In Stephen Daldrys pathetischem New-York-Drama geht es um einen Jungen, der am 11. September seinen Vater verlor. Mehr...
Mit „Hugo Cabret“ verbeugt sich Martin Scorsese vor dem frühen Kino. Es ist eine poetische Geschichte mit wunderbaren Spielorten. Doch sein Streifen über den Filmpionier Méliès lässt den handgemachten Charme alter Filmtricks vermissen. Mehr...
Ungarische Regisseure und Autoren rechnen mit ihrer Regierung ab. Nachdem das Orbán-Regime das demokratische System der Filmförderung zerschlagen hat, haben Künstler kein Mitspracherecht mehr. Stattdessen entscheidet ein Mann alleine über Wohl und Wehe des ungarischen Films. Mehr...
Bennett Millers Drama „Die Kunst zu gewinnen - Moneyball“ mit Brad Pitt ist völlig zu Recht für den Oscar als bester Film nominiert. Denn der Film bringt Baseball und Höhere Mathematik zusammen. Mehr...
Helmut Dietl liefert mit "Zettl" eine müde Satire ab. Der Regisseur von Erfolgswerken wie "Monaco Franze" und "Schtonk!" ist vom Humor des großen Kinos überrollt worden. Mehr...
Mit dem Agententhriller „Dame, König, As, Spion“ hat Tomas Alfredson die Vorlage von John Le Carré famos neu verfilmt. Das liegt zu einem Teil auch an Gary Oldman, der in der Retro-Kulisse als Agent Smiley brilliert. Mehr...
Um Aufbrüche und Umbrüche soll es gehen, doch manche Dinge verändern sich eben nicht. Das gilt vor allem auch für die Art und Weise der alljährlichen Vorstellung des Festivals durch die Sektionsleiter. Nicht nur das Podium machte dieses Mal einen leicht müden Eindruck. Mehr...
„The Artist“: Ein Stummfilm in Schwarzweiß feiert die Liebe zum Kino – und die zum alten Hollywood. Mehr...
In "The Descendants" läuft George Clooney wieder zu Hochform auf. Regisseur Alexander Panye - kennt man noch von "About Schmidt" - inszeniert nicht nur seinen Star, sondern vor allem die Familiengeschichte mit Humor und Sensibilität. Mehr...
Oscar-Chancen für Wim Wenders: Sein Film Pina, eine Hommage an die Tänzerin Pina Bausch, ist in der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“ für den diesjährigen Oscar nominiert. Mehr...
Helmut Dietls Politikkommödie „Zettl“ folgt Bully Herbig als Klatschreporter auf die Odyssee durch das politische Berlin. Eine Stadt ohne Niemands, eine Stadt voller Selbstdarsteller, getrieben von Gier nach Sex und Anerkennung. Mehr...
Ein Film über Rechtsradikale belebt die Debatte neu: In „Kriegerin“ von David Wnendt geht es um Schuld und Ehre, um Neonazis, Durchschnittsbürger und Asylbewerber. Sie alle haben mehr gemeinsam, als sie wahrhaben wollen. Mehr...
Alexander Sokurow zählt zu den bedeutendsten Filmregisseuren der Welt. Jetzt hat er Goethes "Faust" frei für das Kino adaptiert. Im Interview spricht Sokurow über das Deutsche, die Unvermeidbarkeit des Nazismus und seine Audienz bei Putin. Mehr...
War FBI-Chef Hoover ein unterdrückter Schwuler? In Film „J. Edgar“ mit Leonardo DiCaprio interessiert sich Regisseur Clint Eastwoods vor allem für ein vergessenes Hoover-Opfer: Hoover selbst. Mehr...
Bei den Golden Globes wird „The Descendants“ als bestes Filmdrama ausgezeichnet. Der Stummfilm „The Artist“ holt den Golden Globe als beste Komödie. Mehr...
Ein Polizist steht zwischen Gesetz und Gewissen: "Police, adjective" untersucht das Treiben der Polizei in Rumänien. Der Film ist mehr als ein Krimi. Mehr...
David Fincher gilt als besessener Regisseur, der eine Szene auch hundert Mal wiederholen lässt. Nun verleibt er sich Stieg Larssons „Verblendung“ ein. Im Interview erklärt er, wie er Larssons Romanvorlage für das Kino adaptiert hat. Mehr...
"Offroad" lebt nicht von der Ausgangsidee. Aber die Komödie bietet erfrischende Unterhaltung. Nora Tschirner, Elyas M'Barek und Max von Pufendorf bieten als Hauptdarsteller mehr als nur eine solide Leistung. So schön kann Mainstream-Kino sein. Mehr...
Für amerikanische Demokraten ist McCarthy der Antichrist, der Stoff, aus dem Sarah Palin gemacht ist. Die Dokufiction „The Real American – Joe McCarthy“ zeigt Aufstieg und Fall eines großen Populisten Mehr...
Elegant, düster und bezwingend ist David Finchers Filmversion von Stieg Larssons Roman „Verblendung“, dem ersten Teil der „Millenium“-Trilogie. Mehr...
Lustig und glaubwürdig: Der semidokumentarische Film „Jonas“ macht einen verjüngten Christian Ulmen wieder zum Zehntklässler. Gedreht wurde in einer echten Schule in Zeuthen, südöstlich von Berlin. Mehr...
Der Regisseur Robert Wilde über seinen Film „Jonas“, für den Christian Ulmen wieder zur Schule ging und dort wenig Widerstand, sondern viel Angepasstheit erlebte Mehr...
Schicksal und Rinderhoden: Der argentinische Film „Chinese zum Mitnehmen“ ist eine tröstliche Parabel über die Sinnlosigkeit, über schwarzen Humor und nervige Kunden mit Sonderwünschen. Mehr...
In ihrem neuen Film „Huhn mit Pflaumen“ mischt „Persepolis“-Autorin Marjane Satrapi Vergangenheit und Gegenwart zu einer poetischen Tragikomödie, die vor allem durch ihre Bilderflut besticht. Mehr...
Ernsthaft, aber dennoch leicht: der norwegische Vaterschaftsfilm „Ich reise allein“ von Stian Kristiansen Mehr...