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Frankfurt
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20. Juni 2015

Demonstrationen in Frankfurt: "Frankfurt nazifrei" - Der Tag im Überblick

 Von  und 
An der Junghofstraße hat die Polizei Gegendemonstranten eingekesselt.  Foto: Thorwarth

Das rechte Bündnis „Widerstand Ost West“ demonstriert in der Frankfurter City. An Junghof- und Goethestraße bildet die Polizei Kessel. Einsatzkräfte nehmen eine Person fest, die Polizisten am Kopf verletzt hat. Die Ereignisse des Tages im Minutenprotokoll zum Nachlesen.

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Über 2.000 Demonstranten haben nach Polizeiangaben am Samstagnachmittag in Frankfurt gegen eine islamfeindliche Kundgebung protestiert. In der Innenstadt am Roßmarkt versammelten sich rund 180 Anhänger der Gruppe «Widerstand Ost West». Ein Großaufgebot an Polizisten war im Einsatz. Es ist von einer Zahl im unteren vierstelligen Bereich die Rede.

20.50 Uhr: Weitere Informationen gibt es hier.

20.15 Uhr: Die Polizei twittert: "Wieder alles ruhig in Frankfurt. Wir wünschen euch noch einen tolles Restwochenende."

20.01 Uhr: Ein Sprecher der Anti Nazi  Koordination wertet den Gegenprotest als Teilerfolg. Es seien um die 3500 Leute dagewesen - ohne die Menschen beim Römerbündnis. Die Polizei spricht laut epd von 2100.

20 Uhr: Noch immer sind in der Stadt Nazi-Gruppen unterwegs.

19.55 Uhr: In der Gefangenensammelstellte der Polizei befindet sich jetzt nur noch eine Person, die nach Polizeiangaben bis 20 Uhr entlassen sein soll.

19.50 Uhr: Jetzt gibt es eine Abschlusskundgebung der Spontandemo.

19.27 Uhr: Gerade läuft ein Demozug zum Kaisersack. Die Leute rufen "Frankfurt nazifrei"

19.16 Uhr: @StopWOW_FFM twittert: "Trotz massiver Polizeigewalt gegen Antifas war das ein erfolgreicher Tag! Aufmarsch verhindert..."

19.05 Uhr: Die Spontandemo passiert sich die Katharinenkirche.

19 Uhr: Die Spontandemo läuft noch immer. Dennoch zieht die Polizei nun ihren Hubschrauber ab. Dieser sei für den Einsatz zwingend nötig gewesen. Die Polizei dankt den Anwohnern für ihr Verständnis.

18.53 Uhr: Die Spontandemo zieht nun an der Börse vorbei in Richtung Eschenheimer Tor, twittert die Polizei.

18.46 Uhr: Wegen der Demo kommt es zu Störungen bei den Linien U1, U2, U3, U6, U7 und U8, so VGF.

18.43 Uhr: Die Polizei bestätigt die Spontandemo

18.42 Uhr: Auf Twitter berichten mehrere User von einer Spontandemo der Antifa.

18.30 Uhr: Die Polizei vermeldet, dass am Goetheplatz alles friedlich sei.

18.25 Uhr: Unten in der Hauptwache steigt WOW jetzt in eine S-Bahn Richtung Südbahnhof.

18.21 Uhr: @RebelRockSound erkundigt sich über Twitter bei der Polizei: "Warum wurde ich ohne jeden Grund brutal umgerannt? Verletzung an Knie und Hand, Handy kaputt."

18.13 Uhr: Die B Ebene an der Hauptwache ist abgesperrt. Die Leute wissen nicht wie sie aus der Stadt rauskommen.

18.11 Uhr: Die WOW-Leute werden jetzt durch das Goetheplatz-Parkhaus zur S-Bahn gebracht.

18.09 Uhr: Die Polizei teilt auf Twitter mit: Die Kontrollen in der Junghofstraße sind in etwa 10 Minuten beendet.

18 Uhr: Der Kessel an der Goethestraße soll aufgelöst sein.

17.43 Uhr: An der Kreuzung Rathenauplatz Goethestraße kommt es zu Tumulten.

17.42 Uhr: Es heißt, heißt zwei Demonstranten aus dem Kessel an der Goethestraße mussten behandelt werden, weil sie Knüppel auf die Köpfe bekommen hätten.

