Mickey Newbury: An American Trilogy, Saint Cecilia Knows/Cargo
Mit dieser 4-CD-Box wird das Werk des Country-Pioniers Mickey Newbury (1940-2002) wieder entdeckt. Eine Großtat! (Jens Balzer)
Foto: Saint Cecilia Knows/Cargo
Marvin Gaye: What’s Going On - 40th Anniversary Deluxe Edition, Motown/Universal
Retromania. Doppelt so alt wie „Achtung Baby“ und „Nevermind“. Wichtiger. Und schöner. (Markus Schneider)
Foto: Motown/Universal
Maria Minerva: Cabaret Cixous, Not Not Fun Records
Sexy. Theoriestark. Mysteriös. Die tollste Disco-Platte des Jahres stammt von dieser jungen Poststrukturalistin aus Estland. (Jens Balzer)
Foto: Not Not Fun Records
Thurston Moore: Demolished Thoughts, Matador/Beggars/Indigo
Moore ohne Sonic Youth, dafür produziert von Beck. Tieftraurig, aber nicht hoffnungslos, spröde und von fedriger Dynamik. (Carmen Böker)
Foto: Matador/Beggars/Indigo
Frank Turner: England Keep My Bones, Epitaph/Indigo
Grandioser Folkrock und kratzige Melodien mit Sing-Along-Feeling. Die Deluxe Edition glänzt mit tollen Acoustic-Versionen. (Daniel Kiefer)
Foto: Epitaph/Indigo
The Streets: Computers and Blues, Warner
Mike Skinner ist selbst Gamer und Nerd. Kinder, hört ihm zu: „You can’t google the solutions to people’s feelings“. Schlau. (Marin Majica)
Foto: Warner
Amy Winehouse: Lioness: Hidden Treasures, Island/Universal
Weil man nie genug von ihr bekommen kann, selbst wenn es fast nur Alternativversionen von Altbekanntem sind. (Maike Schultz)
Foto: Island/Universal
Black Keys: El Camino, Nonesuch/Warner
Fröhlich stampfend und scheppernd wird hier in Blues, Soul und Glamrock gewühlt. (Markus Schneider)
Foto: Nonesuch/Warner
Scott Matthew: Gallantry’s Favorite Son, Glitterhouse/Indigo
Hypersensibler Australier mit Falsettstimme, der über Einsamkeit, Schmerz und „The Wonder of Falling in Love“ singt. Befruchtend. (Marin Majica)
Foto: Glitterhouse/Indigo
Tommy Emmanuel: Little By Little, Favored Nations/Rough Trade
Der zurzeit wohl vollkommenste akustische Gitarrist; der Australier beherrscht die Western-Gitarre in allen Spielarten. Toller Klang! (Christian Schlüter)
Foto: Favored Nations/Rough Trade
Lise de la Salle (Klavier): Liszt - Dante-Sonate u. a., naïve
Der wichtigste Beitrag zum Liszt-Jahr: ein Blick in die Klavierwerkstatt, intelligent ausgewählt und gespielt. (Peter Uehling)
Foto: naïve
Charles Lloyd/Maria Farantouri: Athens Concert, ECM/Universal
Vergesst den Euro! Jazz trifft auf das Pathos des griechischen Volksgesangs, der große Saxofonist auf die Göttin Hera. (Harald Jähner)
Foto: ECM/Universal
Noel Gallagher’s High Flying Birds, Sour Mash/Indigo
Lieber die halben Oasis ganz, als die ganzen halb. Großer Bruder, große Melodien, große Attitüde. Songs für die Freunde von früher. (Frank Junghänel)
Foto: Sour Mash/Indigo
Mute: Thunderblast, Disques Nomade
Mir verknoten sich schon beim Hören der Gitarrenriffs die Finger. Vier Kanadier spielen schnellen Skatepunk, der in die Zeit passt. (Daniel Kiefer)
Foto: Disques Nomade
The Great Kat: Wagner’s War, Tpr Music/Cargo
Ein Debüt für Richard Wagner, das ihn dahin befördert, wo er hingehört: in den Trash – dargebracht auf der E-Gitarre, von einer Frau. (Christian Schlüter)
