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24. Januar 2013

Clubs Frankfurt: Tanzen für die Umwelt

 Von Christoph Eiben
Umweltbewusst Party machen: Mit dem Green Club Index geht das und nebenbei sparen die Diskotheken-Betreiber auch noch Geld. Foto: dpa

Frankfurter Clubs geben sich umweltbewusst. Mit dem „Green Club Index“ wollen sie Geld sparen und ihren CO2-Ausstoß reduzieren. Vier Diskotheken machen bisher mit.

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Club-Sterben hin oder her, vier Frankfurter Clubs wollen einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Initiator des Projekts „Green Club Index“ ist Roman Dashuber. Zusammen mit dem Energiereferat der Stadt Frankfurt stellt er es im Club „Nachtleben“ vor.

Bereits im vergangenen Jahr war das „Travolta“ am ersten nationalen Projekt zum Thema Energieeffizienz im Clubbereich beteiligt. Nun erhalten auch die Clubs „King Kamehameha“, „Batschkapp“ und „Elfer“ eine kostenfreie Energieberatung, die von der Stadt finanziert wird. Im Idealfall führe diese dazu, dass der CO2-Ausstoß erheblich verringert werde, schwärmt Projektleiter Dashuber.

Großes Sparpotenzial

„Wir zwingen die Clubs nicht, den DJ-Pult mit LED-Leuchten auszustatten, aber wenn im Flur 40 Halogenlampen hängen und man diese durch LED-Leuchten ersetzt, stört das niemanden“, erklärt er das System beispielhaft. Nicht nur im Bereich der Beleuchtung, sondern auch bei der Kühlung, bei Belüftungsanlagen oder der Wärmeisolierung könne man ansetzen. Es seien überwiegend „Vorschläge, die von den Betreibern gerne angenommen werden“.

Dabei sei das Finanzielle auch ein Anreiz für die Betreiber. Auswertungen des Projekts in Nord-Rhein-Westfalen (NRW) zeigen demnach, dass pro Club bis zu 7000 Euro jährlich gespart werden können. Zudem erhalten die teilnehmenden Diskotheken ein sogenanntes „Green Club Label“ als Auszeichnung. Dashuber sagt aber auch, dass diese Aspekte allein nicht ausschlaggebend seien.

Stromfresser Club

Die Clubs wollten „auch ihren Teil zum Klimaschutz beitragen“. Ursprung des Projekts war die Feststellung, dass der Stromverbrauch und der damit verbundene CO2-Ausstoß der rund 5500 Veranstaltungsstätten bundesweit eine immense Größe darstelle. Ein durchschnittlicher Club habe einen jährlichen Stromverbrauch von mehr als 30 Drei-Personen-Haushalten.

Das Projekt trägt schon erste Früchte, wie Erfahrungen aus NRW zeigen. Dort, so Dashuber, hätten die Clubs 26.000 Euro sparen und ihren CO2-Ausstoß um 63 Tonnen reduzieren können.

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