17.36 Uhr: Die WOW-Leute sollen offenbar in kleinen Gruppen und mit Polizeibegleitung zum Bahnhof gebracht werden.

17.33 Uhr: Aus der Ferne sind Ahu-Ahu-Rufe der Nazi-Hooligans zu hören. Im September will WOW übrigens die zweite Demo in Leipzig veranstalten.

17.31 Uhr: Jetzt läuft die deutsche Hymne, die WOW-Leute legen zum Teil ihre Hände auf die Brust.

17.30 Uhr: Bei WOW wird durchgesagt, die Teilnehmer sollten jetzt in kleinen Gruppen zum Bahnhof gebracht werden.

17.29 Uhr: Ester Seitz bedankt sich bei allen, die "den Mut gezeigt haben", heute zu WOW zu kommen. Sie beendet die Veranstaltung.

17.20 Uhr: In der Junghofstraße werden einige Leute an die Wand gestellt und durchsucht. Im Kessel befinden sich etwa 50 hauptsächlich junge Leute. Laut Polizei sollen aus dieser Gruppe Gegenstände geworfen worden sein.  Es werden zur Stunde Personalien festgestellt.

17.17 Uhr: Die Organisatoren der Gegendemonstration erklären die Kundgebung vor der Katharinenkirche für beendet und rufen dazu auf, zum Polizeikessel an der Goethestraße zu gehen. Dort sollen etwa 150 Demonstranten stehen.

17.07 Uhr: Ein Beobachter berichtet, dass die WOW-Leute während ihres kurzen Marsches "1,2,3, wir danken der Polizei" skandiert haben.

17.05 Uhr: Verletzte Gegendemonstranten an der Goethestraße sprechen von einem massivem Polizeieinsatz. Dort ist ein Polizeikessel entstanden. Ein junger Mann hat knallrote Augen vom Pfefferspray. Ein anderer hat eine blutige Wunde unter dem Auge.

17.01 Uhr: Bei WOW spricht jetzt als letzter Redner Michael Mannheimer.

17 Uhr: Eine Gegendemonstrantin soll in der Goethestraße schwer verletzt worden sein.

16.49 Uhr: An der Katharinenkirche nimmt die Polizei einen jungen Mann fest. Die Identität des Mannes soll festgestellt werden. Per Lautsprecher informiert die Polizei die etwa 50 versammelten Gegendemonstranten darüber, dass er Eier geworfen haben soll. Die Lage bleibt ruhig.

16:48 Uhr: In der Junghofstraße werden einzelne Gegendemonstranten aus dem Polizei-Kessel durchsucht - einige durften schon gehen.

16.44 Uhr: Hooligans von Berserker Pforzheim stehen vor dem Gatter, werden jedoch gerade von der Polizei wieder zurückgeleitet in das für sie vorgesehene Gehege.

16.43 Uhr: Die WOW-Leute stehen immer noch in der Absperrung. Ihre Parolen sind in der Junghofstraße nicht zu hören.

16.41 Uhr: In der Alten Rothofstraße gibt es Stress zwischen Antifas und Polizeikette.

16.40 Uhr: 150 Personen werden nach Angaben der Polizei derzeit in der Junghofstraße überprüft, weil sie in Verdacht stehen, eine Straftat begangen zu haben. Nach Feststellung ihrer Identität würden sie wieder freigelassen.

Hier sollen die Rechten ihren Demozug machen dürfen.  Foto: Thorwarth

16.35 Uhr: Die WOWs reden derweil weiter, jedoch ohne Bild, der Akku ist wieder leer. "Lügenpresse" schallt es aus ungefähr 20 Kehlen.

16.31 Uhr: Die Polizei berichtet per Twitter, dass Einsatzkräfte massiv mit Flaschen und Steinen beworfen worden seien. Sie habe Pfefferspray und Schlagstöcke einsetzen müssen. Etwa 150 Personen würden derzeit wegen der Angriffe kontrolliert. Nicht nur Gegendemonstranten, auch WOW-Leute hätten Straftaten begangen und beispielsweise Flaschen geworfen. Auch hier ermittle die Polizei.

16.30 Uhr: Die Polizei sagt durch, der Festgesetzte habe einen Beamten bespuckt.

16.28 Uhr: An der Blockade Kaiserstraße eskaliert es. Die Polizei rennt in die Menge der Gegendemonstranten. Ein junger Mann wird festgenommen.

