Der erste Schultag ist einer dieser Tag, die man wohl nie vergisst. Schließlich beginnt mit der Schule ein neuer wichtiger Lebensabschnitt. Was wäre aber der erste Schultag ohne Schultüte? Das Schöne ist, dass sich die Schultüte über die Jahre nicht wesentlich verändert hat. Sie ist lediglich etwas bunter geworden.
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Die Schuldezernentin Rose-Lore Scholz wurde 1955 in der Hebbelschule eingeschult und vergessen hat sie diesen Tag bis heute nicht: Ich bekam mein erstes gekauftes Kleid – ein blaues Dirndl und ich habe diesen Tag als etwas ganz besonderes empfunden. Meinen Lederschulranzen hatte ich schon Probe getragen und auf den Inhalt meiner Schultüte war ich sehr gespannt. Es waren Süßigkeiten und ein Griffelkasten darin. Das war für uns damals ein wahnsinniger Wert. Dennoch war ich nach meinem ersten Schultag enttäuscht. Ich hatte mir vorgestellt, dass ich nach dem ersten Tag Lesen könnte. Stattdessen sollte ich als Hausaufgabe ein Osterei ausmalen. Das war mir zu kindisch, denn ich hatte das Gefühl, jetzt bin ich groß."
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Die Autorin Charlotte Link kann sich noch gut an ihren ersten Schultag erinnern:. "Es war ein sehr schöner Sommertag, als ich 1969 in Oberursel eingeschult wurde. Die Einschulung fand in einer Turnhalle statt und wir wurden einzeln aufgerufen und unseren Klassen zugeteilt. Ich war beschwingt und glücklich. Doch gleich beim ersten Zusammentreffen mit meiner Grundschullehrerin änderte sich diese Stimmung. Ich hatte sofort ein ungutes Gefühl, denn sie wirkte furchtbar streng und alt. Ich erinnere mich, dass ich eine große rote Schultüte hatte. Meine kleine Schwester war sehr traurig, dass sie nicht mit mir in die Schule gehen konnte und deshalb habe ich den Inhalt meiner Schultüte mit ihr geteilt."
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Die ehemalige Bundesministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul wurde im Frühjahr 1949 in die Zentgrafenschule in Frankfurt-Seckbach eingeschult: "Ich hatte ziemlichen Bammel davor, denn wir waren nach dem Krieg vom Dorf erst vor kurzem nach Seckbach gezogen. Ich kannte keines der Kinder und sprach Hochdeutsch – alle anderen eher Hessisch. Zur Verzweiflung meiner Mutter bemühte ich mich schnell um „sprachliche Anpassung“. Über den Bammel half mir zweierlei hinweg: der wunderbare Irische Setter des Schulhausmeisters „Tell“, der mein treuester Begleiter wurde, und die „Schulspeisung“ durch amerikanische Hilfe."
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Die Schwimmerin Angela Maurer hat ihren ersten Schultag noch genau vor Augen: "Ich erinnere mich noch genau daran was ich an meinem ersten Schultag an hatte. Ich trug ein rosa Röckchen und weiße Mokassin Stiefel. Meine Schultüte war fast so groß wie ich selbst und rot kariert. Es war August 1981 als ich in die Friedrich von Schiller Schule eingeschult worden bin. Ich war sehr aufgeregt und erinnere mich, dass meine Eltern mich in die Schule begleitet haben. Natürlich war der Tag für mich etwas Besonderes. Viele Erinnerungen daran habe ich jedoch leider nicht mehr. Ich weiß aber, dass ich mich am meisten auf den Inhalt meiner Schultüte gefreut habe."
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Promis und ihr erster Schultag
Die Schwimmerin Angela Maurer hat ihren ersten Schultag noch genau vor Augen: "Ich erinnere mich noch genau daran was ich an meinem ersten Schultag an hatte. Ich trug ein rosa Röckchen und weiße Mokassin Stiefel. Meine Schultüte war fast so groß wie ich selbst und rot kariert. Es war August 1981 als ich in die Friedrich von Schiller Schule eingeschult worden bin. Ich war sehr aufgeregt und erinnere mich, dass meine Eltern mich in die Schule begleitet haben. Natürlich war der Tag für mich etwas Besonderes. Viele Erinnerungen daran habe ich jedoch leider nicht mehr. Ich weiß aber, dass ich mich am meisten auf den Inhalt meiner Schultüte gefreut habe."
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