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24. Dezember 2011

Altenhilfe: Die Million kommt in Sicht

 Von Friederike Grasshoff
Gemeinsame Feiern sind ein Teil des Programms für die Senioren.  Foto: Christoph Boeckheler

FR-Altenhilfe gibt Geld für Kleider oder Medikamente und ermöglicht Begegnungen

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Die Aktion

Die Altenhilfe der Frankfurter Rundschau gibt es nun seit 62 Jahren. Die Aktion „Not gemeinsam lindern“ wurde von Karl Gerold ins Leben gerufen, dem damaligen Herausgeber und Chefredakteur der FR. Am 13. Dezember 1949 wurde in der FR ein Aufruf Gerolds veröffentlicht, in dem er die Not vieler älterer Menschen im Nachkriegsdeutschland thematisierte und die Leser zu aktiver Hilfe und Spenden aufforderte.
Eine abschließende Spendenbilanz für das Jahr 2011 wird im Januar in der FR veröffentlicht.


Das Jahr endet in exakt einer Woche und schon jetzt sind bei der Altenhilfe der Frankfurter Rundschau insgesamt 875000 Euro an Spenden eingegangen. „Ein gewisser Ehrgeiz, die Million zu erreichen, ist natürlich da“, sagt Gina Lülves, Geschäftsführerin der FR-Altenhilfe. Mittlerweile gibt es die Aktion „Not gemeinsam lindern“ seit 62 Jahren.

Insgesamt 1800 Rentnerinnen und Rentner aus Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet wurden in die Spendenkartei aufgenommen und werden seither finanziell unterstützt. Das Geld erreicht die Hilfebedürftigen in Form von Oster- und Weihnachtsbeihilfen: An diesen beiden Terminen erhalten Alleinstehende jeweils 250 Euro, Ehepaare jeweils 375 Euro.

Meist brauchen die Alten die Spende für die vermeintlich einfachen Dinge, also warme Winterschuhe, Pullis, Haushaltsgeräte oder Medikamente. Viele legen das Geld für ihre Nebenkostenabrechnungen zurück, andere gönnen sich eine Museumskarte.

Doch die FR-Altenhilfe zielt nicht nur auf finanzielle Unterstützung, sondern auch auf menschlichen Kontakt: Jedes Jahr gibt es einen Schiffsausflug im Sommer und eine Weihnachtsfeier. Auf diesen Veranstaltungen haben die alten Menschen Gelegenheit, sich kennenzulernen und auszutauschen. Zudem werden in der Vorweihnachtszeit die sogenannten Lichterkästen in der Frankfurter Rundschau veröffentlicht, in denen Menschen aus der Spendenkartei im Mittelpunkt stehen. Die Porträts geben Antworten auf die Fragen: Wie lebt es sich mit einer bescheidenen Rente? Welchen Weg hat das Leben genommen? Woran fehlt es den Betroffenen?

Das Spendengeld kommt nicht nur per Überweisung und Scheck zur Altenhilfe, sondern auch durch Benefiz-Veranstaltungen. Das größte Ereignis dieser Art fand Ende November in der Katharinenkirche an der Hauptwache statt: Beim Jazz-Konzert spielten die Red Hot Hottentot mit prominenten Gästen wie Christoph Oeser, Emil Mangelsdorff und Wilson de Oliveira einen Erlös von über 7000 Euro ein.

Außerdem fanden in der Adventszeit acht weitere Benefiz-Veranstaltungen statt, von einem Konzert der Freimaurerloge bei Kerzenlicht bis hin zu einer Aktion, bei der Stadtrat Markus Frank Lebkuchen verteilte. Am 30. Dezember gibt der Cellist und Entertainer Frank Wolff im Stalburg-Theater eine Benefiz-Vorstellung seines Programms „Peng! Vom Urknall bis Bach und weiter“.

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