16.24 Uhr: Zurück auf der WOW-Bühne dankt Uwe Mindrup Ester Seitz. Sie sei "eine Patriotin, eine Kämpferin".

16.24 Uhr: Zitat eines Kollegen: " Es ist schlimm, wenn man den Leuten ihre Gesinnung am Gesicht ansieht".

16.17 Uhr: "Das ganze ist eine Riesen Sauerrei", sagt ein Beobachter. Die Polizei habe den Platz teils geräumt, damit "die Nazis durch eine genehmigte Demonstration marschieren dürfen".

16.14 Uhr: Geschätzte 150-180 WOW-Leute rufen jetzt "Wir sind das Volk." Oh je.

16.10 Uhr: Nach kurzem Spaziergang kommt die WOW-Leute jetzt wieder am Roßmarkt an. Sie rufen "Hasta la vista Antifascista."

16.08 Uhr: Die WOW-Leute sind wieder auf dem Weg zum Roßmarkt. "Wir sind das Volk, Hurensöhne und maximaler Widerstand" - darauf beschränkt sich ihr Repertoire. Das Römerbündnis auf dem Rathenauplatz ist entsetzt darüber, dass die Rechten über ihre Veranstaltung marschieren durften. Unter Polizeischutz.

16.05 Uhr: WOW kommt am Goetheplatz an. Gegendemonstranten zeigen ihnen die Mittelfinger.

16.04 Uhr: Ester Seitz dirigiert in Deutschlandfahne gehüllt ihre Anhänger: " Antifa, Hurensöhne". Auauau

16.02 Uhr: Komisch zu Flaschenwürfen der WOW-Teilnehmer sagt die Polizei nichts.

16.01 Uhr: Die WOW-Leute werden eng an der Absperrung zurück zum Roßmarkt geleitet. Gegendemonstranten werfen Eier und Tomaten. Ein WOWler wirft eine Flasche

16 Uhr: An der Hauptwache fliegen einzelne Eier auf die WOW-Leute. Die rufen "Antifa Hurensöhne."

16 Uhr: Das WOW-Grüppchen kommt jetzt in der Absperrung auf die Hauptwache zu. Gegendemonstranten rufen: "Es gibt kein Recht auf Nazi-Propaganda!"

15.58 Uhr: WOW ist eng von Polizisten umgeben und läuft im absoluten Schneckentempo. Die Rechten dürfen einmal um den Block laufen. Es ist eine ziemlich enge Kiste.

15. 56 Uhr: Die Antifas an der Hauptwache rufen "Haut ab!" und pfeifen.

15.54 Uhr: Sie rufen "Unsere Fahne, unser Land, maximaler Widerstand" und "Antifa Hurensöhne". Es ist ein unglaublicher Krach, die Seitz schreit ins Megafon, auf der anderen Seite heißt es "nieder mit der Nazipest".

15.51 Uhr: WOW geht los. Innerhalb der Polizeiabsperrung.

15.47 Uhr: Ester Seitz stimmt jetzt noch mal die Nationalhymne an - und darüber kreist pausenlos ein Hubschrauber.

15.40 Uhr: Bei der Polizei heißt es: Helme auf! Es geht los!

15.37 Uhr: WOW ist noch nicht losgelaufen, singt aber jetzt die deutsche Nationalhymne. Jenseits der Absperrung wird gerätselt, ob sie laufen, wohin und vor allem: wann.

15.27 Uhr: Polizisten laufen in großer Zahl in Richtung Katharinenkirche.

15.16 Uhr: "Eins, zwei, drei, deutsche Polizei", rufen die WOWs. Das ist auch nicht allen angenehm. Aua.

15.14 Uhr: Offensichtlich dürfen die WOWs bald marschieren. Jedoch nicht auf der ursprünglich genehmigten Route, sondern innerhalb des zweiten Käfigs, wo nur die Presse Zugang hat. An der Commerzbank vorbei, zur Hauptwache. Sie sprechen von einem "Spaziergang durch Frankfurt".

