Pril-Blumen? Der Augenschein trügt. Tatsächlich handelt es sich um winzige, nur zehn Mikrometer hohe Polymersäulen, die kollabiert sind und nun in Blütenform aneinander kleben. Forscher der Universität von North Carolina in Chapel Hill benutzen sie, um bestimmte Kräfte zu messen, die in biologischen Zellen wirken. Während solcher Experimente kommt es zu einem echten Wettstreit zwischen der inneren Starre der Polymere (chemische Verbindungen von Molekülen) und äußeren Anziehungskräften. Neigen sich die Säulen zur Seite, siegt die Anziehungskraft - und die Polymere arrangieren sich zu "Blüten". Das Bild wurde mit einem Rasterelektronenmikroskop aufgenommen.
Foto: RUSSELL TAYLOR, BRIANA K. WHITAKER UND BRIANA L. CARSTENS