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Flughafen: Lärm, Ausbau, Wachstum
Frankfurt Flughafen - Rhein-Main leidet und profitiert von dem Verkehrsknoten: kurze Wege, aber viel Lärm für die Anwohner. Der Ausbau ist seit Jahrzehnten umstritten.

11. Juni 2013

Lufthansa Streiks: Lufthansa sagt Flüge wegen Streik ab

Eine Lufthansa-Maschine setzt zur Landung auf der Landebahn Nordwest am Frankfurter Flughafen an. Foto: dpa

Durch die Streiks der Fluglotsen in Frankreich fallen auch am Frankfurter Flughafen zahlreiche Flüge aus. Bereits am ersten Tag des Arbeitskampfes fielen 1800 Verbindungen aus. Allein Lufthansa streicht bis Freitag insgesamt 175 Flüge.

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Durch die Streiks der Fluglotsen in Frankreich fallen auch am Frankfurter Flughafen zahlreiche Flüge aus. Bereits am ersten Tag des Arbeitskampfes fielen 1800 Verbindungen aus. Allein Lufthansa streicht bis Freitag insgesamt 175 Flüge.

Der Streik der Fluglotsen in Frankreich führt auch bei der Lufthansa zu massiven Flugausfällen. Das Unternehmen strich bis einschließlich Donnerstag 174 Verbindungen, wie aus einer im Internet veröffentlichten Liste hervorgeht. Für den Freitag wurde bislang nur eine Verbindung von Lyon nach München abgesagt. Am Dienstag waren 70 Flüge betroffen. Lufthansa informiert die registrierten Passagiere per Mail und SMS. Zudem sollten die Fluggäste sich auf der Homepage über den Status ihres Fluges informieren. (dpa)

Bis Freitag Ausfälle

Frankreich-Reisende müssen wegen eines Fluglotsenstreiks mit Verbindungsausfällen und Verspätungen rechnen. Die Fluggesellschaften strichen nach Angaben der Aufsichtsbehörde DGAC bereits am Dienstag rund 1800 Verbindungen. Allein die deutsche Lufthansa war gezwungen, rund 70 Verbindungen ausfallen zu lassen. Eine Rückkehr zur Normalität wird erst am Freitag erwartet. Bis dahin soll der Arbeitskampf nach Gewerkschaftsangaben andauern.

Neben den Pariser Flughäfen Charles de Gaulle und Orly trifft der Streik auch kleinere Airports wie die in Nizza, Lyon, Marseille oder Toulouse. Das große Chaos habe es aber zunächst nicht gegeben, sagte eine Sprecherin der DGAC. Die Behörde hatte Passagiere bereits im Vorfeld aufgefordert, sich bei den Fluggesellschaften über den Status ihrer Verbindungen zu informieren. Diese wurden gebeten, ihr Frankreich-Programm um 50 Prozent zu reduzieren.

Streik gegen Umstrukturierungen

Mit dem Streik wollen die Fluglotsen unter anderem gegen geplante Umstrukturierungen protestieren. Sie befürchten, dass die europäische Umorganisation der Luftraumüberwachung schlechtere Arbeitsbedingungen und Stellenstreichungen zur Folge haben werde.

Der Langstreckenverkehr war von dem Arbeitskampf zunächst kaum betroffen. Die größte französische Gesellschaft Air France teilte mit, lediglich Kurz- und Mittelstreckenflüge ausfallen zu lassen. (dpa)

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