Bei der Verleihung der Bären zum Abschluss der 62. Berlinale lässt niemand eine Bombe platzen, nicht einmal eine kleine. Nur Moderatorin Anke Engelke unterbricht den monotonen Bitte-Danke-Rhythmus der Preisverleihung mit ihrem Witz und Charme.
Niemand gestolpert und keiner hat geheult: die Bärengewinner der 62. Berlinale zeigten sich am Samstagabend angemessen gerührt. Witz und Glamour war vor allem in einer Person anwesend: Anke Engelke, die den Abend moderierte.
Bärenverleihung der 62. Berlinale
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Bärenverleihung der 62. Berlinale
Begehrte Trophäen: Der Bär in Gold und Silber.
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Regisseur Christian Petzold erhielt den Silbernen Bären für den Film "Barbara".
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Schauspielerin Barbara Sukowa überreicht den Silbernen Bären an Christan Petzold.
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Regisseur Christian Petzold präsentiert stolz den Silbernen Bären.
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Strahlende Gewinner: Der Goldene Bär ging diesmal an an den Film "Caesare Deve Morire" ("Caesar Must Die") der Regisseure Vittorio (L) and Paolo Taviani.
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Preisträger der diesjährigen Berlinale: Schauspielerin Rachel Mwanza (v.l.) und die Regisseure Vittorio Taviani (r.), Paolo Taviani (2.v.l.) und Christian Petzold.
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Die Preisträger des Goldenen Bären Vittorio (r.) and Paolo Taviani.
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Schauspielerin Rachel Mwanza bedankt für ihren Silbernen Bären in der Kategorie "Beste Schauspielerin", den sie für ihre Rolle im Film "Rebelle" ("War Witch") bekam.
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US-Schauspieler und Jurymitglied Jake Gyllenhaal überreicht an Rachel Mwanza.
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Der Direktor der Internationalen Filmfestspiele Berlin (Berlinale), Dieter Kosslick der Internationalen Filmfestspiele Berlin (Berlinale), überreicht den Goldenen Bären fuer den besten Kurzfilm an den Portugiesen Joao Salaviza. Salaviza gewann mit seinem Film "Rafa".
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Joao Salaviza mit seiner Auszeichnung.
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Anne Fleck gewinnt einen Silbernen Bären für ihre Zusammenarbeit mit Lutz Reitemeier in "White Deer Plain".
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Der iranische Regisseur und Jurymitglied Asghar Farhadi (l.) überreicht den "Großen Preis der Jury - Silberner Bär" an Regisseur Bence Fliegauf fuer den Film "Csak A Szel" (Just The Wind).
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Der portugiesische Regisseur Miguel Gomes erhielt den Alfred Bauer Preis für seinen Film "Tabu".
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Der Autor Nikolaj Arcel bedankt für seinen Preis. Er gewann einen Silbernen Bären fuer das beste Drehbuch für "Die Königin und der Leibarzt".
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Schauspieler Mikkel Boe Foelsgaard mit dem Silbenen Bären: Die Auszeichnung erhielt er für den Film "En Kongelig Affaere" ("A Royal Affair").
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Filmemacherin Ursula Meier erhielt den Silbernen Award für "Special Mentio".
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Die Jurymitglieder Jake Gyllenhaal, Anton Corbijn, Charlotte Gainsbourg, Mike Leigh, Francois Ozon, Barbara Sukowa, Asghar Farhadi and Boualem Sansal (v.l.n.r.)
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Regisseur und Jurymitglied hält eine Rede bei der Preisverleihung.
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Berlinale-Leiter Dieter Kosslick mit Gastgeberin Anke Engelke.
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Regisseur Atsushi Wada erhielt den Silbernen Bären für seinen Film "Gurehto Rabitto" (The Great Rabbit).
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Schauspieler Rick Lens ("Kauwboy") feiert mit einem Teddybären.
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Diesjährige Berlinale-Gastgeberin: Die TV-Moderatorin und Comedian Anke Engelke.