15.12 Uhr: WOW ruft "Wir wollen keine Salafistenschweine.

15.08 Uhr: Ester Seitz kündigt an, jetzt gleich mit dem Demozug loslaufen zu wollen. Es ist die Frage, wo sie es können.

15.07 Uhr: Der Akku ist leer und die Leinwand schwarz. Dafür ist Seitz wiederkam rumschreien.

15.07 Uhr: Schürzenjäg...eh Stürzenberger lobt grade Hooligans, weil sie ja "sportlich" sind, so Mann gegen Mann.

15.05 Uhr: Ester Seitz freut sich gerade, dass bei WOW "so viele Leute" sind. Äh... Wer erklärt es ihr?

15.02 Uhr: "Volksverrat" schreit Stürzenberger. Derweil leuchtet ein rotes Lämpchen auf der Leinwand, offensichtlich ist der Akku des Computers gleich leer. Es ist ein unglaublicher Dilettanten-Stadel. Stürzenberger hasst derweil den Linksfaschismus. Und das Lämpchen blinkt erbarmungslos

14.58 Uhr: Ein Wow-Teilnehmer "beschimpft" Gegendemonstranten als "Israeli". So viel zur Einordnung.

14.53 Uhr: "Wir sind ein Land, wir sind ein Volk und wir sind Ausländerfreunde", schreit Stürzenberger. Eine schlechte Anlage haben die WOW-Leute. Stürzenbergers Stimme ist völlig verzerrt. Er schreit etwas davon, dass "ihr von uns bezahlt werdet". Und natürlich "Lügenpresse". Er ist fix und fertig.

14.52 Uhr: Der altbekannte Hetzredner Michael Stürzenberger hat sich vorher vermutlich die Teilnehmerzahl der Veranstaltung schön getrunken, anders ist seine Begeisterung ob der etwa 150 Leute nicht zu erklären. "Auauau".

14.48 Uhr: Polizei meldet per Twitter Festnahme einer Person, die einen Polizisten mit einem Flaschenwurf schwer am Kopf verletzt hat.

14.43 Uhr: Jetzt redet bei der WOW-Kundgebung Michael Stürzenberger (Die Freiheit, PI News).

14.38 Uhr: Beim Bäcker innerhalb der abgesperrten Zone kommt es zu einem Zwischenfall. "Hools für Deutschland" ("isch hät gern a Mettbrödsche") bedrohen einen Kameramann, der Bilder gemacht hat. Eine Eskalation konnte verhindert werden - von Kollegen und der Polizei. Umso mehr ist darauf hinzuweisen, dass sich heute sehr merkwürdige Leute in der Stadt herumtreiben.

14.36 Uhr: Der Starkregen setzt Rechten und Anfifa-Leuten zu:

14.32 Uhr: Die Polizei meldet per Twitter, dass am Kaiserplatz Barrikaden entstehen.

14.28 Uhr: Mindrup erklärt, im Interview sei es um "Familienbanden" von "Asylanten" gegangen, die immer Polizisten angriffen.

14.26 Uhr: WOW versucht ein Video zu spielen, dass ein Interview mit einer Polizistin zeigen soll. Der Sound funktioniert nicht.

14.19 Uhr: Mittlerweile ist Schluss mit Führerwetter. Es regnet in Strömen. Ein WOW-Redner spricht belangloses Zeug, schreit aber wenigsten nicht. An der Junghofstraße ist die Situation nach wie vor sehr kritisch. WOW dankt der Polizei. O-Ton eines Polizisten: "Das ist noch schlimmer als Steine werfen".

14.13 Uhr: Ein Journalist soll vor der WOW-Bühne vor rund 30 Minuten von Nazi-Hooligans geschupst und bedroht worden sein. Er ist aber okay.

14.12 Uhr: Der Mob am Rossmarkt bellt jetzt "AhhUhhAhhUhhAhhUhh". Das intelligenteste, was sie bislang zu sagen hatten.

14.09 Uhr: Uwe Mindrup versucht auf dem Roßmarkt, das "Ahu!" anzustimmen. Klappt nicht so richtig, sind zu wenige Leute.

14.07 Uhr: Die großangekündigte Überlassung ist eine Leinwand, die das Geschehen auf der Bühne abspielt. Ester Seitz schreit gerade, dass sie sich freut, so viele Hooligans hier zu sehen. Wenn die Frau so weiter macht, wird sie nicht alt. Auauau.

