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1. FFC Frankfurt
Spielberichte und Interviews, News und Hintergründe zum 1. FFC Frankfurt

11. Januar 2013

FFC Frankfurt: Schwerpunkt Taktik

 Von Raoul Schneider
Philipp Dahm hat bis zum Rückrundenstart seiner Fußballerinnen noch eine Menge zu tun.  Foto: Storch

Der 1. FFC Frankfurt hat die Ballarbeit wieder aufgenommen und will in der Rückrunde verlorenen Boden gutmachen

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Für die Spielerinnen des 1. FFC Frankfurt hat der Ernst des (Fußball-)Lebens wieder begonnen. Seit Wochenbeginn arbeiten die Spielerinnen in mehreren Athletikeinheiten hart an den Grundlagen und an der Kraftausdauer. Als kleines Bonbon steht aber auch immer wieder der Hallenkick als Vorbereitung auf die Hallenturniere auf dem Plan. Bereits am Sonntag misst sich der FFC beim sechsten Lotto-Nordcup in Kiel mit den Bundesligarivalen aus Potsdam, Wolfsburg und Duisburg sowie den Zweitligisten Kiel und Bad Oldesloe.

Am 19. Januar will der FFC den DFB-Hallenpokal in Magdeburg verteidigen. Dabei treffen die siebenmaligen Sieger vom Main in der Gruppenphase auf Jena, Gütersloh und Bad Neuenahr. „Wichtig ist mir da nur, dass sich keine Spielerin verletzt und sich das Team selbst organisiert. Wenn es dann noch erfolgreich ist, umso besser“, sagt Coach Philipp Dahm.

Bis zum Rückrundenauftakt der Bundesliga am 17. Februar hat der Tabellendritte noch gut fünf Wochen Zeit. Dann empfängt der FFC die SGS Essen im Stadion am Brentanobad (14 Uhr), mit denen noch eine Rechnung offen ist. Im Hinspiel stolperten die Meisterschaftsfavoritinnen am zweiten Spieltag beim 1:3, Trainer Sven Kahlert wurde danach beurlaubt.

Flexiblere Grundausrichtung

Sein Nachfolger, der 33-jährige Dahm, hat sich für die kommenden Wochen viel vorgenommen. „Wir sind wirklich froh darüber, sechs Wochen fast ununterbrochen arbeiten zu können und nicht von Ergebnis zu Ergebnis hetzen zu müssen“, erklärt er: „Das gibt uns die Möglichkeit, unsere Ideen mit dem Team auszuarbeiten und umzusetzen.“ Vor allem im Trainingslager im türkischen Side (28. Januar bis 4. Februar), bei dem ein Testspiel gegen den FC Zürich auf dem Programm steht, will er intensiv im mannschaftstaktischen Bereich arbeiten. Aggressives Spiel gegen den Ball, eine flexiblere Grundausrichtung und neue taktische Systeme sind die Schwerpunkte. Er sei kein Freund von festgeschriebenen Formationen und verlange mehr Flexibilität, Einfallsreichtum und bessere Reaktionen von seinen Spielerinnen, sagt Dahm.

Da kommt es ihm durchaus gelegen, dass sich die vor der Winterpause verletzten Stammkräfte Kim Kulig und Dzsenifer Marozsan in den ersten Einheiten fit präsentieren. Bei Simone Laudehr, die an einem Knorpelschaden laboriert, und Lira Bajramaj, die nach ihrem Kreuzbandriss in der Reha arbeitet, wird es bis zum Frühjahr dauern. In Aktionismus auf dem Transfermarkt wolle man aber auch nach der Vertragsauflösung von Ali Krieger nicht verfallen, sagt Dahm.

Auch von der Aussicht, während des Algarve Cups vom 6. bis 13. März auf viele Nationalspielerinnen verzichten zu müssen, lässt er sich nicht vom Ziel abbringen. „Wir streben weiter die Champions-League-Qualifikation als Minimalziel an“, sagt er und fügt schließlich hinzu, dass es das Ziel sein müsse, die Scharten der Hinrunde auszuwetzen und den Sieben-Punkte-Rückstand auf Tabellenführer Wolfsburg wettzumachen.

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