Schön schrecklich ist die Welt der Bakterien und Pilze. Sie tummeln sich auf allem, was wir in die Hand und in den Mund nehmen. So lauert auch in manchem Leckerbissen ein Verhängnis.
So großartig wie unter dem Elektronenmikroskop sind Pilze in der Küche nicht anzuschauen. Zwar sind sie auch hilfreiche Gesellen, die uns leckere Käsesorten, etwa Roquefort oder ungarische Salami, bescheren. Der Schimmelpilz Emericella nidulans (Bild) wurde von den Chemikern genutzt, um seine Gene zur Produktion von wasserabweisendem Hydrophobin auf Bakterien zu übertragen. Meist jedoch wachsen Schimmelpilze auf Brot, Nüssen oder Früchten und erzeugen faulige giftige Stellen.
Foto: BASF