14.04 Uhr: Jetzt beginnt auf dem Roßmarkt die WOW-Kundgebung. Ein Video wird abgespielt: Kaum verständlicher Faschos-Schredder-Rock untermalt die Deutschlandfahne, Bilder von Blockupy und Textlines von "Linksfaschismus". "Egal, wie weit, egal wie lang" - auf dem Podium Seitz, die ins Mikro kreischt. "Jetzt sind wir alle hier und ich freue mich das ALLE hier sind". Alle sind um die 150 Leute. Die Frau ist bereits jetzt völlig überdreht. Das tut echt in den Ohren weh. Jetzt schreit sie was von "Danke Polizei, eins, zwei, drei". Auauau .

13.59 Uhr: Die Polizei macht erste Angaben zu der Zahl der Demonstranten. Danach sind etwa 200 WOW-Leute auf dem Roßmarkt und 2000 Gegendemonstranten im Stadtgebiet unterwegs.

13.46 Uhr: Die Polizei meldet über Twitter, dass Polizisten in der Junghofstraße mit Tritten und Schlägen angegriffen werden. Ein Polizist wird durch den Wurf einer Flasche am Kopf schwer verletzt.

13.44 Uhr: Die Polizei ruft an der Junghofstraße die Pressevertreter auf, Sicherheitsabstand zu halten. Die Situation hat sich vor Ort nicht beruhigt. Die Polizei bittet die Demonstranten per Twitter dazu auf, auf Pyrothechnik zu verzichten. Vom Roßmarkt ruft es zwischendurch Auauau (Betonung auf dem u).

13.35 Uhr: Rechte Verstärkung ist unter Beifall am Roßmarkt eingetroffen. Berserker Pforzheim, der intellektuelle Flügel, wie gemunkelt wird. Die waren auch erfolgreich in Köln .

13.32 Uhr: Die Mannheimer Nazi-Hooligans sind jetzt auf dem Roßmarkt

13.27 Uhr: Es gibt Berichte, wonach im Bahnhofsviertel Nazigruppen gesichtet werden, die nicht so aussehen, als wollten sie zu der Demo. Die Polizei spricht von der spannungsreichsten Situation seit zehn Jahren. Der großen Antifa-Gruppe in der Junghofstraße wurden bereits sämtliche Transparente weggenommen. Es soll zum Einsatz von Pfefferspray gekommen sein.

13.24 Uhr: So sieht WOW aktuell aus. Es sind etwa 80 WOW-Anhänger auf dem Roßmarkt.

13.23 Uhr: Michael Stürzenberger, der Agitator für Bagida, gesellt sich zu den Nazi-Hooligans.

13.20 Uhr: Die Nazi-Hooligans gröhlen jetzt in der B-Ebene der Hauptwache.

13.16 Uhr: Die Nazi-Hooligans werden in die S-Bahn geleitet.

13.15 Uhr: In der Junghofstraße kommt es zur Eskalation. Der Wasserwerfer steht bereit. Es entsteht möglicherweise ein Polizeikessel.

13.09 Uhr: "WOW" legt jetzt los mit einer extrem lauten Anlage - und sie schreien als Begrüßung: " Auauau" die Betonung liegt auf dem u. Anwesende sind Republikanern, Pro Deutschland und Thor Steinar. Einem Kind hat man die German Defence-Fahne in die Hand gedrückt. Jetzt kommt der Wasserwerfer auf den Roßmarkt.

13.09 Uhr: An Gleis 21 wird jetzt "Antifa- Hurensöhne" und "Wir sind keine Fussballfans, wir sind deutsche Hooligans" gegröhlt.

13.03 Uhr: Nazi-Hooligans treffen am Hauptbahnhof ein.

13 Uhr: An Gleis 21 am Frankfurter Hauptbahnhof nimmt die Polizei Fahrgäste in Empfang. Es ist noch nicht zu erkennen wen.

12.55 Uhr: Bei WOW sind aktuell 60 bis70 Leute. Aber ihre LED-Leinwand funktioniert Eins A.

12.53 Uhr: Blockade an der Junghofstraße. Es soll verhindert werden, das Rechte den Roßmarkt erreichen. Eben ist eine Gruppe angekommen. Die Menge ruft: " Frankfurt Nazi-frei".

12.47 Uhr: Auf Twitter behaupten bekannte hessische Nazis, dass sie in der Innenstadt unterwegs sind.

12.47 Uhr: Die Polizei schirmt jetzt die Bahnsteige 20 und 21 am Hauptbahnhof ab.

12.40 Uhr: Die Polizei soll laut HR drei Antifa-Aktivisten festgenommen haben. Eine WOW-Anhängerin soll leicht verletzt sein.

