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Berlin und das Flughafen-Debakel
Berlin und das Debakel um den Flughafen BER

28. Mai 2013

Flughafen Berlin BER: 100. Montagsdemonstration gegen Fluglärm

100. Montagsdemonstration gegen Fluglärm in Friedrichshagen (27.05.2013).  Foto: Björn Kietzmann

Rund 1000 Menschen kommen zur Jubiläumsausgabe der wöchentlichen Demonstration der Fluglärmgegner auf den Marktplatz in Friedrichshagen. Nach Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens BER sollen mehrere hundert Flugzeuge täglich über den Müggelsee fliegen.

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Ob aus Teltow, Stahnsdorf, Mahlow, Lichterfelde oder Erkner - zur 100. Montagsdemonstration der Friedrichshagener Bürgerinitiative („FBI“) erschienen am Abend Bewohner zahlreicher Ortschaften, wie deren Plakate zeigten. „Die Leute sind nach wie vor unverändert empört. Dieser Kampf ist auf Jahre ausgelegt“, sagte Ralf Müller von der Bürgerinitiative in der RBB-„Abendschau“.

Seit Juli 2011 kämpft die Initiative dagegen, dass künftig - mit Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens - mehrere hundert Flugzeuge täglich über den Müggelsee fliegen könnten. Die Deutsche Flugsicherung hatte am 4. Juli 2011 die neuen Flugroutenvorschläge vorgestellt. Über 854.000 Bürger würden dann nach FBI-Angaben mit Lärm von über 40 Dezibel belastet.

Die nächste Protestaktion planen die Fluglärmgegner für den 4. Juni am Roten Rathaus in Berlin - unter dem Motto „Aus die Maus: Klaus muss raus!“ Dahinter steht die Forderung, dass Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) seine Posten im Roten Rathaus und im Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft aufgibt, sagte Flugroutengegner Hans Behrbohm in der „Abendschau“. (dpa)

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