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Regisseur Boudewijn Koole während seiner Dankesrede. Kooles Film "Kauwboy" gewann in der Kategorie "Bester Erstlingsfilm"
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Ankunft der Gäste zur Preisverleihung der 62. Berlinale.
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Jurymitglied Asghar Farhadi.
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Der Jurypräsident der diesjährigen Berlinale: Regisseur Mike Leigh.
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Jurymitglied Jake Gyllenhaal
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Jurymitglied Charlotte Rampling.
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Jurymitglied Charlotte Gainsbourg posiert für die Fotografen.
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Die Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Claudia Roth.
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SPD-Politiker Frank-Walter Steinmeier.
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US-Schauspieler und Jurymitglied Jake Gyllenhaal gibt Autogramme.
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Schauspielerin Lisa Martinek.
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Schauspielerin Nina Hoss.
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Schauspieler Matthew Modine.
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Schauspielerin Julia Dietze.
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Schauspielerin Thekla Reuten.
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Schauspieler Mads Mikkelsen.
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Schauspielerin Alicia Vikander.
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Künstlerin Lexy Hell auf dem Roten Teppich.
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Schauspielerin Katrin Sass und Volker Ranisch.
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Die Schauspielerinnen Christina Hecke (r.) und Nina Hoss.
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Regisseurin Birgit Stein.
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Schauspieler Vinzenz Kiefer.
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Schauspielerin Franziska Weisz und Partner Christian Rainer.
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Schauspielerin Aylin Tezel.
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Der Rote Teppich der 62. Berlinale.
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Anke Engelke hatte gerade die Kategorie „beste Schauspielerin“ angekündigt: „präsentiert von meinem Ex-Mann. Jake Gyllenhaal.“ Der verstand wahrscheinlich nur ungefähr, dass sich die freche deutsche Moderatorin gerade über ihn lustig machte, denn, das hatte Frau Engelke schon vorher festgestellt: „Er hat kein Dings im Ohr!“
Ansonsten gelang es Anke Engelke nämlich beeindruckend souverän, in ihren Moderationen vom Deutschen ins Englische und wieder zurück zu springen. Sie war es auch, die dem gleichförmigen Bitte-Danke-Rhythmus der Preisverleihung etwas Flapsigkeit entgegensetze. „Geh ruhig ran“, als in der ersten Reihe ein Handy klingelte.
Mit Dieter Kosslick tanzte sie zu Panjabi MC: zwei Synchronschwimmer bei Trockenübungen. Trotzdem: In ihrem schwarzen bodenlangen Walle-Kleid war sie die am besten angezogene Dame auf der Bühne (einzig das schwarze Ansteck-Mikro verursachte eine verwirrende Knospe auf ihrem Leder-Bustier).
Nur ein Bild bleibt: Meryl Streep mit ihrem Ehrenbären
Leider hatte sich offenbar niemand vorgenommen, an diesem Abend eine Bombe platzen zu lassen, nicht einmal eine kleine, nicht einmal aus Versehen. Natürlich gab es unter den Überraschten einige, deren Aufregung schlicht anrührend war.
Vittorio und Paolo Taviani gewinnen den goldenen Bären. Dort, wo die Kamera sonst auf ein verblüfftes Gesicht zoomt, das sich fragend zu seinem kreischenden Platznachbarn umschaut, sitzen hier zwei alte Männer mit kastigen Brillen, die überhaupt nicht reagieren. Und dann, mit einer kleinen Verzögerung, schließlich doch. Vorne auf der Bühne wedelt Vittorio mit dem Goldbären wie ein Formel-1-Fahrer. Der Mann ist 82 Jahre alt, er hopst fast ein bisschen.
Die beiden Brüder widmen ihren Preis den Darstellern ihres Films, Inhaftierte eines italienischen Hochsicherheitsgefängnisses. „Während wir hier im Scheinwerferlicht stehen, sitzen sie in ihrer Einsamkeit in ihren Zellen.“ Dann verliest Vittorio Taviani ihre Vornamen. „Dass auch ein Häftling ein Mensch ist und bleibt“, soll ihr Film zeigen, sagt Paolo - dieses ehrbare Anliegen glaubt man den beiden Filmemachern sofort.