12.37 Uhr: Mittlerweile sind es um die 50 WOWs. German Defence-Fahnen werden geschwungen, eine rechtsradikale Organisation. Es sollen auch bekannte Gesichter von Pegida Frankfurt gesichtet worden sein. Das, was hier auf dem Roßmarkt steht, ist weder besorgt, noch die bürgerliche Mitte der Gesellschaft.

12.31 Uhr: Auf der Bühne des Römer-Bündnisses spricht ein Mann von Pro Asyl. Er empfindet es als eine Provokation, dass "Nazis überhaupt in die Frankfurter Innenstadt gelassen werden".

12.30 Uhr: Nazi-Hooligans sollen im Zug aus Mannheim randaliert haben. Der Zug fällt nun aus. Am Hauptbahnhof sollen Nazi-Kleingruppen unterwegs sein. Auch in der Innenstadt werden Gruppen gesichtet.

12.26 Uhr: Am Roßmarkt hört man aktuell nur die Rede von Günter Burkhardt von , die schallt vom Römerbergbündnis rüber.

12.19 Uhr: Am Hauptbahnhof wird durchgegeben, dass sich ein Zug aus Mannheim wegen polizeilichen Ermittlungen verspätet. In ihm sollen sich angeblich Rechte befinden

12.19 Uhr: Der erste Wasserwerfer ist umgezogenem zum Salzhaus. Da wird sich auch das Café Karin freuen.

12.16 Uhr: Harald Fiedler (DGB) eröffnet Gegenkundgebung auf Goetheplatz: "Frankfurt braucht diese braune Brut nicht. Verpisst Euch!"

12.14 Uhr: Selbstverständlich ist die Rechtsaußen-Plattform PI am Start, jetzt wurde gerade eine Leinwand aufgebaut. Die ersten drei Programme: RTL, RTL 2 und Super RTL. Keine andere Reihenfolge war zu erwarten. Momentan sind es um die dreißig "Widerständler".

12 Uhr: Am Hauptbahnhof hält die Polizei immer noch zwei Bahngleise unter Beschlag.

11.58 Uhr: Über dem Roßmarkt, wo sich die ersten WOW-Teilnehmer sammeln, kreist ein Polizeihubschrauber.

11.49 Uhr: Die Polizei berichtet davon, dass Rauchbomben in einem Antifa-Aufzug gezündet worden sind. Sie kündigt an, dass deswegen an einigen Orten die Demonstranten gefilmt werden. Der Hauptblockadepunkt der Antifa liegt zurzeit an der Berliner Straße Richtung Tunnel zum Willi-Brandt-Platz.

11.48 Uhr: Raffie Chohan, als Islamfeindin bekannt und niederländische Rednerin von "WOW", wollte durch eine Absperrung an der Berliner Straße. Gegendemonstranten haben versucht, sie daran zu hindern. Mit Polizeischutz ist es ihr schließlich gelungen. Langsam sieht man immer mehr äußerst rechtsradikal aussehender Gestalten. Sehr unheimliches Bild hier in Frankfurt.

11.44 Uhr: Es ist immer noch nicht klar, warum die Polizei am Frankfurter Hauptbahnhof zwei Bahnsteige in Beschlag genommen hat. Es kann sein, dass die Polizei hier "nur" die Abreise der Onkelz-Fans abschirmt.

11.41 Uhr: Rund um den Roßmarkt ist jetzt ein bisschen Hektik entstanden, Antifas laufen hin und her.

11.40 Uhr: Der Goetheplatz, auf dem das Römerbergbündnis eine Kundgebung gegen Rechts abhalten will, füllt sich langsam.

11.35 Uhr: Die Polizei hat zwei Bahnsteige am Hauptbahnhof in Beschlag genommen. Demnächst soll hier irgendwer eintreffen.

11.33 Uhr: An der Katharinenkirche stehen jetzt sehr viele Antifas. Für das rechte Bündnis „Widerstand Ost West“ wird es schwer, auf seinen Demonstrationsweg zu gelangen. Die Lage ist wieder ruhig.