Foto: Tpr Music/Cargo
Hugh Laurie: Let Them Talk, Warner
Normalerweise sind singende Schauspieler die Pest. Aber Doktor House ist ja nicht normal. Der Blues von New Orleans. (Frank Junghänel)
Foto: Warner
Knorkator: Es werde nicht, Tubareckorz/Rough Trade
Die meiste Band der Welt ist zurück, genau so blöd wie früher, nur noch blöder oder schlichtweg genial. Alf Ator lebt! (Daniel Kiefer)
Foto: Tubareckorz/Rough Trade
Joscho Stephan, Olivier Holland: Gypsy meets Jazz, Acoustic Music/Rough Trade
Jazz-Gitarristen fehlt zumeist das Perkussive. Joscho Stephan ist da eine Ausnahme. Etwas weniger Patina – und alles wäre toll. (Christian Schlüter)
Foto: Acoustic Music/Rough Trade
Cowboy Junkies: Demons, Proper Records/Rough Trade
Der Songwriter Vic Chesnutt wollte nicht mehr leben. Die Freunde singen seine Lieder. Untröstlich, ergreifend, vollendet. (Frank Junghänel)
Foto: Proper Records/Rough Trade
Boulanger-Trio: Works for Klaviertrio - Brahms, Liszt, Schönberg; Profil Medien
Resignation und Revolution: Kongeniale Trio-Bearbeitungen vom Ende des 19. Jahrhunderts. (Peter Uehling)
Foto: Profil Medien
Joe Bonamassa: Dust Bowl, Mascot Records/Rough Trade
Joe Bonamassa folgt nicht dem übermächtigen Vintage-Trend, sondern lässt eine alte Tradition neu klingen – den Blues. (Christian Schlüter)
Foto: Mascot Records/Rough Trade
Tinariwen: Tassili, Cooperative Music/Universal
Jeder Song eine Meditation auf die unendliche Schönheit der Wüste. Selbst wenn es den Rebellen aus der Sahara um was anderes geht. (Frank Junghänel)
Foto: Cooperative Music/Universal
Vocalconsort Berlin, Marcus Creed: Johann Sebastian Bach - Motets; harmonia mundi
Einer der besten deutschen Kammerchöre bringt reumütige Sünder virtuos auf Trab. (Peter Uehling)
Foto: harmonia mundi
Holy Ghost! Holy Ghost! Cooperative Music/Universal
Eine Platte voller Discohöhlen-Hits mit straffem Miami-Vice-Yacht-Dance-Pop-Rock. Da brennen die Turnschuhe. (Silke Janovsky)
Foto: Cooperative Music/Universal
John Scofield: A Moment’s Peace, Emarcy Records/Universal
Der Meister der Verzögerung wieder ganz bei sich selbst: Niemand spielt so genau daneben wie der Gitarrist John Scofield. (Christian Schlüter)
Foto: Emarcy Records/Universal
Akademie für Alte Musik - Händel: Agrippina, harmonia mundi
Vor zwei Jahren ein großer Erfolg an der Berliner Staatsoper – jetzt aufwendig produziert zum Immer-wieder-Hören. (Peter Uehling)
Foto: harmonia mundi
Pour Habit: Got Your Back, Fat Wreck/Edel
Krachende Gitarrenbretter unter nervensägendem hellem Schreigesang. Jung, wütend, wild und von Fat Mike produziert, optimal! (Daniel Kiefer)
Foto: Fat Wreck/Edel
Alexej Gorlatch (Klavier) - Beethoven: 3. Klavierkonzert & Klaviersonate op. 2, BR Media Service
Der Sieger des ARD-Wettbewerbs macht mit Präzision und Neugier altes Repertoire wieder hörbar. (Peter Uehling)
Foto: BR Media Service
Die besten Platten 2011 - Teil 2
Hugh Laurie: Let Them Talk, Warner
Normalerweise sind singende Schauspieler die Pest. Aber Doktor House ist ja nicht normal. Der Blues von New Orleans. (Frank Junghänel)
Foto: Warner
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