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02. Februar 2016

AfD in Frankfurt: Lautstark gegen die AfD

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Beim AfD-Wahlkampfauftakt vor zwei Wochen gab es Gerangel zwischen Polizei und Gegendemonstranten im Saalbau Gutleut.  Foto: christoph boeckheler*

Linke versammeln sich am heutigen Mittwoch im Frankfurter Stadtteil Preungesheim, um gegen den Auftritt von AFD-Vize Alexander Gauland zu protestieren. Die Polizei bereitet sich auf einen schwierigen Einsatz vor.

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Für die Aktivisten von Antifa und Anti-Nazi-Koordination ist es ein Pflichttermin, für die Polizei eine aufwendige Angelegenheit: Alexander Gauland, stellvertretender Bundesvorsitzender der AfD, kommt am heutigen Mittwoch zum Wahlkampfauftakt ins Haus Ronneburg nach Preungesheim. „Und wir kommen auch“, heißt es auf der Seite der Gruppe No Fragida, die sich gegen Rechtsradikale und Rechtspopulisten engagiert.

Dieser Tage hat Gauland klargestellt, dass er die deutsche Grenze nicht mit Schusswaffen gegen Flüchtlinge beschützen möchte. Anders als seine Parteifreundinnen Frauke Petry und Beatrix von Storch. Doch das macht es für die Gegner der AfD kein bisschen besser. Für sie ist Gauland verantwortlich für den Kurs der AfD.

Entsprechend „emotional“ dürfte es heute vor dem Haus Ronneburg an der Gelnhäuser Straße zugehen, glaubt Polizeisprecher Rüdiger Reges. Auf der Gießener Straße und der Homburger Landstraße werden die Mannschaftswagen bereits am Nachmittag Stoßstange an Stoßstange stehen. Denn die Gegner der AfD wollen sich schon um 17 Uhr treffen. Zwei Stunden, bevor Alexander Gauland im Bürgerhaus auftritt.

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Den Gegenprotest werde die Polizei genauso ermöglichen wie die Wahlkampfveranstaltung der AfD, sagt Reges. Im Klartext: Die Polizei will dafür sorgen, dass jeder, der ins Haus Ronneburg will, auch dorthin gelangt. Linke Gegendemonstranten kritisieren dieses Vorgehen als eine Art Begleitservice für Rechtspopulisten. Dass sie die Veranstaltung verhindern können, glauben Gruppen wie No Fragida daher nicht. Bislang seien aber immer auch einzelne Gegendemonstranten in den Saal gelangt, sagt Annette Ludwig, die unter anderem den Protest gegen Pegida in Frankfurt organisiert hat.

Zuletzt waren AfD-Politiker (darunter Bundesvize von Storch) mehrfach im Bürgerhaus Gutleut aufgetreten. Vor dem Gebäude hatte es massive Gegenproteste gegeben. Dabei blieb es bei kleineren Rangeleien mit der Polizei. Gewalttätigkeiten habe es keine gegeben, sagt Reges. In Dietzenbach hatte der Autor Udo Ulfkotte im vergangenen Jahr bei einer AfD-Veranstaltung gelesen. Ein 15 Jahre alter Gegendemonstrant zeigte ihn an. Ulfkotte soll ihn angegriffen haben, was der Autor bestreitet.

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