Der Vertrag mit dem Verband der Automobilindustrie (VDA) für den Standort Frankfurt lief aus. In den zurückliegenden Monaten hatte es intensive Gespräche und Verhandlungen gegeben. Deren Ergebnisse wollen Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU), VDA-Präsident Matthias Wissmann und der Chef der Frankfurter Messe, Wolfgang Marzin, am heutigen Freitagmittag im Römer im Magistratssitzungssaal bekanntgeben. Klar ist aber: Die nächsten vier Auflagen finden in Frankfurt statt.
Die Risiken, dass die IAA in eine andere deutsche Großstadt abwandert, waren im Rathaus allerdings zuletzt als nicht hoch eingeschätzt worden. Mit Ausnahme der Stadt Hannover verfügt kaum eine andere deutsche Kommune über die Möglichkeiten, die größte Automobilausstellung der Welt tatsächlich auch unterzubringen.
IAA und Messegesellschaft Frankfurt wollen in Zukunft noch enger zusammenarbeiten, dabei tritt die Messegesellschaft angeblich auch als Dienstleister für die IAA auf.
Der Verband der Automobilindustrie selbst hatte sein langjähriges Domizil im Frankfurter Westend vor einiger Zeit aufgegeben. Er war mit seinen Mitarbeitern in die Bundeshauptstadt Berlin umgezogen, um näher am politischen Zentrum tätig sein zu können.
Mit der Einigung über die IAA sind jetzt die beiden wichtigsten internationalen Frankfurter Messen auf eine längere Sicht an die Stadt gebunden. Mit der Frankfurter Buchmesse hatte die Messegesellschaft nach Verhandlungen bereits im Jahre 2009 einen Kontrakt abgeschlossen, der bis zum Jahre 2022 reicht.
Die nächste Internationale Automobilausstellung ist vom 15. bis 25. September 2011 auf dem Frankfurter Messegelände geplant.

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