Wenn von jeder Berlinale nur ein Bild übrig bleibt - im vergangenen Jahr war es der iranische Regisseur Asghar Farhadi mit zwei seiner Hauptdarstellerinnen - dann kommt es dieses Jahr nicht von der großen Abschluss-Gala, sondern von einer Verleihung wenige Tage zuvor: Meryl Streep mit dem Ehrenbären in der Hand.
Die Verleihung des Teddy Awards 2012
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Die Verleihung des Teddy Awards 2012
Regisseur Ira Sachs und sein Teddy Award für den besten Film - zusammen mit den Schauspielern Thure Lindhardt (l.) and Zachary Booth.
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Dilek Kolat, Senatorin für Arbeit, Frauen und Integration des Landes Berlin, inmitten männlicher Models.
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Glanzvolle Eröffnung der diesjährigen Verleihung des Teddy Awards.
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Rosa von Praunheim (r.) zusammen mit seinem Lebensgefährten Oliver Sechtin.
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Die Preisträgerin des Special Teddy Awards, Ulrike Ottinger, mit ihrer Auszeichnung.
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Ella Endlich (l.) mit Begleitung.
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Regisseur Srdjan Dragojevic mit der Goldenen Siegessäule.
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Sängerin Peaches bei der Verleihung des diesjährigen Teddy Awards.
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Ein Aktivist vom Orden der Schwestern der Perpetuellen Indulgenz.
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Der Leiter der Panorama-Sektion der Internationalen Filmfestspiele Berlin (Berlinale), Wieland Speck, küsst nach der Verleihung des Teddy Awards Model Veruschka von Lehndorff.
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Der Preisträger des Special Teddy Awards, Mario Montez posiert nach der Verleihung mit seiner Trophäe.
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Besucher auf dem Roten Teppich der Verleihung des Teddy-Awards.
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Der nach Veranstalterangaben weltweit bedeutendste queere Filmpreis wurde in diesem Jahr zum 26. Mal vergeben.
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Der französische Regisseur, Vincent Dieutre, ist der diesjährige Preisträger des Special Jury Awards.
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Mitarbeiter eines Präventionsprojekts vor der Verleihung des Teddy-Awards auf dem Roten Teppich.
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Preisträger Mario Montez im Interview mit einem maskierten Reporter.
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.Volles Haus in Tempelhof bei der Verleihung des Teddy-Awards.
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Reiche und Schöne auf dem roten Teppich:
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Reiche und Schöne auf dem roten Teppich:
Huldvoll: Angelina Jolie und Brad Pitt winken mit präsidialen Grüßen im Konzerthaus am Gendarmenmarkt bei der Verleihung des „Most Important Film of the Year Award“.
Foto: dpa / MATTHIAS BALK
Gelassen: Salma Hayek stellt sich den Fotografen vor der Premiere der Mediensatire „La chispa de la vida“.
Foto: dpa / Britta Pedersen
Bärenchancen: der Regisseur Bence Fliegauf (2. v.l .) mit den Schauspielern Katalin Toldi, Gyoengyi Lendvai und Lajos Sarkany des ungarischen Beitrags „Csak a szél“.
Foto: dapd / Clemens Bilan
Zuversichtlich: Nina Hoss und Ronald Zehrfeld, Mitwirkende des Christian-Petzold-Films „Barbara“. Nach dem Bärometer ist er der Favorit.
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Perfekt: Der 13-jährige Thomas Horn („Extremely Loud and Incredibly Close“) gehörte zu den bestangezogenen Männern der Berlinale.
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Stolz: Dieter Kosslick, hier mit Maria Bock, triumphierte mit dieser Berlinale über seine Kritiker.
Foto: dpa/Maurizio Gambarini
Kann nicht mehr: Juliette Binoche, Hauptdarstellerin desfranzösischen Films „Elles“ hat genug gehört.
