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02. Mai 2011

Eintracht Frankfurt: Debatte über Schuss und Fan-Randale

 Von Timur Tinç
Frankfurter Fans zünden vor dem Spiel gegen den FSV Mainz Feuerwerkskörper.  Foto: Bongarts/Getty Images

Die Frankfurter Ultras wehren sich gegen Vorwürfe der Polizei. Die hält den Fans "Haus- und Landfriedensbruch" vor. Die wiederum verurteilen den Warnschuss eines Zivil-Polizisten. Sie hätten doch nur das Gespräch mit der Mannschaft gesucht.

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Zwei Tage nach dem Warnschuss auf dem Stadiongelände im Stadtwald im Anschluss an das Bundesligaspiel von Eintracht Frankfurt beim FSV Mainz 05 (0:3) kritisiert die Fan-Gruppierung der Ultras das Verhalten der Polizei. Der Zivilpolizist, „der sich als solcher nicht zu erkennen gegeben hat, stand plötzlich mit gezückter Schusswaffe knapp 20 Meter vor der Personengruppe“, heißt es in einer Stellungnahme der Gruppierung. Danach seien knapp „15 Personen in Richtung der Person gelaufen und forderten ihn auf zu schießen“.

Der „überforderte“ Polizist sei zurückgewichen. „Durch die von ihm offensichtliche empfundene Bedrohung verlor er die Nerven und gab einen Warnschuss in die Luft ab, ohne vorher irgendeine Warnung auszusprechen. Zwischenzeitlich richtete er die Waffe auch direkt auf einzelne Leute aus der Gruppe.“

Polizeisprecher Jürgen Linker bedauert, dass es zu dem Schuss gekommen sei, will aber auch klargestellt wissen, dass es die Zivilpolizisten keinesfalls auf eine Eskalation abgesehen hätten. „Die Kollegen sind von Anfang an aktiv zurückgewichen und wurden aktiv bedrängt“, erklärte Linker.

Die Kernfrage ist für den Polizeisprecher, warum die rund 40 Fans über das Tor 8 geklettert und auf das verschlossene Gelände eingedrungen seien und somit Haus- und Landfriedensbruch begangen hätten. „Wir waren alle den meisten anwesenden Personen von Polizei, Fanbetreuung und Sicherheitsdienst persönlich bekannt, diese konnten die Lage einschätzen und verhielten sich entspannt. Ausschließlich die uns unbekannten Personen mit Knüppeln und Schusswaffen führte zur Eskalation der Lage“, heißt es in der Stellungnahme der Ultras.

Sie sagen, sie hätten zu einem Gespräch mit der Mannschaft gewollt. Da sie aber nicht den langen Weg um das gesperrte Gelände nehmen wollten, hätten sie, so ihre Begründung, die Abkürzung direkt übers Stadiongelände gewählt.

„Den 40 Personen ist die Möglichkeit geboten worden, wieder auf die Otto-Fleck-Schneise zu laufen“, sagt Linker. „Allerdings sind die aggressionsgeladenen Ultras bewusst auf die Rampe im Bereich der Nordwestkurve gelaufen.“

Im vollen Wortlaut: Was die Ultras sagen

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