Mitte Mai wird in Frankfurt wieder gegen Krise und Kapitalismus protestiert. Unter dem Namen „Blockupy“ rufen mehr als 40 Organisationen und Initiativen, darunter Attac, die Partei „Die Linke“ und Occupy Frankfurt zu Aktionstagen vom 16. bis 19. Mai auf. Die Proteste richten sich gegen die Krisenpolitik von EU und Europäischer Zentralbank (EZB), besonders gegen die aufgezwungene Sparpolitik in Südeuropa.
Geplant sind unterschiedliche Aktionen, vor allem aber eine Großdemonstration am Samstag, 19. Mai, und eine Blockade des Bankenviertels einen Tag zuvor. Dabei wollen die Aktivisten laut ihrem Sprecher Christoph Kleine Plätze, Kreuzungen und Bankeingänge besetzen, „so dass ein normaler Betrieb an diesem Tag nicht möglich ist“. „Kein Bankangestellter wird seinen Arbeitsplatz erreichen“, heißt es in einer Ankündigung.
Die Aktionstage „Blockupy“ sind nach Ansicht von Fachleuten und Teilnehmern auch ein Test für die Zukunft der Bewegung. Die Organisatoren rechnen laut Kleine mit mehr als 10.000 Teilnehmern, auch aus Italien und anderen europäischen Staaten.
Tausende Menschen demonstrieren am Samstag, 31 März 2012, in der Frankfurter Innenstadt gegen den Kapitalismus und die Krisenpolitik der EU.
Foto: dapd"Bereits am Freitag, 13. April, werden auf der Frankfurter Hauptwache Zelte aufgebaut und mit einer Probeplatzbesetzung die Mobilisierung gestartet", heißt es auf der Internetseite blockupy-frankfurt.org. „Wir wollen den Widerstand gegen ein Krisenregime, das Millionen Menschen in vielen Ländern Europas in Not und Elend stürzt, an einen seiner Ausgangspunkte tragen: mitten ins Frankfurter Bankenviertel“, so der Aufruf. (han./dpa)
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