Foto: dpa/Angelika Warmuth
Geschafft: Mads Mikkelsen, bestürmt von Fans, die in dichtem Schneeregen lange auf ihn warteten.
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REUTERS / Thomas Peter
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Staraufgebot bei Berlinale-Eröffnung
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Staraufgebot bei Berlinale-Eröffnung
Die deutsche Schauspielerin Diane Kruger erschien auf dem roten Tepprich am Potsdamer Platz mit einer Atem beraubenden Abendrobe.
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Im ersten Wettbewerbsbeitrag "Les adieux à la Reine", zu deutsch "Leb wohl, meine Königin" spielt sie die Hauptrolle der Marie Antoinette.
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Weitere Gäste waren die deutsch-türkische Schauspielerin Sibel Kekilli...
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... US-Schauspieler Jake Gyllenhaal...
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...der Frauenschwarm wird bei der diesjährigen Berlinale als Juror wirken...
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...Schauspielerin Karoline Herfurth...
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...die beiden Schauspielerinnen Hannah Herzsprung (l.) und Anna Maria Mühe...
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...Schauspieler Florian Lukas, der bei der Berlinale im Film "Don - the King is back" neben Shah Rukh Khan zu sehen ist...
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...Charlotte Gainsbourg (spielte zuletzt in "Melancholia")...
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...Schauspielerin Hannelore Elsner...
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...Schauspielerin Nina Hoss, die bei der Berlinale in dem Film "Barbara" in der Hauptrolle zu sehen ist...
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...die Schauspielerin, Sängerin, Autorin und Fernsehmoderatorin Heike Makatsch...
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... der britische Schauspieler Christopher Lee (spielte zuletzt in "Hugo Cabret")...
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...er kam zur Berlinale zusammen mit seiner Frau Birgit Lee...
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... Schauspielerin Barbara Sukowa, die über die Vergabe der Amnesty-Filmpreises mit entscheiden wird, und der französische Regisseur Francois Ozon, der in die Wettbewerbsjury der 62. Berlinale einberufen ist...
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...Schauspielerin Natalia Wörner...
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...Schauspielerin Julia Jentsch (spielte zuletzt in "Die Summe meiner einzelnen Teile")...
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...Schauspielerin Christiane Paul (spielte zuletzt in "Ein mörderisches Geschäft")...
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...Schauspielerin Veronica Ferres...
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...die deutsch-iranische Schauspielerin Jasmin Tabatabai...
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...Schauspieler Jürgen Vogel mit seiner Freundin Michelle Gornick...
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...Schauspieler Clemens Schick mit Begleitung...
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...Schauspieler Jürgen Prochnow mit seiner Freundin Birgit Stein...
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...Regisseur Rosa von Praunheim (r) mit Begleitung...
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...der Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit mit seinem Lebensgefährten Jörg Kubicki...
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...Schauspieler Armin Rhode...
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...der Us-amerikanische Schauspieler Matthew Modine mit Begleitung...
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...Schauspielerin Loretta Stern...
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...die französische Schauspielerin Léa Seydoux, die auf der Berlinale im Film "Leb' wohl, meine Königin" zu sehen ist...
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...die österreichische Schauspielerin Nora von Waldstätten...
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...Schauspieler Tom Schilling...
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...Schauspielerin und Regisseurin Maria Schrader...
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...Schauspieler Mario Adorf mit seiner Frau Monique...
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... der Berlinale Direktor Dieter Kosslick mit Moderatorin und Komikerin Anke Engelke...
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...Anke Engelke moderierte den Abend in einem eigenwilligen schwarz-gelben Kleid von Hugo...
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...Schauspieler Thomas Kretschmann mit seiner Freundin Brittany Rice...
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...der Jury Präsident Mike Leigh...
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...der niederländische Regisseur und Berlinale-Jurymitglied Anton Corbijn...
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...Schauspielerin Virginie Ledoyen zusammen mit Dieter Kosslick, dem Leiter der Internationalen Festspiele Berlin...