Ein klägliches Häuflein Rechter hat sich auf dem Roßmarkt versammelt. Die Polizei geht von etwa 200 WOW-Leuten aus.  Foto: Thorwarth

11.30 Uhr: Annette Ludwig von der Anti-Nazi-Koordination teilt soeben mit, dass sehr viele Gruppen von Nazis in der Stadt herumliefen. Die Leute sollten auf sich aufpassen. Außerdem kursiere eine Liste in der Szene mit Namen unliebsamer Journalisten.

11.25 Uhr: Der Frankfurter Hauptbahnhof ist voller "Böhse Onkelz"-Fans. Aber immerhin verlassen die Frankfurt.

11.24 Uhr: Hunderte Antifas skandieren "Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda". Jetzt sind sie kurz vor der Katharinenkirche.

11.30 Uhr: Vor etwa einer halben Stunde ist übrigens eine Gruppe von 15 Hooligans im Restaurant "Die Kuh die lacht" verprügelt worden.

11.20 Uhr: Die Polizei hat das Gros der Einsatzkräfte vom Haupteingang des Frankfurter Hauptbahnhofs abgezogen.

11.17 Uhr: Einige Hundert Antifas ziehen jetzt lautstark vom Kornmarkt Richtung Katharinenkirche.

11.14 Uhr: Auf der Berliner Straße stehen aktuell drei größere Antifa-Blockadepunkte. Am Kornmarkt wird es gerade ruppig. Die Polizei hat den Antifas dort gerade ihr Frontbanner abgenommen.

11.12 Uhr: Der Roßmarkt ist voller Polizisten. Eine Handvoll Rechte baut jetzt ihr Equipment auf.

11.10 Uhr: Am Frankfurter Hauptbahnhof herrscht noch Ruhe. Ein Polizist scherzt mit Reisenden: "Schnell weg aus Frankfurt! Heute ist es nicht schön."

11.06 Uhr: Die Polizei berichtet, dass an der Berliner Straße Gegenstände auf Einsatzkräfte geworfen worden sind. Der Antifa-Aufzug wird dort angehalten.

11.02 Uhr: Die Rechte Ester Seitz braucht jetzt erst mal Koffein. Es geht nämlich immer noch nichts weiter . "Red Bull" oder sowas. "Für mich nicht" meint ein anderer. "Wir sind im Feindesland. Da bin ich eh immer so hippelig". Das ist ein Verein, Pleiten, Pech und Pannen...

11 Uhr: Ein Wagen der Rechten von „Widerstand Ost West“ musste eben umdrehen. Darin: Werkzeug, eine Schutzweste, ein Benzinkanister, ein Helm, Teile einer Kettensäge.

10.55 Uhr: Die Polizei fordert per Twitter Anifa-Aktivisten in der Berliner Straße auf, sich nicht zu vermummen.

10.52 Uhr: Ein Hubschrauber der Polizei knattert über die Innenstadt. Selbst im Gallus sind die Motorengeräusche zu hören. Die Polizei entschuldigt sich via Twitter für den Lärm.

10.50 Uhr: Die Polizei zieht eine erste Bilanz. Bisher gab es noch keine Festnahmen, es blieb weitgehend friedlich. Die Polizei ist "im unteren vierstelligen Bereich" präsent.

10.47 Uhr: Das Auto von Seitz hat übrigens keine Umweltplakette.

10.45 Uhr: Ein "Widerständler" diskutiert mit der Polizeiuniform die Sektflaschen. Die bekommt er am Ende doch wieder. Vor Ort herrscht Alkoholverbot . Der Mann ist richtig sauer.

10.42 Uhr: 2 Meter 20 lange Holzstangen wurden weiter einkassiert. "Seile habt ihr keine gefunden?" Jetzt wird die Polizei sehr genau. Ester Seitz hat schlechte Laune.

10.40 Uhr: Die Rechten sind gar nicht erfreut, dass sie so auseinandergenommen werden. Blanke Verzweiflung: "Wir halten doch alles auf". Die Räucherstäbchen dürfen sie wohl behalten.

In der Junghofstraße bildet die Polizei möglicherweise einen Kessel.  Foto: Thorwarth

10.38 Uhr: Schutzwesten bei der Anmelderin Ester Seitz: Damit könnte man die Veranstaltung doch absagen. Eine Schere wird auch einkassiert. Und ein Teppichmesser.

