Wir verdanken ihm die Gründung der "Pixar Filmstudios", den Mac-Computer, den iPod und das iPhone: Steve Jobs. Der Apple-Gründer wurde nur 56 Jahre alt, trotzdem hat er viel bewirkt. Sein turbulentes Leben wird jetzt verfilmt, und das gleich zweimal. Das "Five Star Feature Films"-Institut in Dallas bringt die Biographie von Steve Jobs im kommenden Jahr auf die Leinwand. Parallel dazu soll auch Sony an einem Biopic arbeiten.
Die Five-Star-Projekt über Steve Jobs trägt den simplen Namen "Jobs" (stilisiert geschrieben: "jOBS"). Regie führt Joshua Michael Stern (unter anderem verantwortlich für "Swing Vote" mit Kevin Costner), das Skript stammt von Matt Whiteley und zeichnet laut "Variety" den Aufstieg von Steve Jobs vom "launischen Hippie" zu einem der einflussreichsten Unternehmer unserer Zeit nach.
Die Produktion läuft bereits: Vor wenigen Tagen starteten die Dreharbeiten in Los Altos, Kalifornien - hier wuchs Jobs auf - und Los Angeles. Rund vier Wochen sind dafür angesetzt.
Sterns Film ist eine unabhängige Produktion, das Budget dürfte über ein paar Millionen kaum hinausgehen. Dennoch verpflichteten die Macher für die Hauptrolle ein prominentes Gesicht - und diese Besetzung sorgte bereits im Vorfeld für Schlagzeilen: Ashton Kutcher, Hauptdarsteller der Sitcom "Two and a Half Men" und Ex-Mann von Demi Moore, verkörpert den Apple-Gründer. Kutcher hatte in der jüngsten Vergangenheit eher mit provokanten Werbespots denn mit schauspielerischen Glanzleistungen auf sich aufmerksam gemacht.
Allerdings: So schlecht ist die Besetzung vielleicht nicht. Zumindest sehen sich der junge Jobs und der 32-jährige Kutcher gar nicht unähnlich, zeigen Fotokombos. Mittlerweile gibt es erste Bilder vom Set, die Kutcher mit 70er-Jahre-Vollbart zeigen, ganz im frühen Jobs-Style.
Und dass Kutcher nebenbei auch schauspielern kann, hat er in Filmen wie "The Butterfly Effect" ja auch schon mal bewiesen.
Wie am Mittwoch bekannt wurde, hat auch Hollywood-Star Matthew Modine ("Full Metal Jacket", "The Dark Knight Rises") für eine Rolle zugesagt, er verkörpert den ehemaligen Pepsi-Chef John Sculley.
"Jobs" soll 2013 in die Kinos kommen - und einem Konkurrenzprojekt möglichst viel Wind aus den Segeln nehmen: Denn auch Sony arbeitet an einem Film über Steve Jobs.
Schon seit vergangenen Herbst ist bekannt, dass sich der Konzern die Filmrechte an der offiziellen Jobs-Biography des US-Starjournalisten Walter Isaacson gesichert hatte. Medienberichten soll der Konzern dafür mindestens eine Million Euro hingeblättert haben. Drehbuchautor soll Aaron Sorkin sein, der gemeinsam mit Sony schon "The Social Network", den Film über Facebook-Gründer Marc Zuckerberg, gemacht hatte.
Bis dahin war "Die Piraten des Silicon Valley" der einzige Apple-Film. Das Dokudrama wurde 1999 im Fernsehen ausgestrahlt, damals spielte Noah Wyle ("Emergency Room") die Rolle des Steve Jobs.
Für einen Wettbewerb wollen Vogelbeobachter möglichst viele seltene gefiederte Freunde aufspüren. Besonders hart konkurrieren ein Bauunternehmer aus New Jersey, ein Firmenchef aus Colorado und ein Computerfreak aus Maryland. – Komödie von David Frankel, mit Jack Black, Steve Martin, Owen Wilson.