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... die Schauspielerin Virginie Ledoyen ist auf der Berlinale ebenfalls in dem Film "Leb' wohl, meine Königin" zu sehen...
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.. eine schöner als die andere: die Schauspielerinnen Virginie Ledoyen (v.l.), Lea Seydoux und Diane Kruger.
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...Schauspielerin Iris Berben...
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...Schauspielerin Sandra Hüller...
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...Schauspielerin Inka Friedrich...
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... die Schauspieler Thomas Heinze und Nina Kronjäger...
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...Regisseur Volker Schlöndorff...
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... und natürlich jede Menge Fotografen und Journalisten...
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...nochmal die Berlinale-Jury Anton Corbijn, Charlotte Gainsbourg, Mike Leigh, Asghar Farhadi, Boualem Sansal, Barbara Sukowa, Francois Ozon und Jake Gyllenhaal.
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Am Donnerstag Abend wurde die 62. Berlinale mit dem Kostümfilm "Leb' wohl, meine Königin!" eröffnet - und die Jagd auf die Bären-Trophäen kann beginnen. Beim größten Publikumsfestival der Welt werden nicht allein Filme gezeigt, sondern auch viele Stars erwartet, die über den Roten Teppich am Potsdamer Platz schreiten. Zugleich feiert das Studio Babelsberg seinen 100. Geburtstag.
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Die Wettbewerbsjury
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Anton Corbijn ist ein renommierter niederländischer Fotograf, Designer und Filmemacher. Mit dem Film „Control“ über den Sänger Ian Curtis der britischen Band Joy Division gab er sein Regiedebüt. 2010 folgte sein Thriller „The American“ mit George Clooney. Demnächst verfilmt er John Le Carrés „A Most Wanted Man“.
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Asghar Farhadi gewann 2011 mit „Nader und Simin“ den Goldenen Bären der Berlinale. Der Film wurde danach bei 22 weiteren internationalen Filmfestivals ausgezeichnet und ist nun für den Oscar nominiert. 2009 erhielt der iranische Regisseur bereits für „Alles über Elly“ den Silbernen Bären für die Beste Regie.
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Charlotte Gainsbourg stand schon als Teenager vor der Kamera. Die französisch-britische Schauspielerin arbeitete mit Regisseuren wie Agnès Varda, den Brüdern Taviani, Jacques Doillon und Lars von Trier. Charlotte Gainsbourg ist auch als Sängerin bekannt und hat kürzlich ihr viertes Studioalbum veröffentlicht.
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Jake Gyllenhaal wurde für seine ergreifende Darstellung des schwulen Jack in Ang Lees „Brokeback Mountain“ (2005, Goldener Löwe von Venedig) für den Oscar nominiert. Zuletzt war der Hollywood-Star in dem Thriller „Source Code“ und in der Komödie „Love and other Drugs – Nebenwirkung inklusive“ (2010) zu sehen.
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François Ozon gab mit „Sitcom“ (1998) sein Kinodebüt. 2002 feierte der französische Regisseur und Drehbuchautor bei der Berlinale mit der Musical-Komödie „8 Frauen“´seinen internationalen Durchbruch.
Im Berlinale-Wettbewerb war er 2007 erneut mit dem Drama „Angel“ sowie 2009 mit „Ricky“ vertreten.
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Boualem Sansal war als Volkswirt im algerischen Industrie-Ministerium tätig, bevor 1999 in Paris sein preisgekrönter Debütroman „Der Schwur des Barbaren“ veröffentlicht wurde. 2008 erschien sein Roman „Das Dorf des Deutschen“. 2011 wurde Sansal mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet.
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Barbara Sukowa wurde von Rainer Werner Fassbinder für das Kino entdeckt. Zu den neueren deutschen Filmen der Schauspielerin zählen „Hierankl“ (2003) und „Vision – Aus dem Leben der Hildegard von Bingen“. Ende der 1980er begann die in New York lebende Sukowa außerdem eine Karriere als Sängerin.
