfurt: Rückkehr in die alte Heimat

 Von Raoul Schneider
Simone Laudehr spielte beim 1. FFC Frankfurt zuletzt stark. Nun kehrt sie nach Duisburg zurück. Foto: Huebner/Roemer

Simone Laudehr freut sich auf das FFC-Spiel beim FCR Duisburg. Gegen ihren Ex-Klub ist Laudehr hochmotiviert. "Ich will drei Punkte und endlich mal wieder ein Tor machen", sagt Laudehr.

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Simone Laudehr freut sich auf das FFC-Spiel beim FCR Duisburg. Gegen ihren Ex-Klub ist Laudehr hochmotiviert. "Ich will drei Punkte und endlich mal wieder ein Tor machen", sagt Laudehr.

Es ist leicht, Simone Laudehr zum Lachen zu bringen. Wenn die 26-Jährige auf ihre frühere Wahlheimat Duisburg angesprochen wird, huscht ein breites Grinsen über ihr Gesicht. „Ich habe ja immerhin fast ein Jahrzehnt dort verbracht, tolle Momente erlebt und mag die Gegend noch heute“, schwärmt die 55-fache Nationalspielerin, die seit dieser Saison beim 1. FFC Frankfurt unter Vertrag steht. In ihren acht Spielzeiten beim FCR Duisburg gewann sie den UEFA Women’s Cup, den Vorgänger der Champions League, wurde fünfmal Vizemeisterin und reifte zur unverzichtbaren Taktgeberin in Verein und Nationalmannschaft.

Am Sonntag (14 Uhr/live dfb.tv) kehrt Laudehr in die alte Heimat zurück. „Ich will drei Punkte und endlich mal wieder ein Tor machen“, erklärt die gebürtige Regensburgerin. Ihr Ex-Klub verkörpert nach zahlreichen Abgängen in diesem Sommer nur noch Mittelmaß. „Montag werde ich wohl noch in Duisburg bleiben, weil ich ein paar Dinge mit meinem Manager besprechen möchte“, erzählt die lebensfreudige Fußballerin, die auch Zeit für einen Besuch in ihrer Stammbar eingeplant hat: „Einige meiner besten Freunde spielen noch in Duisburg, so dass ich dorthin noch einen engen Draht habe.“

Bekennendes Landei

Nachdem sie in der Vorbereitung immer wieder mit Knieproblemen zu kämpfen hatte, ist die ehrgeizige Dauerläuferin nun offensichtlich beim FFC angekommen und hat sich auch in Frankfurt eingelebt. Nur dass die Hühner auf dem benachbarten Bauernhof neben ihrer Maisonettewohnung in Liederbach morgens um halb sieben beim Füttern lautstark ihre Aufregung signalisieren, ist selbst für das bekennende Landei gewöhnungsbedürftig.

Ihre Ansprüche beim FFC formuliert die Mittelfeldspielerin, zu deren Vorbildern Andrés Iniesta zählt, so: „Mit meiner Erfahrung möchte ich unserem Spiel Struktur geben und Verantwortung übernehmen.“ Für sie sei es nicht wichtig, ob sie einen Stammplatz habe: „Solange ich gute Laune mit ins Spiel nehme und das Gefühl habe, mir etwas erarbeitet zu haben, ist alles bestens.“

Bis zum Ende ihres bis 2015 datierten Vertrags will sie sich erst einmal ihr Primärziel erfüllen: endlich die deutsche Meisterschaft gewinnen. Später würde die Sportsoldatin gerne mal Afrika, Asien und die USA bereisen: „So ein Trip über die Route 66 mit einem Mustang wäre klasse.“

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