Die Sonne lässt die Hochhaustürme der umliegenden Banken erstrahlen. 5000 Menschen versammeln sich am 15. Oktober 2011 vor der Europäischen Zentralbank in Frankfurt, um ihrem Ärger über die Finanzkrise und deren Folgen Luft zu machen.

Das kapitalismuskritische Blockupy-Bündnis bereitet die zweite Protestrunde vor. Am Freitag, 31. Mai, soll es Aktionen im ganzen Stadtgebiet geben, einen Tag später eine Demonstration mit 20.000 Teilnehmern. Mehr...

Am nächsten 31. Mai wird wieder blockupiert. Die Frankfurter Occupy-Bewegung plant für 2013 schon mal zwei Tage des zivilen Ungehorsams. Diesen Mai waren dafür mehr als 25.000 Kapitalismuskritiker in Frankfurt auf der Straße gewesen. Mehr...

Eine Demonstration von Occupy-Aktivisten und Antikapitalismus-Gegnern bildet den Abschluss des Gegenprogramms zur European Finance Week in Frankfurt. Mehr...

Occupy war mal? Zu kalt für Camps und Mahnwachen? Iwo. Ein Blockupist erklimmt die Euro-Skulptur vor der Noch-EZB am Willy-Brandt-Platz und hält den Protest gegen die Banken für ein Photoshooting noch etwas am Leben. Mehr...

Post vom Ordnungsamt der Stadt Frankfurt: Die Aktivisten von Blockupy sollen wegen ihrer Aktionstage Mitte Mai Bußgeld zahlen. Das kapitalismuskritische Bündnis verweist auf Gerichtsurteile, die seine Versammlungsfreiheit bestätigte. Mehr...

Volles Zelt, große Pläne: Das Blockupy-Bündnis plant neuerlich den „massenhaften zivilen Ungehorsam“. Die Aktionstage sollen im kommenden Juni fortgesetzt werden. Mehr...

Das Aktionsbündnis Blockupy diskutiert am Samstag auf dem Roßmarkt in Frankfurt seine künftige Kritik an der Krisenpolitik. Anders als noch im Mai diesen Jahres befürchtet die Stadt keine Ausschreitungen mehr. Mehr...

Erfolg für Blockupy: Die Stadt Frankfurt hätte die Versammlung vor der Paulskirche nicht einfach verbieten dürfen, urteilt das Verwaltungsgericht. Derweil planen die Kapitalismuskritiker ihre nächsten Aktionen. Mehr...

Ein Jahr ist es her, da gingen in Frankfurt mehr als 5000 Menschen gegen die Macht der Finanzmärkte auf die Straße. Zum ersten Geburtstag will die Occupy-Bewegung wieder richtig Krach schlagen und ruft am Samstag zu einem "Globalen Tag des Lärms" auf. Denn immer noch laufe "die Habgier Amok". Mehr...

Ex-OB-Kandidat Uwe Kampmann filmt den Frankfurter Protest gegen die Banken fürs Internet. Geregelte Arbeit hat er keine. Er fühlt sich als "armer Poet", ist aber zufrieden. Mehr...

Die kalifornische Polizei greift in Oakland hart gegen Anti-Wall-Street-Demonstranten durch: Die Beamten setzen gegen die Protestierer Tränengas ein und nehmen 300 Menschen fest. Mehr...

Blumenkohl, Kaffee, Brote - die Occupy-Aktivisten vor der EZB werden mit Sachspenden überschüttet- Aber die Kassen sind leer. Strom und Wasser kosten jedoch Geld - und irgendwann werde man den Rasen ersetzen müssen, fürchtet den Protestcampler. Mehr...

Ein Freiluft-Konzert mitten im Herbst? Die Occupy-Bewegung bringt nicht nur Diskussionen, sondern auch Elektro-Beats in die Gallusanlage – morgens um drei, wenn so mancher Protestler im Zelt nebenan von der Revolution träumt. Mehr...

Mindestens 4000 Menschen gehen wieder auf die Straße: Die Anhänger der Bewegung "Occupy Frankfurt" demonstrieren in der Innenstadt gegen die Macht der Banken. Mehr...

Etwa siebzig Hartgesottene der 5000 Occupy-Demonstranten vom Wochenende sind am Willy-Brandt-Platz geblieben. Viele kommen zurück, um den Besetzern Lebensmittel zu spenden oder sie zu ermuntern. Und sogar die Bänker lassen sich blicken. Mehr...

Die meisten Demonstranten haben den Willy-Brandt-Platz am Samstag wieder verlassen. Ein harter Kern ist geblieben, campiert dort in ungefähr 30 Zelten und erntet viel Sympathie. Eine Bank biete sogar warme Duschen an. Mehr...

Die Reaktionen der Politik auf die Proteste gegen die Bankenmacht sind geteilt. Finanzminister Schäuble warnt vor einer „Krise des demokratischen Systems“. Mehr...

Die Occupy-Bewegung hat in Frankfurt Schätzungen zufolge 5000 Menschen mobilisiert. Sie versammelten sich vor der Europäischen Zentralbank, um ein Zeichen für mehr Gerechtigkeit zu setzen. Unsere Autorin hat sich das bunte Treiben genauer angesehen. Mehr...
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Ein Schwarzer gerät in der U-Bahn in Konflikt mit Fahrkarten-Kontrolleuren und der Polizei Frankfurt. Am Ende liegt er im Krankenhaus. Die Polizei sieht sich Rassismus-Vorwürfen ausgesetzt. Das Spezial.
Derege Wevelsiep steigt Mitte Oktober mit gültigem Fahrausweis in eine Frankfurter U-Bahn - und wird nach einem Wortgefecht mit Kontrolleuren von herbeigerufenen Polizisten verprügelt.
Wegen seiner Verletzungen muss er drei Tage im Krankenhaus bleiben.
Die Frankfurter Polizei ermittelt intern gegen vier Beamte des 6. Reviers, die der äthiopischstämmige Diplom-Ingenieur beschuldigt, ihn geschlagen zu haben. Sein Anwalt wirft den Beamten Hausfriedensbruch, Beleidigung und Körperverletzung vor.
Im Internet bricht ein Sturm der Entrüstung los, über soziale Netzwerke wird eine Solidaritäts-Demo organisiert.
Auch der Landtag befasst sich mit dem Fall.
Frankfurt Flughafen - Rhein-Main leidet und profitiert von dem Verkehrsknoten gleichermaßen: kurze Wege, aber viel Lärm für die Anwohner. Der Ausbau ist seit Jahrzehnten umstritten. Das Spezial.
Frankfurt unter Peter Feldmann - ein Oberbürgermeister sucht seinen eigenen Stil. Das Spezial.