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Mike Leigh ist Jury-Präsident. Er zählt zu den herausragenden Regisseuren des Autorenkinos und hat mehr als 20 Spielfilme inszeniert. Leigh zeigt wirklichkeitsnahe, teils auch humorvolle Porträts der britischen Gesellschaft, etwa in „Lügen und Geheimnisse“ (1996), „Vera Drake“ (2004) oder „Another Year“ (2011).
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Bärenkandidaten: Diese Filme laufen im Wettbewerb
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Bärenkandidaten: Diese Filme laufen im Wettbewerb
Aujourd'hui (Today), Frankreich/Senegal 2011, R: Alain Gomis, D: Saül Williams, Aïssa Maïga
Inhalt: Was geht in einem Mann vor, der nur noch 24 Stunden zu leben hat? Der franko-senegalesische Regisseur Alain Gomis begleitet einen solchen Menschen durch dessen letzten Tag. Der amerikanische Schauspieler, Sänger und Dichter Saul Williams spielt die Hauptrolle. Gedreht wurde in Yembeul, einem Vorort der senegalesischen Hauptstadt Dakar.
Foto: Mabeye Deme
A moi seule (Coming Home), Frankreich 2011, R: Frédéric Videau, D: Agathe Bonitzer, Reda Kateb
Inhalt: Der zweite Film des französischen Regisseurs Frédéric Videau ist als „tour de force“ angekündigt. Erzählt wird die verstörende, aber zugleich lichte Geschichte eines jungen Mädchens, das entführt und gefangen gehalten wurde und nun sein Leben sowie sein Verhältnis zur Welt neu bestimmen muss. Agathe Bonitzer spielt die Hauptrolle.
Foto: Les Films Hatari
Cesare deve morire (Caesar Must Die), Italien 2011, R: Paolo & Vittorio Taviani, D: Cosimo Rega, Salvatore Striano
Inhalt: Mit ihrem neuen Film überschreiten die italienischen Brüder Paolo und Vittorio Taviani die Grenzen zwischen Dokumentation und Spielfilm. Es geht um einen Workshop: Ein Regisseur inszeniert mit den Insassen eines Gefängnisses Stücke von Shakespeare. Der Film zeigt Proben, eine öffentliche Aufführung und widmet sich einzelnen Gefangenen.
Foto: Umberto Montiroli
Barbara, Deutschland 2012, R: Christian Petzold, D: Nina Hoss, Ronald Zehrfeld
Inhalt: Die DDR im Sommer 1980: Die Ärztin Barbara hat einen Ausreiseantrag gestellt. Nun wird sie strafversetzt, aus der Hauptstadt in die Provinz. Jörg, ihr Geliebter aus dem Westen, arbeitet an der Organisation ihrer Flucht. Barbara wartet, weitab von allem. – Wiederum spielt Nina Hoss die Hauptrolle im neuen Film des deutschen Regisseurs Christian Petzold.
Foto: Hans Fromm/Piffl Medien
Dictado (Childish Games), Spanien 2011, R: Antonio Chavarrías, D: Juan Diego Botto, Bárbara Lennie
Inhalt: Der Film des Spaniers Antonio Chavarrías handelt von Daniel, der unerwartet Besuch von einem alten Freund bekommt. Der möchte ihm seine kleine Tochter vorstellen. Noch am selben Abend bringt sich der Freund um. Von nun an lebt das Mädchen bei Daniel und dessen Frau. Doch die Präsens des Kindes provoziert Ängste und Erinnerungen.
Foto: Berlinale
Metéora (Meteora), Deutschland/Griechenland 2012, R: Spiros Stathoulopoulos, D: Theo Alexander, Tamila Koulieva
Inhalt: Im Film des griechisch-kolumbianischen Regisseurs Spiros Stathoulopouloshe geht es um Rituale, Spiritualität, Abgründe und Zeichen. Ein junger Mönch gerät in Versuchung, als er einer Nonne begegnet. Beide beginnen, miteinander zu kommunizieren, etwa indem sie mit Hilfe von Sonnenlicht und Spiegeln Signale von einem Kloster zum anderen senden.
