Finnland verneigt sich vor dem Iceman, Italien würdigt das fahrerischen Können von Sebastian Vettel, England feiert ein "dramatisches, atemloses Rennen": Das Formel-1-Rennen in Abu Dhabi bietet den internationalen Medien gleich mehrere Storys. Als roter Faden dient das unterhaltsame Renngeschehen, dass der Guardian angesichts der vielen Überholmanöver als "großartiges, klassisches Rennen" beschreibt. Noch weiter aus dem Fenster legt sich der Kurier aus Österreich und beschreibt den Großen Preis von Abu Dhabi als "Rennen des Jahres".
Gewürdigt werden dabei natürlich auch die Hauptdarsteller, die WM-Duellanten Sebastian Vettel und Fernando Alonso, sowie Überraschungssieger Kimi Räikkönen.
Vor der Leistung von Vettel verneigt sich dabei sogar die Presse im Ferrari-Land Italien. "Vettel hat in Abu Dhabi all sein Talent als Pilot gezeigt, das bisher hinter seinem überlegenen Red Bull versteckt war", schrieb der „Corriere dello Sport“ und stellte den 25-Jährigen auf eine Stufe mit Fernando Alonso.
Gewohnt drastisch formulieren die Medien in England: „Sebastian Vettel und Sieger Kimi Räikkönen haben einen Wüstensturm entfacht", schreibt der Daily Mirror. Tief beeindruckt von der Leistung des Iceman zeigt sich die Presse im Heimatland von Räikkönen. "Eine eiskalte Vorstellung" schreibt etwa „Ilta-Sanomat". (zys)
Bei Kimi Räikkönen blitzt für einen Moment die pure Freude auf, als ihm Sebastian Vettel gratuliert. Foto: Jens Buettner
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