Ein Tourist fotografiert die Ruine eines Hauses, das vor 50 Jahren auf den Grund des Eucumbene-Stausees in Australien verschwand. Seit das Wasserreservoir trocken gefallen ist, erlebt das Städtchen eine eigenartige Renaissance als Plünderstätte für Souvenirjäger.
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Australien wird seit Jahren von einer anhaltenden Dürre heimgesucht. Hier besucht Bauer Bill Finlayson ein leeres Wasserreservoir auf seinem Grund, 800 Kilometer nordwestlich von Sydney (2002).
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In Brewarrina, 800 Kilometer nordwestlich von Sydney, hat es seit sieben Jahren nicht mehr richtig geregnet. Einst waren hier grüne Weiden, doch mittlerweile verdurstet das Vieh trotz Unterstützung der australischen Regierung.
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Nicht nur in Australien, auch in der südwestlichen Provinz Sichuan in China gibt es eine Dürrekatastrophe, von der über 4,8 Millionen Menschen leiden. Im Bild der Bauer Liu Zushou (79), der sich auf seinem verdorrten Feld am Rande von Suining im Südwesten von Sichuan ausruht.
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Die Bewohner von Suining, Provin Sichuan, erwarten die Wasserlieferung der Regierung. In der Region gibt es keine ausreichende Wasserversorgung mehr.
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Eine einsame Blüte blüht auf dem Grund eines ausgetrockneten Tümpels am Rande von Kunming, im Südwesten von China (Provinz Yunnan).
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Eine Motorradfahrerin schützt ihr Gesicht mithilfe eines Schals gegen den Staub an einem windigen Tag im Mai in Shenyang, der Hauptstadt der Provinz Liaoning. In Nordchina gibt es aufgrund der Dürre im Frühjahr immer öfter Sandstürme. Von der Trockenheit im Norden seien etwa 16,3 Millionen Hektar Ackerland betroffen, mehr als zwölf Prozent der landesweiten Gesamtfläche. Die Trinkwasserversorgung für 14 Millionen Menschen ist gefährdet.
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Paradoxerweise gibt es in China derzeit nicht nur eine Dürre, sondern auch eine Flutkatastrophe: Am Drei-Schluchten-Staudamm muss das Wasser des Yangtze-Fluss in die niedrigere Staustufe abgelassen werden. Der Stausee hatte am 22. Juli 2007 seinen bisher höchsten Wasserstand. Grund dafür waren sintflutartige Niederschläge in der Provinz Hubei in Zentralchina.
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Das Tiefland entlang des Yangtze wird im Sommer durch starke Regenfälle regelmäßig überschwemmt. Die Aufnahme des Rettungstrupps der Bewohner von Jintang, Sichuan Provinz, aus den Fluten rettet, datiert auf Juni 2004.
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Die Gassen von Chongqing im Südwesten Chinas verschwinden unter Wassermassen. 15 Menschen wurden am 17. Juli 2007 von einem 16-stündigen Sturm getötet, der eine Flutkatastrophe zur Folge hatte.
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Auch in Indien sind die Auswirkungen der globalen Erderwärmung deutlich zu spüren. Die Regionen im Norden und Westen des westindischen Bundesstaats Gujarat leiden seit mehr als zehn Jahren unter einer Dürre. Stauseen, Brunnen und Tümpel sind längst ausgetrocknet, die Temperaturen steigen auf über 44 Grad im Schatten. Das Bild zeigt Menschen, die von weit her kommen, um am riesigen Brunnen im Dorf Natwargadh im Gujarat Wasser zu holen.
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Im Westen des Gujarat treibt ein Hirte seine unterernährten Kühe. Über die Hälfte der Dörfer beklagen in der Region akuten Wassermangel, von dem knapp 10 000 Menschen betroffen sind. 2006 ist der Monsoon, die jährliche Regenzeit gänzlich ausgefallen.
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Während manche Provinzen im Gujarat völlig ausgetrocknet sind, benutzen Einwohner der Stadt Surat ein Schlauboot als Verkehrsmittel. Im August 2006 ertranken 291 Menschen in Folge von Überschwemmungen während der Regenzeit. 50 000 Menschen mussten evakuiert werden.
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Einwohner der Stadt Surat erwarten auf den Dächern ihrer Wellblechhäuser auf Hilfe. (August 2006) 650 000 Menschen verloren durch schwere Regenfälle in den indischen Bundesstaaten Gujarat, Andhra Pradesh und Maharashtra ihr Zuhause.
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Eine zerstörte Brücke nahe dem Dorf Gudhikhal im Bezirk Balasore, 250 Kilometer nördlich von Bhubhaneshwar, Gujarat. 107 Opfer hat der Monsoon 2007 in der Region gefordert.
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Ein Obst- und Gemüseverkäufer verkauft seine Waren auf der überschwemmten Straße in der Stadt Dhadhuka, Gujarat. Ende Juni 2007mussten in der Region 2500 Menschen evakuiert werden.
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Der Klimawandel macht vor Staatsgrenzen nicht halt und unterscheidet auch nicht zwischen armen und reichen Ländern: Im August 2002 erlebte Dresden die schlimmste Flut seit mindestens 150 Jahren, als die Elbe über ihre Ufer trat. Im Osten Deutschlands mussten Zehntausende Menschen ihr Zuhause verlassen.
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Eine Frau sitzt auf einem notdürftig aus Sandsäcken errichteten Damm im Dresdener Stadtteil Laubegast. Im August 2002 wurde hier der Ausnahmezustand ausgerufen, mindestens sechs Menschen fielen der Flut zum Opfer.
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Der Bundesgrenzschutz evakuiert Einwohner von Pirna an der Elbe, 40 Kilometer südlich von Dresden, während der Jahrhundertflut 2002.
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Da der Zwinger von der Flut verschont blieb, wurden hier alte Gemälde in Sicherheit gebracht.
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Die - nicht zuletzt durch den Klimawandel bedingte - Wasserknappheit wird mehr und mehr zu einem Hauptproblem der Menschheit. Im Bild eine Sudanesin, die aus dem Krisengebiet Darfur geflohen ist, sammelt Regenwasser, um es zum Trinken und Kochen zu verwenden. Sie lebt in einem provisorischen Flüchtlingslager in der Nähe von Jaach, einem Dorf im Bundesstaat Awil im südlichen Sudan. Das Auffangen von Regenwasser wird in Zukunft eine große Rolle spielen für die Versorgung der Menschheit, sagt der Wissenschaftsautor Fred Pearce.
Ein Gummistiefel steckt auf einem Zaunpfosten auf dem Gelände der Stadt Adaminaby, etwa 150 Kilometer südlich von Canberra. Vor 50 Jahren wurde die Stadt geflutet und ein riesiges Wasserreservoir, der Eucumbene-See, entstand. Durch die Dürre, die Australien heimsucht, ist der See mittlerweile vollständig ausgetrocknet.
Ostafrika leidet unter der wohl schlimmsten Dürre und Hungersnot seit 60 Jahren. Im FR-Interview spricht Agrarökonom Joachim von Braun über Nomaden und nachhaltige Bodennutzung. Mehr...