Foto: Berlinale
Captive, Frankreich/Philippinen/Deutschland/Großbritannien 2011, R: Brillante Mendoza, D: Isabelle Huppert, Katherine Mulville
Inhalt: Der philippinische Regisseur Brillante Mendoza ist einer der prägnantesten realistischen Autorenfilmer des Weltkinos. Sein neuer Film spielt auf den Philippinen und erzählt von einer französischen Entwicklungshelferin, die gemeinsam mit anderen Westlern von muslimischen Extremisten entführt wird. Isabelle Huppert spielt die Hauptrolle.
Foto: Berlinale
L'enfant d'en haut (Sister), Schweiz/Frankreich 2011, R: Ursula Meier, D: Léa Seydoux, Kacey Mottet Klein
Inhalt: Die Schweizer Regisseurin Ursula Meier ist hierzu- lande noch nicht sehr bekannt. Das dürfte sich ändern. In Meiers neuem Film geht es um den zwölfjährigen Simon, der mit seiner Mutter Louise allein lebt. Louise ist noch sehr jung und verlangt von ihrem Sohn, dass er sich als ihr jüngerer Bruder ausgibt. Doch auch Simon hat Geheimnisse.
Foto: Roger Arpajou
Jayne Mansfield's Car, Russische Föderation/USA 2011, R: Billy Bob Thornton, D: Billy Bob Thornton, Kevin Bacon
Inhalt: Billy Bob Thornton zeigt in seiner neuen Regiearbeit, wie zwei ungleiche Familien kollidieren. Eine Frau verlässt in den 1940er-Jahren Mann und Kinder, um mit ihrer neuen Liebe nach Großbritannien zu ziehen. Als sie dreißig Jahre später stirbt und in ihrer amerikanischen Heimat beerdigt werden soll, treffen die beiden Familien zum ersten Mal aufeinander
Foto: Van Redin
Was bleibt (Home For The Weekend), Deutschland 2012, R: Hans-Christian Schmid, D: Lars Eidinger, Corinna Harfouch
Inhalt: Der deutsche Regisseur Hans-Christian Schmid erzählt die Geschichte einer gutbürgerlichen Familie, die auseinanderbricht. Auf Wunsch seiner Mutter fährt Marko (Lars Eidinger), der seit Jahren in Berlin lebt, zu seinen Eltern (Corinna Harfouch, Ernst Stötzner) aufs Land. Doch seine Hoffnung auf ein ruhiges Wochenende im Kreis der Familie erfüllt sich nicht.
Foto: Gerald von Fopris, 23/5 Filmproduktion GmbH
Tabu, Portugal/Deutschland/Brasilien/Frankreich 2012, R: Miguel Gomes, D: Teresa Madruga, Laura Soveral
Inhalt: Der Regisseur Miguel Gomes ist Portugiese. Sein neuer und dritter Film ist in einem Apartment in Lissabon angesiedelt, in dem eine alte Dame, ihre Haushälterin und ein sozial engagierter Mann hausen. Irgendwann begibt sich der Film in die Vergangenheit der alten Dame – in ein Afrika, wie man es aus Abenteuerfilmen kennt.
Foto: Berlinale
Kebun binatang (Postcards From The Zoo), Indonesien/Deutschland/Hongkong/China 2012, R: Edwin, D: Ladya Cheryl, Nicholas Saputra
Inhalt: Die Regiearbeit von Edwin ist der erste Film aus Indonesien, der im Berlinale-Wettbewerb zu sehen ist. Es geht darin um ein kleines Mädchen, das vom Vater im Zoo ausgesetzt wird. Umgeben von Tieren, Grenzen und den Geräuschen einer gezähmten Wildnis wächst Lana hier auf. Als sie sich verliebt, verlässt sie den Zoo. Und fragt sich: Wo ist Zuhause?
