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Frankfurt
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16. April 2014

Bürgerportal: Bürger sollen online mitreden

 Von 
Martin Ziobro (links) vom Mobilen Team der ffm.de-Aktion informiert Bürger mit iPad und Flyern über die Aktion.  Foto: Michael Schick

Das Beteiligungsportal "Frankfurt fragt mich" ist am Dienstag ans Netz gegangen. Nutzer können hier Mängel melden und Ideen miteinander diskutieren. Innerhalb von kurzer Zeit sollen die Meldungen an die zuständigen Ämter weitergeleitet werden.

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Frankfurt –  

Bisher sei die Internetpräsenz der Stadt Frankfurt eine "Einbahnstraße" gewesen, sagt IT-Dezernent Jan Schneider. Das soll sich ändern. Auf dem Portal ffm.de, das gestern online gegangen ist, wird die Kommunikation zwischen Bürgern und Stadt künftig in beide Richtungen funktionieren.

Mit der Webseite will die Stadt einen zentralen virtuellen Ort schaffen, an dem alle Beteiligungsprojekte zu finden sind. Das Portal bietet außerdem einen "Mängelmelder", Online-Bürgersprechstunden und "Ideenwettbewerbe" sowie die Möglichkeit, gemeinsam an Texten zu arbeiten.

Über den Mängelmelder können bestimmte Probleme im Stadtgebiet der Verwaltung online mitgeteilt werden. Lassen sich diese den Kategorien Müll oder Straßenverkehr zuordnen, kann eine entsprechende Meldung auf der Website erstellt werden. Die betroffene Orte können die Nutzer auf einer Karte markieren oder ein Foto hinzufügen.

Mitarbeiter der zentralen Behördenrufnummer 115 bearbeiten die Meldungen. Innerhalb von 48 Stunden sollen sie die Anfragen prüfen und an die zuständigen Ämter weiterleiten. Die gemeldeten Mängel und der Bearbeitungsstand sind öffentlich einsehbar.

Die Kommunikation mit den Bürgern soll auch das Modul "Bürgersprechstunde" verbessern. Per Chat werden dort Vertreter der Stadt mit registrierten Benutzern diskutieren, dabei soll auch Twitter eingebunden werden. Den Anfang macht Oberbürgermeister Peter Feldmann am 8. Mai um 13.30 Uhr.

"Einzigartige Dialogmöglichkeiten"

Die Funktion, Ideenwettbewerbe über die Webseite zu veranstalten, "hätten wir etwa für den Kulturcampus nutzen können", sagt Schneider. Dort können sowohl Bürger als auch die Verwaltung Vorschläge einstellen, die dann diskutiert werden sollen. Bei Bedarf kann eine Stadtkarte eingebunden werden. Als Pilotprojekt dient der Beteiligungsprozess für den Schulentwicklungsplan, der am 8. Mai beginnt. Andere Projekte, wie die Ideenplattform der Stadtkämmerei, sollen nach und nach integriert werden.

Das "Abschaffen von Doppelstrukturen" sei auch in Bezug auf die Internetauftritte der Stadt seine Aufgabe, berichtet Schneider. In Zukunft will er mit dem Portal digitalen "Wildwuchs" verhindern, der nicht nur unübersichtlich, sondern auch teuer sei.

ffm.de sei deshalb als „Bausteinkasten“ konzipiert, auf den Ämter bei Bedarf kostenfrei zurückgreifen könnten. Unterstützt werden sie dabei vom Amt für Informations- und Kommunikationstechnik.

Bei der Entwicklung hat die Stadt mit der Firma Polidia kooperiert. Deswegen ist die Nutzung im ersten Jahr kostenlos. Ab 2015 sind jährlich 35 000 Euro fällig. Zusätzliches Personal ist nicht eingeplant. "Wir haben das Rad nicht neu erfunden, aber die Mängelmeldung und die Dialogmöglichkeiten sind bisher einzigartig", sagt Thomas Heimstädt von Polidia, einer Tochterfirma des IT-Unternehmens Init. Bisher betreibe lediglich das Land Baden-Württemberg eine vergleichbare Webseite.

Den Erfolg der Plattform möchte Schneider "nicht an Zahlen messen". Er hoffe auf gute Vorschläge und darauf, dass die Hemmschwelle, sich an die Stadt zu wenden, sinkt.

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