Die Neue Nationalgalerie, der Mies-van-der-Rohe-Bau mit seiner gläsernen Oberhalle ist – gleichsam olympischer – Sehnsuchtsort so vieler Künstler in der Welt. Die wenigsten gelangen mit ihrer Kunst hinein.
Foto: Getty Images
Der aus Dresden stammende, in Köln lebende Maler Gerhard Richter indes ist jemand, den man inniglichst bittet, hier auszustellen. Der 80. Geburtstag dieses Virtuosen aller malerischen Klassen des Abstrakten und Foto-Realistischen, des Expressiven, Romantischen und Geometrischen gab den Anlass.
Foto: Getty Images
Richter betitelt seine am Sonntag fürs Publikum öffnende Retrospektive „Panorama“. Das bedeutet im Griechischen „alles sehen“ und wird hierzulande eher als Rund-Um-Sicht über 360 Grad verstanden.
Foto: Getty Images
Der Nationalgalerie-Chef Udo Kittelmann und seine Co-Kuratorin Dorothèe Brill setzten auf strenge Chronologie bei gleichzeitiger Betonung von Veränderung und Wiederholung, den Wechsel von Abstraktem und Figurativem.
Foto: dpa
Gerhard Richter hat es nicht so mit der realen Welt, sondern mehr mit der Erfahrung der Realität. Und mit der Wiedererkennung. Er will durch Kunst dem Transzendenten so nahe wie möglich kommen.
Foto: dapd
Bei Richter passiert alles parallel, gleichwohl sehr langsam; es kann sein, dass er für eine Tafel fünf Jahre braucht.
Foto: Getty Images
Ein Besucher sieht sich Richters Gemälde "Juni" an.
Foto: REUTERS
Ein Mann betrachtet Gerhard Richters Werk "Kerze".
Foto: REUTERS
Eine Besucherin fotografiert mit ihrem Handy Gerhard Richters "Kerze".
Foto: Getty Images
Eine Besucherin fotografiert Richters "Ella".
Foto: Getty Images
Dieses Werk, welches von einem Besucher eingehend betrachtet wird, hat den den passenden Titel "Grau".
Foto: Getty Images
Zwei Besucherinnen machen halt vor Richters "4096 Farben".
Foto: Getty Images
Menschen werden von der Skulptur "Gestell mit sechs Scheiben" reflektiert.
Foto: dapd
Ein Mann zeigt auf das Gemälde "Lesende".
Foto: dapd
Ein Mann liest ein Buch vor dem Gemälde "Betty 1988".
Foto: dapd
Dieses Gemälde heisst "Seestück".
Foto: dapd
Besucher vor dem Gemälde "Abstraktes Gemälde 1990".
Foto: dapd
Eine Besucherin steht zwischen den beiden Gemälden "Vermalung grau" (l.) und "Alpen II".
Foto: dapd
Eine Frau schaut ins Innere der Skulptur "11 Scheiben".
Foto: dapd
Gerhard Richter Ausstellung Eröffnung
Die Neue Nationalgalerie in Berlin zeigt Gerhard Richter zu Ehren ab Sonntag die Retrospektive "Panorama" mit rund 140 Gemälden. Richter, der am 9. Februar 1932 in Dresden geboren wurde, gehört zu den weltweit am meisten beachteten zeitgenössischen Künstlern. Bei internationalen Auktionen erzielt er Rekordpreise im zweistelligen Millionenbereich.
Foto: dapd
Fotostrecken Frankfurt
Musik
Fotostrecken Kultur
Musik
Fotostrecken Kultur
Fotostrecken Kultur
Weitere Meldungen zur Galerie
Seit Donnerstag ist die Schlange vor der Neuen Nationalgalerie wieder deutlich länger geworden. Denn der typische Berliner Endspurt hat begonnen. Diesmal betroffen: Die Ausstellung „Gerhard Richter. Panorama“. Mehr...
Rund 100.000 Besucher hat die große Werkschau des Malers Gerhard Richter in Berlin in den ersten vier Wochen angezogen. Die Neue Nationalgalerie verlängert deshalb die Öffnungszeiten an den Wochenenden. Mehr...
Rund 100.000 Besucher hat die große Werkschau des Malers Gerhard Richter in Berlin in den ersten vier Wochen angezogen. Die Neue Nationalgalerie reagiert darauf mit längeren Öffnungszeiten an den Wochenenden. Mehr...
Wer am Sonntag in die Ausstellung des Künstlers wollte, musste lange in der Kälte warten. Mehr...