10.35 Uhr: Zwei Fläschchen Champagner werden bei der Durchsuchung der Fahrzeuge der Rechten auch sichergestellt. Teuer sieht er nicht aus. Interessant, was die Damen und Herren so alles dabei haben.

10.30 Uhr: Ester Seitz samt Anhänger ist auf dem Weg zum Roßmarkt . Sie müssen sich einer ausgiebigen Personenkontrolle unterziehen. Die Polizei durchsucht die Autos nach gefährlichen und verbotenen Gegenständen. Eine Großleinwand wurde auch angekarrt. Die Polizei fand bereits Messer und Schutzwesten. Jetzt werden die Autos komplett auseinander genommen.

10.20 Uhr: Am Paulsplatz sammeln sich weitere Antifa-Aktivisten. Die Stimmung ist entspannt.

10.15 Uhr: Am Rathenauplatz hat die Gewerkschaft eine Bühne für ihre Kundgebung aufgebaut. Ein Polizeioberst fragt seinen bayrischen Kollegen, wie sie sich anfühlt, die blaue Uniform. Die Uniform scheint sehr gut zu gefallen. "Schönen Tag noch". "Schauen wir mal".

10 Uhr: Die Absperrung innerhalb der Absperrung am Roßmarkt ist nicht größer, als bei Heidi Munds "Freien Bürgern". Es stellt sich die Frage der Verhältnismäßigkeit. Muss wirklich die ganze Stadt dichtgemacht werden? Entsprechend sauer sind die Geschäftsleute. Auch Polizei aus Bayern ist zur Verstärkung nach Frankfurt gekommen. In den Seitenstraßen stehen die Wasserwerfer. Von den Rechten ist noch nichts zu sehen.

Ein Wasserwerfer der Polizei am Goetheplatz.  Foto: Boris Roessler/dpa

9.55 Uhr: Die Antifas sitzen jetzt auf der Berliner Straße, alles ist ruhig.

9.50 Uhr: "Da fahren wir einmal im Jahr nach Frankfurt und dann so ne scheiße" Kommentar von deutschen Touristen. Sie wissen nicht, wo sie hinsollen. Man kommt nirgends durch. Japanische Touristen hingegen freut die Aktion. Sie machen fleißig Bilder von den Transparenten.

9.45 Uhr: Fast alle Läden haben geschlossen. Ein schmaler Gang Richtung Willi-Brandt-Platz ist durchlässig nach verschärfter Kontrolle. Die Drogerie an der Katharinenkirche hat geöffnet. Die Beschäftigten sind sauer, dass sie überhaupt aufmachen mussten. Die Verkäuferin hat Angst, dass es knallt und sie nicht mehr rauskommt. "Vorher arbeiten wir halt ein bisschen an der Produktpräsentation."

9.36 Uhr: Die rechte Demonstration der islamfeindlichen Gruppe "Widerstand Ost West" beginnt offiziell um 13 Uhr. Doch die Innenstadt ist bereits bestimmt von dem, was bald folgt. Es wimmelt nur so von Polizei.

9.30 Uhr: Der Roßmarkt ist hermetisch abgeriegelt. Die Stimmung in der Stadt ist noch ruhig. Etwa 200 bis 300 Antifa-Aktivisten halten sich in der Nähe des Roßmarktes auf.

9 Uhr: Die ersten Antifas sind Richtung Berliner Straße gezogen. Gerade gab's da eine erste, ziemlich ruppige Festsetzung eines Mannes. Er wird aber nach kurzer Zeit wieder von der Polizei freigelassen.

8.45 Uhr: Die Frankfurter Innenstadt ist weiträumig abgesperrt. Die Polizei hat den Roßmarkt inklusive Steinweg bis zum Café Hauptwache abgeriegelt. Es herrscht sowas wie Ruhe vor dem Sturm. Ester Seitz, die Organisatorin der Demo des rechten Bündnisses „Widerstand Ost West“ ist bereits die Demo-Route abgelaufen. Die ersten Gegendemonstranten sind in der Stadt. 

Die Organisatorin der rechten Demo, Ester Seitz, wird auf ihrem Weg zum Roßmarkt von der Polizei kontrolliert.  Foto: Thorwarth
Der Roßmarkt ist bereits am frühen Samstagmorgen hermetisch abgeriegelt.  Foto: Thorwarth
Polizeisperren an der Hauptwache am frühen Samstagmorgen  Foto: Thorwarth

 

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