Foto: Sony Seniawan
Bai lu yuan (White Deer Plain), China 2011, R: Wang Quan'an, D: Zhang Fengyi, Zhang Yuqi, Wu Gang
Inhalt: Der Chinese Quan’an Wang gewann 2007 mit „Tuyas Hochzeit“ den Goldenen Bären. Seine neue Regiearbeit „Bai lu yuan“ ist die Verfilmung des lange verbotenenen, gleichnamigen Romans von Chen Zhongshi. Hier geht es um zwei Großbauernfamilien nach der Zeitenwende 1912, als das chinesische Kaiserreich seinem Ende entgegensieht.
Foto: Berlinale
Csak a szél (Just The Wind), Ungarn/Deutschland/Frankreich 2012, R: Bence Fliegauf, D: Lajos Sárkány, Katalin Toldi
Inhalt: Mit Dramen wie „Dealer“ und „Womb“ hat sich der ungarische Regisseur Benedek „Bence“ Fliegauf im Arthouse-Kino etabliert. Sein neuester Film, „Just the Wind“, basiert auf wahren Ereignissen und widmet sich einem aktuellen sozialen Problem in Ungarn. Im Mittelpunkt steht eine Zigeunerfamilie, die von einer rassistischen Gang terrorisiert wird.
Foto: Berlinale
Gnade (Mercy), Deutschland/Norwegen 2012, R: Matthias Glasner, D: Jürgen Vogel, Birgit Minichmayr
Inhalt: Hammerfest liegt am äußersten nordwestlichen Zipfel von Norwegen am Polarmeer. Hierhin hat es ein deutsches Ehepaar mit seinem Sohn verschlagen. Niels arbeitet als Ingenieur in der größten europäischen Erdgasverflüssigungsanlage auf einer kleinen Insel vor Hammerfest. Maria ist mit ihm gegangen, um ihm seinen Karrieresprung nicht zu versperren. Sie haben sich an die fremde, manchmal irreal erscheinende Welt der Nachtschattenspiele offenbar gut angepasst. Eines Tages wird Maria jedoch auf ihrer Heimfahrt in einen Unfall verwickelt. Außerstande sich der Situation zu stellen, rast sie in Panik nach Hause.
Foto: Alamode Film/Jakoub Bejnarowicz
En Kongelig Affære (A Royal Affair/Die Königin und der Leibarzt), Dänemark/Tschechische Republik/Schweden/ Deutschland 2012, R: Nikolaj Arcel, D: Mads Mikkelsen, Alicia Vikander
Inhalt: Das Historiendrama des dänischen Regisseurs Nikolaj Arcel erzählt vom Dreiecksverhältnis zwischen der dänischen Königin Caroline Mathilde, ihrem wahnsinnigen Mann, König Christian VII., und dem deutschen Arzt Johann F. Struensee, das die dänische Monarchie im 18. Jahrhundert in eine schwere Krise stürzte. Mads Mikkelsen spielt den Arzt.
Foto: Jiri Hanzl
Rebelle (War Witch), Kanada 2012, R: Kim Nguyen, D: Rachel Mwanza, Alain Bastien
Inhalt: Der kanadische Regisseur Kim Nguyen erzählt in seinem neuen Film eine tragische Liebesgeschichte unter Kindersoldaten. In der kongolesischen Hauptstadt Kinshasa erwartet die 14-jährige Komona ein Kind. Unter ihren Mitkämpfern findet sie keinen Anschluss. Nur mit einem gleichaltrigen Magier fühlt sie sich verbunden.
Foto: Rebelle - le film
Les adieux à la Reine (Leb wohl, meine Königin), Frankreich/Spanien 2011, R: Benoït Jacquot, D: Léa Seydoux, Diane Kruger
Inhalt: Das französische Revolutionsdrama mit Diane Kruger als Königin Marie Antoinette eröffnet die Berlinale. Der Film von Benoît Jacquot schildert die ersten Tage der Französischen Revolution im Juli 1789 aus der Sicht der Diener im Schloss von Versailles. Das Leben der Königin endete im Oktober 1793 auf dem Schafott.
Foto:
Carole Bethuel
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